Volkslieder von A-Z



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Aus blauer Ostsee Wogen (Alsenlied)

Aus blauer Ostsee Wogen Ein Eiland hell erglänzt. Von Wäldern stolz umzogen. Vom Wiesengrün umkränzt. Sanft wiegt des Meeres Rauschen In Schlummer ein das Land, Und munt’re Kinder lauschen Dem Wellenspiel am Strand. Das Eiland ist ein Garten, Jed‘ Kornfeld ist ein Beet, Drin ihrer Arbeit warten Die Männer früh …

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Heimatlieder | Landeshymnen | 1840


Aus dämmrig kühler Ferne (Gruß an Tübingen)

Aus dämmrig kühler Ferne aus Lebens Kampf und Not wie denk ich deiner so gerne du Stadt voll Morgenrot! Von Deiner Veste nieder ins blütenweisse Tal möcht´ ich schaun und träumen wieder wieder nur noch ein einzig mal! Dort kommen die Wellen gezogen des Neckars in blitzschnellem Lauf, an der …

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Heimatlieder | 1877


Aus deinen blauen Augen strahlt die Liebe

Aus deinen blauen Augen strahlet Liebe aus deinem Herzen fließen sanfte Triebe ach wenn du wüßtest wie ich dich liebe bei dir allein kann ich nur glücklich sein Nimmermehr! ach werd ich dich vergessen von deiner Liebe darf ich nicht mehr sprechen o sieh, ich leide, mir fehlts an Freude …

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Küchenlieder | Liebeskummer | Lieder vom Tod | 1846


Aus dem Himmel ferne

Aus dem Himmel ferne wo die Englein sind schaut doch Gott so gerne her auf jedes Kind Höret seine Bitte treu bei Tag und Nacht nimmt´s bei jedem Schritte väterlich in Acht Gibt mit Vaterhänden ihm sein täglich Brot hilft an allen Enden ihm aus Angst und Not Sagt´s den …

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Geistliche Lieder | , | 1837


Aus dem Tagebuch des Varnhagen von Ense (1844)

Berlin , 27. August 1844 „Zu Hause den Besuch des Generals von Rühle empfangen; persönliche Mitteilungen; politische Erörterungen; merkwürdige Urteile und Ansichten über den Schuß, es gibt Leute, die nicht an die gefundenen Kugeln glauben, andre die sich eine politische Verschwörung nicht ausreden lassen; alle Einzelheiten der Geschichte werden verschieden erzählt, alle Angaben …

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Politische Lieder | Volkslied-Forschung | , , , | 1844


Aus der Jugendzeit aus der Jugendzeit

Aus der Jugendzeit, aus der Jugendzeit klingt ein Lied mir immerdar O wie liegt so weit, o wie liegt so weit was mein einst war! Was die Schwalbe sang, was die Schwalbe sang die den Herbst und Frühling bringt ob das Dorf entlang, ob das Dorf entlang das jetzt noch …

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Heimatlieder | Lieder von Alt und jung | , | 1830


Aus der Städte dumpfen Banden

Aus der Städte dumpfer Banden aus des Alltags Sklaverei wächst der Ruf in allen Landen Wachet auf, der Mensch ist frei! Wollt ihr denn die Zeit verpassen wo die Sonne rollt und glüht? Tragt ihr Leuchten in die Gassen dass die ganze Welt erblüht! Lasst uns froh und heiter werden! …

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Arbeiterlieder | 1921


Aus der Tiefe ruf ich

Aus der Tiefe rufe ich Will dann niemand hören mich Hör mich armer Webersknapp Der muß machen knipp knapp Wenn die Knipp knapp staille stehen Müssen wir alle ohne Hemdle gehen Hemder ist das schonste Kleid Denn es zieret manches Weib Endlich kommt der Sonntag herbei Bin ich von Knipp …

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Weberlieder | 1805


Aus des Meeres tiefem Grunde (Vineta)

Aus des Meeres tiefem, tiefem Grunde Klingen Abendglocken dumpf und matt Uns zu geben wunderbare Kunde Von der schönen alten Wunderstadt In der Fluten Schoß hinabgesunken Blieben unten ihre Trümmer stehn Ihre Zinnen lassen goldne Funken Widerscheinend auf dem Spiegel sehn Und der Fischer, der den Zauberschimmer Einmal sah im …

