Volkslieder von A-Z



A

A so a so a so a Landl (Kärntnerland)

A so a so a so a Landle wia´s Karntnerlond mei Heimatlond a so a Landle findst du niamamehr gor weit umanond Text und Musik: anonym , Kärntner Volksweise in Alpenrose (1924)

Heimatlieder | 1924


A steirischa Jodler a stoasteirisch Lied

A steirischa Jodler a stoasteirisch Lied dös zuckt wia der Blitz in a rechtschaffens Gmüat Holadiäiri.. Und s steirische Eisen sel woaßt wohl is guat dös findst ba die Steirer in Berg und in Bluat Drum sam ma a schneidi ham Haar auf die Zähnd und eppa wanns sein muaß a Fäust statt die Händ Text und Musik: K. Fürnschuß

Jodler - Traditionelle Jodler | 1924


A, a, a, der Winter der ist da

A, a, a, der Winter der ist da. Herbst und Sommer sind vergangen, Winter, der hat angefangen, A, a, a, der Winter der ist da. E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee. Blumen blüh’n an Fensterscheiben, Sind sonst nirgends aufzutreiben, E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee. I, i, i, vergiß des Armen nie. Hat oft

Kinderlieder | Winterlieder | | 1850


Aas – Aeneas und Andreas

In einem kleinen Garnisonorte war es bekannt, daß die Höchstkommandierenden, der General und der Oberst, bei ihren Untergebenen die Spitznamen Aeneas und Andreas führten. Dies wußten die beiden Herren schon lange im stillen selbst. Bei einem Liebesmahl nahmen sich der General und der Oberst den jüngsten, eben vom Kadettenkorps gekommenen Leutnant, als dieser durch das viele ungewohnte Zutrinken einen Schwips

Witzesammlung | 2011


Ab alle Last von Leib und Seel

Ab alle Last von Leib und Seel und frisch hinaus ins Freie das Lied erschallt aus froher Kehl der Wanderfahrt zur Weihe wir wandern rüstig, fest im Tritt wohl über Tal und Hügel und immer ziehn die Lieder mit uns wird, wir hätten Flügel Das Heimatland durchziehen wir als seine treuen Söhne für seine Größe glühen wir für all das

Wanderlieder | 1905


Aba Dirndl du zarts

Aba Dirndl du zarts hast a Herzl a hart´s wirst´s g´wiß a mal g´spürn und a woachs Herzal griag´n Den die Liab hot koa Ziel treibt mit jeden sei Spiel Selbst an stoanalten Mann schmiert die Liab no oft an Drum di Liab is a Freud macht viel Zank und viel Streit is er arm oder reich bleibt die Liab

Liebeslieder | 1911


Aba´s Deandl

Aba´s Deandl hat a grossi a verteufiti grossi a mörderische – Liab zu sein Buam. Und da Bua hat an langa, an verteufitn langa, an endlanga – Weg hi zu ihr. Und’s Deandl hat oani, wo der Wind außergeht, Und sie brauchat an Buam, dem er allaweil steht. trad. aus Oberbayern („Kraftbayrisch“)

Liebeslieder | 1900


Abend ists die Sonne ist verschwunden

Abend ist’s, die Sonne ist verschwunden und der Mond strahlt Silberglanz: so entfliehn des Lebens schönste Stunden fliehn vorüber wie ein Tanz Bald entflieht des Lebens bunte Scene und der Vorhang rollt herab aus ist unser Spiel: des Bruders Träne fließet dann auf unser Grab Bald vielleicht, mir weht, wie Westwind leise, eine stille Ahnung zu schließ ich dieses Lebens Pilgerreise fliehe in das Land der Ruh Werd’t ihr

Abendlieder | Lieder vom Tod | 1801


Abend wird es wieder

Abend wird es wieder, Über Wald und Feld Säuselt Frieden nieder Und es ruht die Welt. Nur der Bach ergießet Sich am Felsen dort, Und er braust und fließet Immer, immer fort. Und kein Abend bringet Frieden ihm und Ruh, Keine Glocke klinget Ihm ein Rastlied zu. So in deinem Streben Bist, mein Herz, auch du: Gott nur kann dir

Abendlieder | 1837


Abend wird´s des Tages Stimmen schweigen

Abend wird´s, des Tages Stimmen schweigen röter strahlt der Sonne letztes Glühn und hier sitz ich unter euren Zweigen und das Herz ist mir so voll, so kühn Alter Zeiten alte treue Zeugen schmückt euch doch des Lebens frisches Grün und der Vorwelt kräftige Gestalten sind uns noch in eurer Pracht erhalten Viel des Edlen hat die Zeit zertrümmert viel

Abendlieder | Deutschlandlieder | 1810



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Die Noten zu "Abend wird´s des Tages Stimmen schweigen":

Abend wird´s des Tages Stimmen schweigen

Deutsche Volkslieder

Jacob Grimm sah das wesentliche Merkmal aller Volkspoesie darin, daß sie nicht von einzelnen und namhaften Dichtern hervorgegangen, vielmehr unter dem Volk selbst, im Munde des Volkes entsprossen sei. Also nicht ein einzelner, sondern die Gesamtheit, der Volksgeist selber dichtet die Volksgesänge: sie sollen sich „sozusagen von selber an- und fortgesungen haben“. Und für den neugierigen Frager, der diesen Vorgang gedeutet wissen wollte, hatte er die Antwort: „Über die Art, wie das zugegangen, liegt der Schleier des Geheimnisses gedeckt, an das man Glauben haben soll.“ (Jac. Grimm, Über den altdeutschen Meistergesang, Göttingen 1811, Vorrede.)