Jahr: 1748

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Von dem Ufer einer See
Krochen abends späte
Eine Wassermaus und eine Kröte
An den Bergen in die Höh‘;
Aber mitten in dem Wandern
Rollt‘ […]

Gedichte | 1748


(Der Affe und die Uhr)

Ein Herr, genötigt auszugehen,
Vergaß aus großer Eil die Sackuhr an der Wand,
Wo sie sein zahmer Affe fand,
Und tat, was er gar oft […]

Gedichte | 1748


(Die seltsamen Menschen)

Ein Mann, der in der Welt sich trefflich umgesehn,
kam endlich heim von seiner Reise.
Die Freunde liefen scharenweise
und grüßten ihren Freund, so pflegt […]

Gedichte | 1748


(Die Katzen und der Hausherr)

Tier´ und Menschen schliefen feste,
Selbst der Hausprophete schwieg,
Als ein Schwarm geschwänzter Gäste
Von den nächsten Dächern stieg.

In dem Vorsaal eines Reichen
Stimmten sie […]

Gedichte | | 1748


In Afrika war eine Schlange,
Die alle Tiere ohne Ursach biss,
Und was sie biss, das trieb es nicht lange,
Die Wunde schwoll, es starb […]

Gedichte | 1748


Der Narr, dem oft weit minder Witz gefehlt
Als vielen, die ihn gern belachen,
Und der vielleicht, um andre klug zu machen,
Das Amt des […]

Gedichte | 1748


(Der Bauer und sein Sohn)

Ein guter dummer Bauernknabe,
Den Junker Hans einst mit auf Reisen nahm,
Und der trotz seinem Herrn mit einer guten Gabe,
Recht dreist zu lügen, […]

Gedichte | | 1748


Ein Affe sah ein paar geschickte Knaben
Im Brett einmal die Dame ziehn
Und sah auf jeden Platz, den sie dem Steine gaben,
Mit einer […]

Gedichte | 1748


Um das Rhinozeros zu sehn
(Erzählte mir mein Freund), beschloß ich auszugehn.
Ich ging vors Tor mit meinem halben Gulden
Und vor mir ging ein […]

Gedichte | 1748