Studentenlieder


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Brüder zu den festlichen Gelagen

Brüder, zu den festlichen Gelagen hat ein Guter Gott uns hier vereint; allen Sorgen lasst uns jetzt entsagen trinken mit dem Freund, der´s redlich meint. da, wo der Neckar glüht, valleralla! holde Lust erblüht, valleralla! wie die Blumen, wenn der Frühling scheint Lasst uns froh die gold´ne Zeit durschschwärmen hängen an des Freundes treuer Brust an dem Freunde wollen wir

Liederzeit: | 1821


Burschen heraus!

Burschen heraus! Lasset es schallen von Haus zu Haus! Wenn der Lerche Silberschlag grüßt des Maien ersten Tag, dann heraus, und fragt nicht viel, frisch mit Lied und Lautenspiel! Burschen heraus! Burschen heraus! Lasset es schallen von Haus zu Haus! Ruft um Hilf´ die Poesie gegen Zopf und Philisterei, dann heraus bei Tag und Nacht, bis sie wieder frei gemacht!

Liederzeit: | 1844


Ca ca geschmauset

Ça, ça, geschmauset, laßt uns nicht rappelköpfich sein ! wer nicht mit hauset, der bleib´ daheim. Edite, bibite, collegiales ! post multa saecula pocula nulla ! post multa saecula pocula nulla ! post multa saecula pocula nulla ! Der Herr Professor liest heut kein Kollegium; drum ist es besser man trinkt eins rum. Edite, bibite… Trinkt nach Gefallen bis ihr

Liederzeit: | 2006


Cerevisiam bibunt homines

Cerevisiam bibunt homines animalia cetera fontes. Absit ab humano gutture potus aquae! Sic bibitur, sic bibitur in aulis principum, sic bibibibibibitur in aulis principum, pum, pum Text: Verfasser unbekannt, zuerst in: im Neues allgemeines Leipziger Kommers- und Liederbuch von C. F. Fiedler, 1822 . Musik: Text: Verfasser unbekannt u.a. in: Kommersbuch für den deutschen Studenten (Magdeburg 1855) — Allgemeines Deutsches Kommersbuch –

Liederzeit: | 1822


Das Bummeln ja das Bummeln

Das Bummeln, ja das Bummeln das ist so ein Pläsier, es lernt sich ohne Lehrer ganz mühelos beim Bier. Warum sollt´ man nicht bummeln auf dieser Lebensbahn? Geht doch in vielen Stücken die Schöpfung uns voran Kometen und Planeten fürwahr, man glaubt es kaum, die bummeln schon seit Jahren im allerschönsten Raum. Es bummelt in der Wüste sogar der edle

Liederzeit: | 1900


Das schwarzbraune Bier

Das schwarzbraune Bier das trink´ ich so gern und schwarzbraune Mädel die küss´ ich so gern! Ei du, ei du, ei charmantes Dudeldudeldei juvivallerallera, juvivallerallera du lässt mir keine Ruh´ Das Mägdlein hat zwei Äugelein, die leuchten wie die Sternelein Ei du, ei du, ei charmantes Dudeldudeldei, juvivallerallera, juvivallerallera du lässt mir keine Ruh´ Das Mägdlein hat einen Rosenmund und

Liederzeit: | 1827


Denkst du daran Genosse froher Stunden

Denkst du daran, Genosse froher Stunden wie wir vereint die Musenstadt begrüsst? Wir, die als Knaben innig schon verbunden uns noch als Burschen noch so treu geküsst! Denkst du daran, wie dort im Dienst der Musen die höchste Freude unser Herz durchrann, wie hoch für Edles schlug der Burschen Busen? O sprich, Student, Student, denkst du daran? Denkst du daran,

Liederzeit: | 2006


Der Abram ist gestorben

Der Abram ist gestorben stor- stor- storben -ben -ben der Abram ist gestorben. Wer hat ihn denn begraben? gra- gra- graben -ben -ben wer hat ihn denn begraben? Drei spitzbärt´ge Juden Ju- Ju- Juden -den -den drei spitzbärt´ge Juden. Wie hab’n sie denn geheissen? hei- hei- heissen -ssen -ssen wie hab´n sie denn geheissen? Der erste, der hiess Jakob Ja-

Liederzeit: | | 1900


Der Graf von Luxemburg (Trinkritual)

Der Graf von Luxemburg hat all sein Geld verjuckt, juckt, juckt Der Graf von Luxemburg hat all sein Geld verjuckt hat 100.000 Taler in einer Nacht verjuckt, juckt, juckt hat 100.000 Taler in einer Nacht verjuckt Hierzu werden auf einer Tafel oder auf einem großen Bogen für die Worte “Graf”, “Luxemburg”, “Geld”, “verjuckt”, “100.000”, “Taler” “Nacht” entsprechende Bilder gezeichnet, z.B.

Liederzeit: | 1900


Der Kaiser Karl saß auf dem Thron

Der Kaiser Karl saß auf dem Thron “Wohlan hochweise Pfaffenbringt neuen Ruhm der Kaiserkronwas frommte Euer SchaffenRauh blieb die Sitt´ des Vaterlandslaßt Rom erblühn im alten Glanzund pflegt mit guten Rentendie Stifts- und Domstudenten!” Da stürzten ins Kollegiumpflichteifrig die Scholarenwas nützte all ihr Studiumsie blieben doch BarbarenEs sang nur Psalm und Litaneidie innere Scholastereiauch fehlte gar beim Choredie ganze exteriore

| , , | 2011


Mehr zu Studentenlieder im Archiv:

Deutsche Studentenlieder

Deutsche Studentenlieder , mit Bildern und Singweisen , illustriert von Franz Pocci und Ludwig Richter und herausgegeben von Georg Scherer, erschien 1856 in Leipzig. Das Buch enthält 130 Studentenlieder , beginnt mit “Was ist des deutschen Vaterland” und endet mit “Bemooster Bursche zieh ich aus”

Deutsch-Österreichisches Studentenliederbuch

Liederbuch für deutsche Studenten, herausgegeben von Fritz Wirth. Mindestens 5 Auflagen. Wien und Neutitschein . Druck und Verlag von L.V.Enders. Das Büchlein enthält auf ca. 160 Seiten Vaterlands- und Freiheitslieder , Kneip- und Burschenlieder , Volks- und Liebeslieder und im Anhang Bummellieder. Das Buch enthält eine Widmung vom 8. April 1888.

Krambambuli

Krambambuli ist der Titel eines Studentenliedes, das 1745 von Christoph Friedrich Wedekind unter dem Pseudonym Crescentius Coromandel verfasst wurde. Das Lied wurde mehrfach umgeschrieben und erweitert, unter anderem existiert eine Fassung mit über 100 Strophen. Eine Variante wurde schließlich in das Allgemeine Deutsche Kommersbuch, die bedeutendste Sammlung von Studentenliedern, aufgenommen. Bei Studentenverbindungen wird seit dem 19. Jahrhundert die Bezeichnung Krambambuli

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