Liederlexikon: Brünn

| 1970

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Brünn ( tschechisch Brno ) ist die zweitgrößte Stadt Tschechiens (über 400.000 Einwohner), seit dem 17. Jahrhundert historisches Zentrum Mährens , wichtiger Forschungsstandort und Universitätsstadt, Sitz eines Bistums und mehrerer wichtiger hoher Gerichte.  1349 siedelten in Brünn die Mährischen Markgrafen. Im Dreißigjährigen Krieg  (1641) löste Brünn Olmütz als die Hauptstadt von Mähren ab. Nach dem Ersten Weltkrieg lebten in Brünn noch knapp 55.000 deutschsprachige und etwa 12.000 jüdische Bürger.



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Hildebrandlied

Ich hörte das sagen, dass sich als Herausforderer einzeln mühten: Hildebrand und Hadubrand zwischen zwei Heeren. Sohn und Vater richteten ihre Scharen aus , richteten ihre Kampfgewänder, gürteten sich ihre Schwerter um, die Helden, über die Rüstung, als sie zu dem Kampf ritten. Hildebrand sagte, Heribrands Sohn, er war der ältere Mann, des Lebens erfahrener, er begann zu fragen, mit

Komm Schöpfer Geist kehr bei uns ein

Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein, besuch das Herz der Kinder dein: Die deine Macht erschaffen hat, erfülle nun mit deiner Gnad Der du der Tröster wirst genannt, vom höchsten Gott ein Gnadenpfand, du Lebensbrunn, Licht, Lieb und Glut, der Seele Salbung, höchstes Gut. O Schatz, der siebenfältig ziert, o Finger Gottes, der uns führt, Geschenk, vom Vater zugesagt,

Wollt ihr hören nun (Brünhilde und Sigurd)

Wollt ihr hören nun mein Lied Viel kann ich sagen von der großen Kön´ge Zeit von Altväter Tagen. Grani trug Gold von der Heide, Hei, wie fuhr das Schwert aus der Scheide! Sigurd schlug den Drachen gut, Grani trug Gold von der Heide Hör das, Brynhild, Tochter mein du bringst mich in Schande Keinen Freier wählst du dir der Herren aller

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