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Musenalmanach

Ein Musenalmanach – auch Musen-Almanach –  ist eine literarische Publikationsform, die sich um 1770 in Deutschland etablierte und bis ins 19. Jahrhundert sehr beliebt war. Das Vorbild der in Göttingen und Leipzig erschienenen ersten deutschen Musen-Almanache war der seit 1765 in Paris erscheinende Almanach des Muses. Inhalt waren zum einen literarische Notizen und Rezensionen, zum anderen Erstveröffentlichungen neuer (meist kurzer)

| | 1770


Ich Mädchen bin aus Schwaben (Das Schwabenmädchen)

Ich Mädchen bin aus Schwaben, Und braun ist mein Gesicht; Der Sachsenmädchen Gaben Besitz’ ich freilich nicht Die können Bücher lesen, Den Wieland, und den Gleim; Und ihr Gezier und Wesen Ist süß wie Honigseim. Der Spott, mit dem sie stechen, Ist scharf wie Nadelspitz; Der Witz, mit dem sie sprechen, Ist nur Romanenwitz. Mir fehlt zwar diese Gabe, Fein

Gedichte | Liederzeit: | 1775


Einsam wandelt dein Freund (Adelaide)

Einsam wandelt dein Freund im Frühlingsgarten Mild vom lieblichen Zauberlicht umflossen Das durch wankende Blütenzweige zittert Adelaide! In der spiegelnden Flut, im Schnee der Alpen In des sinkenden Tages Goldgewölken Im Gefilde der Sterne stralt dein Bildnis Adelaide! Abendlüfte im zarten Laube flüstern Silberglöckchen des Mais im Grase säuseln Wellen rauschen und Nachtigallen flöten: Adelaide! Einst, o Wunder! entblüht, auf

Liebeslieder | Liederzeit: | 1788