Mendel von A - Z ..

Lebe wohl, vergiß mein nicht! Schenke mir dein Angedenken Liebe darfst du mir nicht schenken denn das Schicksal will es nicht Lebe wohl, vergiß mein nicht! Lebe wohl, vergiß mein nicht! Ewig teuer meinem Herzen denk ich dein mit süßen Schmerzen bis der Tod mein Auge bricht. Lebe wohl, vergiß mein nicht! Lebe wohl, vergiß mein nicht! Denke oft der süßen Stunden wo uns treue Lieb verbunden ich vergess' sie ewig nicht. Lebe wohl, vergiß mein nicht! Lebe wohl, vergiß mein nicht! Ach selbst in der weitesten Ferne überm Grab, jenseits der Sterne reißt das Band der Liebe nicht. Lebe wohl, vergiß mein nicht! Lebe wohl, vergiß mein nicht! Wenn ich endlich ausgeweinet ausgelitten, dann erscheinet mir auch Trost im Sternenlicht. Lebe wohl, vergiß mein nicht! Text: Johann Friedrich Cordes (1798) - Musik: F. L. Seidel (1804), bzw wie oben aus mündlicher Überlieferung. Weitere Kompositionen von: Fr. H. v. Dalberg (B-Dur, 3/4 Takt) --  F.  A. Mendel (vor 1810) --  Friedrich Glück (um 1814, Acht Lieder mit Begl. des Pianof. Leipzig Breitkopf u Härtel S 5) Das Lied wurde bis 1850 viel gesungen und zwar nach einer Melodie von F. L. Seidel vor 1804.

Lebe wohl, vergiß mein nicht!
Schenke mir dein Angedenken
Liebe darfst du mir nicht schenken
denn das Schicksal will es nicht
Lebe wohl, vergiß mein [...] ...

Abschiedslieder | Liederzeit: , | 1798