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Weitere Volkslieder | 1825


Aus Erbarmen nimm mich Armen

Aus Erbarmen nimm mich Armen nimm mich Jesu wie ich bin dir dem einen, heilgen, reinen dir gehöre ich forthin Herr ich suche, Herr, ich finde meine Ruhe nur in dir gib den Segen deinem Kinde und bewahre du ihn mir Auf dich schauend, dir vertrauend will ich meine Straße …

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Religiöse Lieder für Kinder | 1921


Aus fernen längst vergangnen Tagen (Jesukindlein komm zu mir)

Aus fernen längst vergangnen Tagen erklingt ein heilig Liedchen mir das ich von Mutterlieb getragen so selig sang hinauf zu dir Jesu Kindlein komm zu mir mach ein frommes Kind aus mir mein Herz ist klein kann niemand hinein als du als du lieb Jesulein Und in dem harten Kampf …

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Geistliche Lieder | 1928


Aus Feuer ward der Geist geschaffen

Aus Feuer ward der Geist geschaffen drum schenkt mir süßes Feuer ein die Lust der Lieder und der Waffen die Lust der Liebe schenkt mir ein der Trauben süßes Sonnenblut das Wunder glaubt und Wunder tut Was soll ich mit dem Zeuge machen dem Wasser ohne Saft und Kraft gemacht …

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Trinklieder | | 1817


Aus grauer Städte Mauern

Aus grauer Städte Mauern Ziehn wir durch Wald und Feld. Wer bleibt, der mag versauern, Wir fahren in die Welt. Halli hallo, wir fahren, Wir fahren in die Welt Der Wald ist uns’re Liege, Der Himmel unser Zelt. Ob heiter oder trübe, Wir fahren in die Welt. Halli hallo, wir …

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Wanderlieder | 1910


Aus Haus und Hof sind wir hinausmarschieret

Aus Haus und Hof sind wir hinausmarschieret und hat fürwahr so müssen sein es hat ein deutscher Zorn uns kommandieret Voran, ihr alten Burschen drauf und drein Es darf, es darf uns kein Kosak hinein Es drischt der Bau´r, es haut so Schmied wie Schreiner des Zar sein Amboß kurz …

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Soldatenlieder | , , | 1914


Aus ihrem Schlaf erwachet von neuem die Natur

Aus ihrem Schlaf erwachet von neuem die Natur seht, wie die Sonne lachet heraus auf unsere Flur Sie wärmet uns nun wieder mit ihrem gold´nen Strahl der Hirten Flötenlieder ertönen in dem Tal Das junge Veilchen bietet uns seinen Balsam dar der holde Lenz vergütet was uns genommen war Er …

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Frühlingslieder | 1801


Aus ist’s mit den bösen Kriegen (Gaslied)

Aus ist’s mit den bösen Kriegen, sagt der Völkerbund Friedenstauben munter fliegen um das Erdenrund Es ertönt in jedem Land Friedensmusik und geächtet und verbannt ist jetzt der Krieg Nur zum Spaß macht man Gas, weil’s noch keiner kennt Panzerkreuzer sind das beste Friedensinstrument, Tankgeschwader, Fliegerbomben nur für den Sport, …

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Arbeiterlieder | | 1929


Aus Lumpen macht man Schreibpapier

Aus Lumpen macht man Schreibpapier Da kann ich leider nichts dafür Drauf schreibet man die Liebe Feinsliebchen zu betrüben und du bist halt a Lump Und du bleibst halt a Lump Und a Lump, und a Lump Und a Lump, Lump, Lump Man heißt mich nur den Lumpenmann ich bin …

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Vagabundenlieder | , | 1855


Aus Lumpen macht man Schreibpapier

Aus Lumpen macht man Schreibpapier Das legt man feinen Herren für Drum muß ich auch auf meinen Wagen Lumpen, Haderlumpen fahren Text und Musik: Verfasser unbekannt – aus Wittgendorf , Kreis Zittau , um 1850 – mitgeteilt von Friedrich Sieber-Dresden, daher bei Steinitz II 1962

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | | 1850


Aus meines Herzens Grunde

Aus meines Herzens Grunde sag ich dir Lob und Dank in dieser Morgenstunde dazu mein Leben lang O Gott, in deinem Thron dir zu Preis, Lob und Ehren durch Christum, unsern Herren dein´n eingebornen Sohn Daß du mich hast aus Gnaden In der vergangnen Nacht Vor G´fahr und allem Schaden …

