Hamburger Wörterbuch

Hamburg, die Hafenstadt, die zweitgrößte Stadt Deutschlands mit 1,7 Millionen Hamburgern zählt mit seinem Umland fast 3 Millionen Bewohner und besitzt eine eigene “nur gefühlte Sozialsprache”, wobei sich in ihr die vielfältigsten kulturellen Einflüsse widerspiegeln. Diese “nur gefühlte Sozialsprache” war bisher ohne Worte und erscheint hier erstmals in neuen Begriffen als “Hamburger Wörterbuch”. So der Autor des “Hamburger Wörterbuchs” Helmut W. Merten:

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Die dunkle Nacht sie ist verschwunden (Morgenlied – 1873)

Die dunkle Nacht, sie ist verschwunden, Verschwunden ist das bange Leid;Es mahnen euch die heitern Stunden, Daß ihr wie sie auch heiter seid.Bei diesem schönen Sonnenschein, Wer möchte da nicht fröhlich sein! Seh ich, wie sich die Vögel schwingen Mit Sang empor zum Himmelszelt.Dann möcht’ ich auch mit ihnen singenUnd grüßen rings die liebe Welt. Bei diesem schönen Sonnenschein, Wer

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Werde heiter mein Gemüte (Frühlingsmorgen)

Werde heiter, mein GemüteUnd vergiß der Angst und Pein! Groß ist Gottes Gnad´ und Güte, Groß muß auch dein Hoffen sein. Kommt der helle, goldne Morgen Nicht hervor aus dunkler Nacht? Lag nicht einst in Schnee verborgen Dieses Frühlings Blütenpracht? Durch die Finsternis der Klagen Bricht der Freude Morgenstern;Bald wird auch dein Morgen tagen;Gottes Gut’ ist nimmer fern. Text: Hoffmann

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Ich weiß ein Meidlein hübsch und fein (Der gute Dienst)

Ich weiß ein Meidlein hübsch und feindas wollt mein steter Buhle seinin Züchten und in EhrenDieweil ich hab das Leben meinIhr Diener will ich sein Ihr Mündlein roth, wie ein RubinIhr Äuglein klar wie SonnenscheinIhr Wänglein rosinfarb seinDarin trägt sie zwei Grübeleinwie könnt sie schöner sein! Ihr Leib ist grad und wohlgestaltIhr Herz verändert sich nicht baldStandhaft ist ihr GemüteVon

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Ein Kränzlein ist gewunden

Ein Kränzlein ist gewunden Dem liebsten Freunde mein Von Kräutlein, die da stunden In unserem Gärtelein Recht in dem schönen Maien Da alles grünen thut Da sich die Vöglein freuen Und manches Tierlein gut Das will ich dir itzt senden Mein tausend schöner Bul Nimm es zu deinen Händen Besich es recht und wol Und laß es stets in Ehren

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Ein süsser Traum mich tät in Nachtesruh umfangen

Ein süsser Traum mich tätin Nachtesruh umfangenAllda micht deucht ich hättdie mir macht ein VerlangenIch scherzt mit ihr und sie mit mirvermeint ich wär in FreudenAber o Nacht du hast mich brachtin Angst mit deinem Scheiden Freundlich ich sie empfingfreundlich wir redten beidefreundlich sie mich umfingerst wußt ich nichts von LeideIch scherzt mit ihr und sie mit mirvermeint ich wär

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Schleuß auf das junge Herze dein

Mit Lieb bin ich umfangen hartgegn einem hübschen Jungfräulein zartmit Lieb bin ich besessenIhr Tugend gut, ihr adlich Muthich kann ihr nit vergessen Gott thu ich bitten Tag und Nachtin meinem Herzen stets betrachtwie ich sie möcht bekommenwie ichs anfing, daß mirs gelingDaß ich nit würd verdrungen Ach, du mein zartes FräueleinSchleuß auf das junge Herze deinNimm mich in deine

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Mit Lieb bin ich umfangen

Mit Lieb bin ich umfangen,Herzallerliebste mein;Nach dir steht mein Verlangen,Könnt´s oder möcht es sein.Könnt ich dein Gunst erwerben,Käm ich aus großer Not,Viel lieber wollt ich sterben,Und wünscht mir selbst den Tod. Wie soll ich von dir lassen,Es kost mir meinen Leib,Dazu zwingt mich ohnmassen,Daß ich nit von dir scheid.Dir hab ich mich ergebenIn rechter Stetigkeit,Dieweil ich hab das Leben,Herzlieb nit

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Fröhlich will ich singen

Fröhlich will ich singenmit Lust zu dieser Zeitleben guter Dingedieweil mein Herz erfreutein zart edles Fräuleinmit ihren braun Äugeleindie ich lieb von Herzen;sie sagt mir ohn Scherzen:sie wöll mein Eigen sein Wie kann mir baß geschehenweil ich solchs hör von ihrwenn ich sie thu sehenfreut mich ihr adlich ZierDenn sie ist von Tugend reichauf Erd lebt nit ihres GleichSie thut

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