Unser Sylter Land, du bist uns heilig Du bleibst unser eigen, du bist unser Glück Deine Sitten zu halten sind wir gewillt Die Sylter Sprache vergessen wir nicht Wir bleiben mit dir jede Zeit verbunden Solange wir auf Erden sind. Auch die ihre Wohnung auswärts gefunden Sie sehnen sich doch immer zu dir hin Kommt ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1909


Wandre, wem das Glück beschieden draußen winkt der Heimat Pracht Frisches Blut und Seelenfrieden schafft des Wanderns Zaubermacht Wandre drum dein ganzes Leben nicht nur in der Jugend Drang aus dem Alltag dich zu heben bis du tust den letzten Gang Nicht beneiden wir die Fahrer lassen ihnen Lärm und Dunst Hoch und heilig hält ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1909


Guilelmus Rex, unser Kaiser und Herr der schickt seine Soldaten nach Mansfeld her Ein Dutzend Kompagnien und auch ein paar Schwadron´n und jeder Füsilier kriegt sechzig Patron´n Guten Tag auch, Lowise, wisch ab dein Gesicht Mit dir sprechen darf ich eigentlich nicht Denn würde unser Serschante das gewahr Bekäm ich wohl sicher ein halbes Jahr ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1909


Karle wollte das Streiken hier nicht recht behagen Drum bestieg Er mit Vätern den Galawagen Und Anna die Seine im Anstandsrock Schwang Sich behänd´ auf den Kutscherbock Heidi, so ging es ohne Ruhe und Rast Zum Schachte hin mit der teueren Last Jedoch so ging es nur wenige Tage Der Anna, der wurde dies Spiel ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1909


Um Spott und Hohn sich zu ersparen ließ Christian sich zum Schacht hinfahren Jedoch der Streikposten erwacht er hatte längst geschöpft Verdacht Er sprang hinzu, zu Christians Schreck ward weggerissen das Verdeck Jetzt sieht man wieder den treuen Knappen zum Schachte ziehn auf Schusters Rappen Text: anonym – aus dem Mansfelder Bergarbeiterstreik 1909 – Steinitz ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1909


Eß mer op en Kinddauf engelade, Dat kann nix schade, do geiht mer hin Denn vun Hätze kann mer sich vermaache Et gitt ze laache un vill zo sin So´n Fest ist edel, em richt´ge Veedel, die ganze Naach, do geiht et trallala la-la! So´n Fest ist edel, em richt´ge Veedel, de ganze Naach, do ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1909


Es saßen zwölf Studenten zu Frankfurt an dem Main Sie saßen wohl gefangen Wohl gefangen ein Sie saßen wohl gefangen Bereits sechs Wochen lang Weil sie von Freiheit sangen Wohl auf der Straß entlang Raus! Raus! Revolution! Wir wollen keine Knechte Sondern freie Männer sein. Ja, ja! Wir wollen keine Knechte sondern freie Männer sein ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: , | 1909


Kling, kling, bum, bum und tschingdada zieht im Triumph der Perserschar Und um die Ecke brausend brichts wie Tubaton des Weltgerichts voran díe Schellenträger Brumbrum, das große Bombardon der Beckenschlag, das Helikon die Pikkolo, der Zinkenist die Türkentrommel, der Flötist und dann der Herre Hauptmann Der Hauptmann naht mit stolzem Sinn die Schuppenketten unterm Kinn ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1909


Der Weaner ist fidel Er fliagt mit Leib und Seel Nur auf a Hetz, a Gstanz Auf laute runde Tanz Tut er beim Heurig´n sein Es schmeckt ihm gut der Wein Da kriegt er gar nicht gnua Er trinkt bis in der Fruah Und wenn vielleicht amal er dann beinah Kann nimmer stehn, So hängt ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1909


Beim Kronenwirt da ist heut Jubel und Tanz Hei diddel dei diddel dumm Die Kathrein trägt heut ihren heiligen Kranz Hei diddel dei diddel dumm Die Musik die spielt und es jubelt und kracht Die Knödel die dampfen, der Kronenwirt lacht. Jo weh di hah ha ha Jo weh di hah ha ha Jo weh ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1909