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Geistliche Lieder | 1592


Aus Schreibern und Studenten werden der Welt Regenten

Aus Schreibern und Studenten – Ein gmeines Sprichwort ist – Werden der Welt Regenten Wie männiglich bewußt Sie kommen hoch zu Ehren Mit ihrer freien Kunst; Man hat sie lieb und geren Zu ihnen trägt man Gunst. Die Feder thut regieren Die ganze weite Welt Thut manchen Menschen zieren Verdient …

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Schreiber | 1900


Aus tiefer Not schrei ich zu dir

Aus tiefer Not schrei ich zu dir Herr Gott, erhör mein Rufen. Dein gnädig Ohr neig her zu mir und meiner Bitt es öffne denn so du willst das sehen an was Sünd und Unrecht ist getan wer kann, Herr, vor dir bleiben? Bei dir gilt nichts denn Gnad und …

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Geistliche Lieder | 1524


Ausdeutungen des Webstuhlgeräusches

Heut an Pfenk (Pfennig)Murn an Pfenk. Hol´s Brot rein, mich hungert Mag´s warn, wie´s will Ich muß noch verhungern Gottesacker, Gottesacker Wenn’ch nur bald vaspern könnt! Wenn’ch nur emal trinken möchte! Die Kuhe, die gibt nischt. Leier, leier, DudelsackMorne ham mer FeiertagNeugersdorf, Spruch der Kinder, die von früh bis abends …

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Weberlieder | , | 2004


Ausgekochter Ungar

Was ist paradox? Wenn ein Ungar ausgekocht ist. in Hilfe mein Zwerchfell (1928)

Witzesammlung | 2011


Ausgelitten ausgerungen hast du endlich deutsches Herz

Ausgelitten, ausgerungen hast du endlich, deutsches Herz – Gut, daß er einmal verklungen, dieser deutsche Freiheitsmärz ! Gut, daß wir geworden kühler, wie es zum Dezember paßt. Unsere freiheitstrunkenen Wühler waren uns von je verhaßt. Gut, daß wir jetzt ohne Zittern nehmen jedes Blatt zur Hand, uns das Leben nicht …

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Politische Lieder | 1848


Ausgelitten hast du – ausgerungen (Lotte bei Werthers Grabe)

Ausgelitten hast du – ausgerungen Armer Jüngling, deinen Todesstreit Abgeblutet die Beleidigungen, Und gebüßt für deine Zärtlichkeit! O warum – O! daß ich dir gefallen! Hätte nie mein Auge dich erblickt, Hätte nimmer von den Mädchen allen Das verlobte Mädchen dich entzückt Jede Freude, meinen Seelen Friede Ist dahin, auch …

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Gedichte | Liebeskummer | 1775


Ausländer Menschen niederen Grades?

Brief aus St. Louis 1835 Der Nordamerikaner selbst aber ist durchqehends ein stolzes, dumm-einqebildetes Wesen,der nur sich und sein Land schätzt, und alles andere größtenteils verachtet,gewiß aber nur weil er nichts anders kennt,denn von fremden Ländern besitzen sie gewöhnlich einseitige und wenige Kenntnisse.In diesem seinen Dünkel hält er die Ausländer …

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Volkslied-Forschung | 1835


Ave Maria so grüsst der Engel

Ave Maria so grüsst der Engel die Jungfrau Mariain ihrem Gebetdarinnen sie warMaria du sollst ein Sohn empfangendarnach tut Himmel und Erde verlangendass du die Mutter des Herrn sollst sein Ave Maria so grüsst der Engel die Jungfrau Mariain ihrem Gebetdarinnen sie warMaria hört solches gar gereSie sprach: „Ich bin …

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Geistliche Lieder | Marienlieder | | 2011


Deutsche Volkslieder

Jacob Grimm sah das wesentliche Merkmal aller Volkspoesie darin, daß sie nicht von einzelnen und namhaften Dichtern hervorgegangen, vielmehr unter dem Volk selbst, im Munde des Volkes entsprossen sei. Also nicht ein einzelner, sondern die Gesamtheit, der Volksgeist selber dichtet die Volksgesänge: sie sollen sich „sozusagen von selber an- und fortgesungen haben“. Und für den neugierigen Frager, der diesen Vorgang gedeutet wissen wollte, hatte er die Antwort: „Über die Art, wie das zugegangen, liegt der Schleier des Geheimnisses gedeckt, an das man Glauben haben soll.“ (Jac. Grimm, Über den altdeutschen Meistergesang, Göttingen 1811, Vorrede.)