Erfreut Euch Ihr Brüder

Erfreut Euch Ihr Brüderder Wein ist geratenIch wollt mir nichts wünschen als tausend Dukatendamit ich könnt schüttenden Wein in das Lochje mehr ich hinein schütteje mehr schmeckt er noch! Und bin ich gestorbenso tut mich begrabenIhr werdet im Kellerschon Platz dazu habenBegrabt mich im Kellerwohl unter das Faßich lieg nicht gern trockenwohl immer hübsch naß aus dem Odenwald, seit Anfang

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Dort nieden an dem Rheine

Dort nieden an dem Rheineda ist ein Berg bekanntder trägt den guten WeineFürstenberger genanntSein Kraft ist hoch zu lobendie er beweisen kannwer ihn zu fast will tobenden greift er tückisch an Grün ist sein Farb vom Gartendarin er wachsen tutEr darf des Manns wohl wartenerbutzen ihm den Hutdarzu den Kopf erlausenum Kein’ gibt er nit vielDas Hirn macht er sausendem,

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Vernehmt o Leut die Moritat

Vernehmt, o Leut, die Moritatdie einst sich zugetragen hatvor vielen, vielen hundert Jahrsonderbar Im Land der Griechen ist zu sehndie wunderschöne Stadt AthenDa wohnt zur Zeit des PeriklesSokrates Sein Vater Sophroniskos, derwar von Natur ein Bildhauerden Marmelstein schlug er zurechtgar nicht schlecht Der sprach zu seinem Sohn: “Fürwahr,du bleibst bei mir, was Vater’n warDenn zum Studieren braucht man Geld,und das fehlt Im Anfang

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Leute höret die Geschichte

Leute höret die Geschichte, die ich euch jetzt berichte, von dem Herrn aus Luzern, der die Hulda umgebracht in der Nacht. Er war ein Forsteleve, Gesicht wie Milch und Hefe, als er Hulda, auf dem Ball sah, war er gleich verliebt in sie so ein Vieh. Er verlangte von ihr Liebe sie verlachte seine Triebe, mit dem Dolch, so ein

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Lampenputzer ist mein Vater

Lampenputzer is meen Vaterim Berliner Stadttheater Meene Mutter wäscht Manschettenfür Soldaten und Kadetten Meene Schwester, die Gertrudesteht in eener Selterbude (Meine Schwester hat´n Ludenmit drei jroße Selterbuden) Schusterjunge is meen Brudaund ick bin det kleenste Luda! Text: anonym – Melodie: Peter Ludwig Hertel (1858) (1817 – 1899)zum Feuerwehr-Galopp aus der Ballettmusik: Flick und Flocks Abenteuer von P. Taglioni – u.a. in

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Einer Seefahrt froh Gelingen

Einer Seefahrt froh Gelingen da bedarf es allerlei: Frohsinn und vor allen Dingen dass der Magen schwindelfrei. Hollahi, hollaho, holla hia, hia, hia, hollahia, hollaho. Ist das Wetter immer heiter, immer sonnig, immer gut, oh, dann steigt wie auf’ner Leiter unser Frohsinn, unser Mut. Doch verfinstert sich die Sonne, und der Wind bläst ungestüm, oh, wie sinkt dann alle Wonne mit

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Alleweil ein wenig lustig

Alleweil ein wenig lustig, alleweil ein wenig durstig, alleweil ein wenig Geld im Sack, alleweil ein wenig Schnupftabak, allzeit so, so! Man rede, was man will, ich aber schweig fein still! Alleweil ein wenig Geld im Sack, alleweil ein wenig Schnupftabak, allzeit so, so! Alleweil ein wenig lustig, alleweil ein wenig durstig, alleweil ein gutes bayrisch Bier, alleweil ein schönes

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Wiegende Wellen auf wogender See

Wiegende Wellen auf wogender SeeWallende Fluten der GezeitenSchaukeln hernieder und wieder zur Höh´Trägst du mein Boot im frohen Spiel. Ein frischer WindWeht uns geschwindIn blaue unbegrenzte WeitenWeht immer, immer zuIhr Winde, mein KanuFliegt mit euch fort zum fernen Ziel. Gischtende Brandung am tückischen RiffStrudelnde Wasser mich umlauernAllen Gefahren trotzet mein SchiffHei, wie wir fliegen durch die Flut. Ein frischer WindWeht

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Frisch auf ins weite Feld (Soldatenlied)

Frisch auf ins weite Feld!Zu Wasser und zu LandeBin ich Soldat für´s Geld.Wenn alle Menschen schlafenSoldaten müssen wachenDazu sind sie bestellt Der König trägt die Kron,In seiner Hand den Szepter,Wenn er sitzt auf dem Thron,Ein langes Schwerdt zur Seite,Zu gehen mit zum Streite,Auf Frieden und Pardon. Ein Adeliche Dam,Die schläft bei ein’m Soldaten,Aus lauter Liebes-Flamm.Es klingt ihr in den OhrenSoldaten

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