Kaiser (Adolf Günther) von A - Z ..

Der König rief: Mein Volk wach auf Germania recke dich die Feinde drängen sich zuhauf dein Gott verläßt dich nicht Das gute alte deutsche Schwert nimm kraftvoll in die Hand Es hat noch immer sich bewährt zum Schutz fürs Vaterland Deutschland mein Deutschland du kannst nicht untergehn wenn deine Grauen für dich im Felde stehn ruhmreiche Helden kämpfen für deine Ehr´ Hoch lebe Deutschland, hoch unser tapferes Heer Manch Haus ward leer, manche Träne rann es drängt mit aller Macht vom Jüngling bis zum Landsturmmann ziehn sie auf treue Wacht Und wenn ein Mann im Kampfe fällt die Erde färbt sich rot dann stirbt er gern als deutscher Held den schönsten Ehrentod Deutschland mein Deutschland du kannst nicht untergehn wenn deine Grauen für dich im Felde stehn ruhmreiche Helden kämpfen für deine Ehr´ Hoch lebe Deutschland, hoch unser tapferes Heer Von Kampf zu Kampf, von Sieg zu Sieg nichts hält der Grauen Lauf In Feindesland trägt man den Sieg mit Hurra feste drauf Solang die Faust den Degen hält solang das Auge klar blickt trutzig auf die ganze Welt der deutsche Siegesaar Deutschland mein Deutschland du kannst nicht untergehn wenn deine Grauen für dich im Felde stehn ruhmreiche Helden kämpfen für deine Ehr´ Hoch lebe Deutschland, hoch unser tapferes Heer In wahrer, echter Brüderschaft kämpft Östreich-Ungarns Heer Vereinte Brüder! Heldenhaft Fest wie der Fels im Meer Franz Josef, Kaiser Wilhelms Bild umrahmt vom Lorbeerkranz Schmückt neu das deutsche Ehrenschild mit edlem, hehrem Glanz Deutschland mein Deutschland du kannst nicht untergehn wenn deine Grauen für dich im Felde stehn ruhmreiche Helden kämpfen für deine Ehr´ Hoch lebe Deutschland, hoch unser tapferes Heer Text: Carl Belling Musik: Adolf Günther-Kaiser in Weltkriegs-Liedersammlung (1926) Anmerkung: Die verschlafene Frau Germania greift fest nach dem Schwert mit der Hand, wobei die Männer in Scharen dahin sinken und sich der Untergrund rot färbt - von diesem Stoff finden sich zahlreiche Dokumente in Theweleits Männerphantasien.....

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Der König rief: Mein Volk wach auf
Germania recke dich
die Feinde drängen sich zuhauf
dein Gott verläßt dich nicht
Das gute alte deutsche Schwert

Kriegspropaganda | Liederzeit: | 1914