Volkslieder von A-Z



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Fahret hin fahret hin

Fahret hin, fahret hin Grillen geht mir aus dem Sinn! Bruder mein, schenk uns ein Laß uns fröhlich sein: Drum, ihr Grillen weichet weit Die ihr meine Ruh zerstreut! Ich bin nicht so erpicht Der auf Grillen dicht. Grillisiern, Phantasiern Muß aus meinem Kopf marschiern, So man rast, trarah blast In dem Waldpalast. Und ich sags und bleib dabei: ’s

Jägerlieder | 1843


Fahrradunfall

Radler (zu einem Herrn, der ihm auf der Straße in den Weg läuft): „Hauen Sie sich allein ein paar ´runter; ich habe keine Zeit.“ in Hilfe mein Zwerchfell (1928)

Witzesammlung | 2011


Fährt ein Schiff

Fährt ein Schiff mit schwarzen Schilden Durch den Rabenfjord, und das Lied von Hedins wilden Mann tönt von Bord. Hei wie der Sturm heult, hei wie Die Brandung dröhnt. Hei Hedin Schwingt die Klinge, Hei Hedin Stößt ins Horn auf daß der Sieg Gelinge trotz ??? Steht ein Hof auf hohen Klippen hart Am wilden Meer Hält ein Schiff mit

Bündische Jugend | Edelweisspiraten | 1937


Falkenauer Plünderung 1918

Im schaine 18ner Joahr als der grouße Umsturz war Als man verkündet hat die Republik im Staat War man so selbstbewußt und voller Freiheitslust Man fing das Plündern an: „Der Freiheit freie Bahn“ Am Bergwerk wurde a grod g’streikt Drum war der Marktplatz voller Leit Woi narrisch san in’s Geschäft eig’schuam U woarn glei in da Wohnung droum U Umg’schrian

Balladen | Moritaten | 1919


Fallschirmjäger sind mutige Gesellen

Fallschirmjäger sind mut´ge Gesellensind schneller als der  Winderwacht der Tag sind wir bereitdie Sonne gibt uns froh Geleitein Lied auf den Lippenden Schirm auf dem Rückenso ziehen wir zum Start ….jetzt geht es drauf und dranwir kämpfen bis zum letzten Mann… in Liederbuch der Fallschirmjäger (1983)ein weiteres Lied aus der nationalsozialistischen Diktatur, das noch lange dem verbrecherischen Krieg in Gebrauch

Soldatenlieder | 2009


Fällst Du im Examen durch armer Aspirante (Massengrab)

Fällst Du im Examen durch, armer Aspirante Wein Dir nicht die Äuglein rot S´ist ja keine Schande Liegst Du erst im Massengrab Ist Dir´s völlig schnuppe Ob Du einen Zug verführt Oder eine Gruppe Gehst Du einst von Libau weg Und bist noch nicht Vize Häng die Nas nicht in den Dreck Geh zu Deiner Mize Liegst Du erst im

Lieder gegen den Krieg | Soldatenlieder | 1918


Fang dein Werk mit Jesu an

Fang dein Werk mit Jesu an Jesus hats in Händen Jesum ruf zum Beistand an Jesus wird wohl enden Steh mit Jesu morgens auf geh mit Jesu schlafen führ mit Jesu deinen Lauf lasse Jesum schaffen Morgens soll der Anfang sein Jesum anzubeten daß er woll dein Helfer sein stets in allen Nöten morgens, abends und bei Nacht will er

Geistliche Lieder | 1720


Fang schon

Fangchon siehe  Paarlaufen oder Haschhasch

Allgemein | 2009


Fangball

Geschicklichkeitsspiel Ein Kind wirft den Ball in die Höhe oder an eine Wand und fängt ihn wieder auf. Je öfter das Fangen nacheinander gelingt, ohne daß der Ball zur Erde fällt, umso ehrenvoller für das Kind. Nehmen mehrere Kinder an dem Spiele teil, so treten sie nacheinander vor die wand und versuchen ihre Geschicklichkeit, indem sie den Ball sovielmal, wie

Allgemein | 1895


Fangsteine

Bickelsteine Als ein Mädchenspielzeug erwähnen mittelalterliche Quellen auch die Bickelsteine (s. Zingerle 18,19,45) — So wird von einem Mädchen erzählt, daß es in seinem Schranke außer anderen Spielsachen auch noch schöne Bickelsteine aufbewahre. Das mittelhochdeutsche Wörterbuch erklärt dieselben ganz richtig als „Fangsteine“. Noch heute heißt in Sachsen ein Spiel, wobei die Kinder mehrere Steinchen so kunstvoll in die Höhe werfen

Allgemein | 2010



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Deutsche Volkslieder

Jacob Grimm sah das wesentliche Merkmal aller Volkspoesie darin, daß sie nicht von einzelnen und namhaften Dichtern hervorgegangen, vielmehr unter dem Volk selbst, im Munde des Volkes entsprossen sei. Also nicht ein einzelner, sondern die Gesamtheit, der Volksgeist selber dichtet die Volksgesänge: sie sollen sich „sozusagen von selber an- und fortgesungen haben“. Und für den neugierigen Frager, der diesen Vorgang gedeutet wissen wollte, hatte er die Antwort: „Über die Art, wie das zugegangen, liegt der Schleier des Geheimnisses gedeckt, an das man Glauben haben soll.“ (Jac. Grimm, Über den altdeutschen Meistergesang, Göttingen 1811, Vorrede.)