Bremer Stadtmusikanten

Hemmleb

Rudolf Hemmleb

| 1834

Rudolph Hemmleb wurde am 16. Aug. 1834 in Nausiss bei Weissensee in Thüringen geboren , war Kantor in Eisleben – er starb 1914.

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"Hemmleb" im Archiv:

Nun gebt mir meinen Wanderstab

Nun gebt mir meinen Wanderstab nun will ich wieder wandern mit frischem Mut, bergauf, bergan von einem Strom zum andern! Die letzte bange Träne fällt in diesen lichten Tagen – O grüner Wald, o grüne Welt helft mir die Wonne tragen! Ade, du stilles Kämmerlein mit deinem Gram und Leiden! Willkommen warmer Sonnenschein mit deiner […]

O weh wie dörrte allgemach

O weh, wie dörrte allgemach das Land der Sonnenschein! Die Ströme werden träg und falsch die Bäche trocknen ein. Verdürstet schmachten Baum und Strauch die Blümlein welken hin. Wie freu´ ich mich, dass ich nicht auch ein Wassertrinker bin! Das Mühlrad, das so lustig ging blieb längst verdrossen stehn. Den Fischen scheint’s ein böses Ding […]

Wir ritten scharf und schwangen frisch den Stahl

Wir ritten scharf und schwangen frisch den Stahl, des Reiches Rächer nun reit ich auf dem Wirtshaustisch und schwing den blanken Becher. Das Gold, das uns der Stahl gewinnt im goldnen Wein das Gold zerrinnt: Stosst an! Der Wein soll leben! Frau Sonne, dir ein Glas zur Ehr‘! Wie lachst du heut so heiter! Oft […]

Wenn sich zwei Herzen scheiden (Fahr wohl)

Wenn sich zwei Herzen scheiden die sich dereinst geliebt, das ist ein grosses Leiden wie´s grösseres nimmer gibt Es klingt das Lied so traurig gar: Fahr wohl auf immerdar! Fahr wohl auf immerdar! Als ich zuerst empfunden dass Liebe brechen mag, mir war’s, als wär‘ verschwunden die Sonn‘ am hellen Tag. Mir klang’s im Ohre […]

Am Rhein am grünen Rheine

Am Rhein, am grünen Rheine da ist so mild die Nacht; die Rebenhügel liegen in gold´ner Mondenpracht. Und an den Hügeln wandelt ein hoher Schatten her mit Schwert und Purpurmantel die Krone vom Golde schwer Das ist der Karl, der Kaiser der mit gewalt’ger Hand vor vielen Hundert Jahren geherrscht im deutschen Land. Er ist […]

In den Jahren der Schmach (Kaiser und Reich)

In den Jahren der Schmach in den Jahren der Not erscholl erst leiser und leiser dann lauter als wolle er wecken vom Tod die Kraft, die so zeitig, so ruhmlos verloht der Ruf nach dem Reich und dem Kaiser Die Jahre verrauschten die Jugend ward alt und das Alter ward müder und greiser das brauste […]


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