Es liegt ein Städtchen still und klein verschwiegen still am Niederrhein Dort starb im Kampf für Recht und Brot – ein alter Arbeitsmann den Freiheitstod. Ein Henkersknecht pocht bei ihm an : „Steh auf, steh auf, Spartakusmann, Dein Leben ist dem Tod geweiht. Du wirst erschossen, mach dich bereit.“ Er schaufelt sich sein eigen Grab, ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: , | 1920


Wir lernten in der Schlacht zu stehn Bei Sturm und Höllenglut Wir lernten in den Tod zu gehn Nicht achtend unser Blut Und wenn sich einst die Waffe kehrt Auf die, die uns den Kampf gelehrt Sie werden uns nicht feige sehn Ihr Unterricht war gut Wir töten, wie man uns befahl Mit Blei und ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1916


Wacht auf, Verdammte dieser Erde die stets man noch zum Hungern zwingt! Das Recht, wie Glut im Kraterherde nun mit Macht zum Durchbruch dringt. Reinen Tisch macht mit dem Bedränger! Heer der Sklaven, wache auf! Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger alles zu werden, strömt zuhauf. Völker, hört die Signale! Auf, zum letzten ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1910


Die Kugel mitten in der Brust, die Stirne breit gespalten, So habt ihr uns auf blut´gem Brett hoch in die Luft gehalten! Hoch in die Luft mit wildem Schrei, daß unsre Schmerzgebärde Dem, der zu töten uns befahl, ein Fluch auf ewig werde! Daß er sie sehe Tag und Nacht, im Wachen und im Traume ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1848