Liederlexikon: Und weil der Mensch ein Mensch ist

| | 1986

Leipzig, Deutscher Verlag für Musik, 1986, 256 Seiten, Quartformat,  Herausgegeben von Inge Lammel unter Mitarbeit von Peter Andert, röffentlichung der Akademie der Künste der DDR, Forschungs- und Gedenkstätten, Arbeiterliedarchiv, VEB Deutscher Verlag für Musik, Leipzig.

Enthält 200 Lieder aus der Arbeiterbewegung, angefangen mit “ Die Gedanken sind frei“ über „Bet und Arbeit ruft die Welt“ und „Brüder zur Sonne zur Freiheit “ bis antifaschistischen Liedern und Liedern der Internationalen Brigaden aus dem spanischen Bürgerkrieg. Mit Texten, Noten und Grafiken.



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Und weil der Mensch ein Mensch ist im Archiv:

Bet und Arbeit ruft die Welt

Bet und arbeit! ruft die Welt Bete kurz! denn Zeit ist Geld An die Türe pocht die Not – Bete kurz! denn Zeit ist Brot Und du ackerst, und du säst, Und du nietest, und du nähst, Und du hämmerst, und du spinnst – Sag, o Volk, was du gewinnst! Wirkst am Webstuhl Tag und Nacht Schürfst im Erz- und

Dem Morgenrot entgegen (Die Junge Garde)

Dem Morgenrot entgegen ihr Kampfgenossen all Bald siegt ihr allerwegen bald weicht der Feinde Wall Mit Macht heran und haltet Schritt Arbeiterjugend, will sie mit Wir sind die junge Garde des Proletariats! Wir haben selbst erfahren der Arbeit Frongewalt in düstren Kinderjahren und wurden früh schon alt. Sie hat an unserm Fuß geklirrt, die Kette, die nur schwerer wird. Wach

Graue Kolonnen ziehen ins Moor

Graue Kolonnen ziehen ins Moor Arbeiterreih´n ohne Ende Posten zur Seite, Posten davor Posten am Zugesende Geht auch der Tod uns dauernd zur Seit´ Geht es auch drüber und drunter Braust auch der Wind durch finstere Heid´ Uns geht die Sonne nicht unter. Fern von der Heimat, dem Freundeskreis, Trennen uns Draht und Gelände; Doch wir spüren erdenweit Helfende Bruderhände.

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