Hamburger Wörterbuch

Hamburg, die Hafenstadt, die zweitgrößte Stadt Deutschlands mit 1,7 Millionen Hamburgern zählt mit seinem Umland fast 3 Millionen Bewohner und besitzt eine eigene “nur gefühlte Sozialsprache”, wobei sich in ihr die vielfältigsten kulturellen Einflüsse widerspiegeln. Diese “nur gefühlte Sozialsprache” war bisher ohne Worte und erscheint hier erstmals in neuen Begriffen als “Hamburger Wörterbuch”. So der Autor des “Hamburger Wörterbuchs” Helmut W. Merten:

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Liebesplage

Wenn ich des Nachts soll schlafengibst du mir viel zu schaffenTu mich hin und her wendenSo tut mich die Lieb verblendenAlso bei Nacht und Tagehab ich stets meine Plage Wenn ich soll früh aufstehentuts wieder daher gehenwas ich nur tu und beginnestets liegst du mir im SinneAlso bei Nacht und Tagehab ich stets meine Plage Wenn ich soll meditierentust du

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Wir bauen eine Straße

Wir bauen eine StraßeBis an den Rand der Welt,weit weg bis wo der Himmelsich auf die Erde stellt.Und weiter immer weiterViel weiter als ihr denktBis wo der Sternenreiterden Himmelswagen lenkt. Wenn wir uns rüstig plagenSind wir am Abend dort,dann fährt der goldne Wagenuns müde Schaffer fort.Hinaus in letzte FerneWo nur noch Ruh und LichtViel höher als die SterneWie hoch, ich

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Platoff preisen wir den Helden

Platoff preisen wir, den Helden; unser´n FeindHat er besiegt in jeder Schlacht.Platoff preisen wir, den Helden; unser´n FeindHat er besiegt in jeder Schlacht.Heil dem Sieger, Preis und Ehr´Heil dem Donkosakenheer!Heil dem Sieger, Preis und Ehr´Heil dem Donkosakenheer! Sucht mal einen Platoff unter all den KriegernIn dem weiten, großen Reich!Sucht mal einen Platoff unter all den KriegernIn dem weiten, großen Reich!Ja,

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Fort, fort und immer weiter

Fort, fort und immer weiter! Die Luft ist blau und heiter ich selbst so munter heut! Wo Hirsch und Rehespringen, laß klingen, o laß  klingen, mein Herz, was dich erfreut! Im weißen Feierkleide Ziehn Wolken ob der Heide, Wollt Gott, ich war ein Schwan; Ich würd mit ihnen fliegen, Mich schwingen und mich wiegen Und fliegen himmelan. Die lauen Winde kosen, Es

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Grüßet recht freundlich

Grüßet recht freundlichihn, der so reichlichmit Segen erfreutPreiset den Herbst durch Liederder seine Gaben wiederaus reichem Füllhorn reichlich beutuns hoch erfreut  Trauben und Saatensind uns geraten, Dem Geber bringt Dank. Mag nun der Winter stürmen, Nahrung und Wohnung schirmen Uns vor der Sorgen hartem Drang, Uns ist nicht bang. So, reich an Segen, strebt den zu pflegen Der Nahrung entbehrt.

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Wie wohl der Zeiten schönste Zeit uns jetzt verlassen hat (Sommerlied)

Wie wohl der Zeiten schönste Zeit uns jetzt verlassen hatso kommt jedoch mit Nutzbarkeit der Sommer an ihr stattda wir Gott zu bitten, daß nach Landessittenwerden abgeschnitten die Saaten früh und spat Es gibt der Sommer was er soll durch Gottes Gütigkeit:Korn, Garsten, Bohnen, Hanf und Kohl und anderlei Getreid;Heu und Gras darneben kann er reichlich geben, Allem Vieh zu leben

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O Sonne Königin der Welt

O Sonne, Königin der WeltDie unser dunkles Rund (Leben) erhelltIn lichter MajestätErhab´nes Wunder einer HandDie jene Himmel ausgespanntUnd Sterne hingesät!     Noch heute seh’ ich deinen Glanz,Mir lacht in ihrem BlumenkranzNoch heute die Natur.Der Vögel buntgefiedert HeerSingt morgen mir vielleicht nicht mehrIm Wald und auf der Flur. Wann der betaute Morgen lachtwann von den Fittichen der Nachtdie Stunden kühler sindSpricht mir die

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