Sagen

Der hohe Berg Oybin – anderthalb Stunden, und was der Fuchs, der sie gemessen, noch dreingegeben, von Zittau – erhebt sich stolz und prachtvoll inmitten eines herrlichen Gebirgskranzes; in alter Zeit ward ein Jagdhaus auf ihm erbaut durch einen Ritter, Quahl von Berka, dann eine Raubburg, die ein Eigen wurde der Herren von Leipa. Dieser ... Weiterlesen ... ...

| 1853


Claus Störtebeker ist, bevor er ein Seeräuber geworden, ein Edelmann gewesen und war zu Halsmühlen bei Verden geboren; sein Schloß stand bei Verden in der Nähe der Halsmühle und seines Schwagers Hofstelle in Dauelsen wird noch gezeigt. Es behaupten freilich auch an der Ostsee viele Städte und Orte, daß er dort geboren sei, z.B. Wismar, ... Weiterlesen ... ...

| 1850


Im Schlosse Loys war lange ein Poltergeist, der friedlich umherging und den man dadurch in gutem Mute zu erhalten suchte, daß man ihm einen Topf mit Milch des Abends hinsetzte, den er nächtlich verzehrte. Ein näschiger Küchenbube aber beneidete dem Geist diese angenehme Speise und trank sie eines Abends aus, das leere Gefäß dem Kobold ... Weiterlesen ... ...

| 1812


Auf dem Wege von der Landeskrone bis zur Stadt Görlitz liegt ein sehr großer Stein, an dem man gleichsam Klauen- oder Krallen-Griffe bemerkt. Von ihm erzählt die Sage: daß der Teufel erzürnt gewesen, als er gesehen, daß in der Stadt sich der herrliche Dom, Peter und Paul geheiligt, zur Ehre Gottes aufwölbte. Wütend vor Zorn, ... Weiterlesen ... ...

| 1812


Wie das Kloster Trebnitz von Heinrich I., Herzoge von Schlesien, erbaut worden und seinen Namen erhielt.: Herzog Heinrich der erste, auch mit dem Barte genannt, der Gemahl der frommen Hedwige, die in die Zahl der Heiligen versetzt und die Schutzpatronin Schlesiens ward, das sie einst milde beherrschte, ritt in den waldigen Höhen, dort wo jetzt ... Weiterlesen ... ...

| 1812


Ein Mönch aus dem Kloster des Berges wollte im tiefsten Winter in Berufssachen nach dem Dorfe Groß-Mohnan gehen, ward aber in der damals noch ganz mit Wald bedeckten Gegend, am Fuße des Berges, von einem hungrigen Wolfe angegriffen. Nichts hatte er zu seiner Verteidigung bei sich, als ein Federmesser, und mit diesem begann der Kampf ... Weiterlesen ... ...

| 1812


Einst wohnten in sehr frühen Zeiten, als noch eine Burg auf dem Zobtenberge stand, eine Fürstin dort, die einen zahm gemachten Bären zu ihrem Zeitvertreib unterhielt und ganz frei umher gehen ließ. Dieser Bär ward einst krank und man riet der Fürstin, ihm einen Hecht zu essen zu geben, dann würde er wieder gesunden. Die ... Weiterlesen ... ...

| 1812


Es ist einmal einem Grafen von Hoya ein kleines Männlein in der Nacht erschienen, und wie sich der Graf entsetzet, hat es zu ihm gesagt: er sollte sich nicht entsetzen; denn er hätte ein Wort an ihm zu werben, er möchte ihm das nicht abschlagen. Darauf der Graf geantwortet: wenn es zu tun möglich wäre ... Weiterlesen ... ...

| 1812


Eine arme Kräuterfrau ging einstmals mit ihren zween kleinen Kindern auf das Gebirge, mit sich führend einen Korb, darin sie gedachte Wurzeln zu graben und solche hernach zu verhandeln, oder an die Apotheker zu bringen. Darauf soll sie auch eine große Tracht feiner Wurzeln zu Wege gebracht haben, aber sie war darüber aus dem rechten ... Weiterlesen ... ...

| 1811


Es soll einmal ein Bote den Rübezahl geschabernackt haben, welcher sich auf folgende Art gerächt und seine Scharte ausgewetzt hat. Wie dieser Bote auf dem Gebirge in eine Herberge eingekehrt gewesen und seinen Spieß hinter die Tür gesetzt gehabt, siehe, da soll der schnakische Geist denselben Spieß weggebracht und sich in einen gleichen verwandelt haben. ... Weiterlesen ... ...

| 1811