Volkslieder von A-Z



Z

Z Fischbach am Broatnstoa (Fischbach am Breitenstein)

Z´ Fischbach am Broatnstoa da bin i gern könna recht lustige Leutln g’nua hörn d´Liedln die s singa die hamm schon a Schneid daß si a Trauriga no d´rüber freut D´Buachn und d´ Ahorn in Wald und in Feld Wachs´n da schöner als sunst auf der Welt Und des schö Kircherl, dees Birkastoa hoaßt Thuat gar viel Wunder a wie

Heimatlieder | 1913


Zahl der Deutschen in den USA

Die Anzahl der Deutschen in den Vereinigten Staaten beläuft sich schon jetzt auf fünf Millionen; das ist mehr als der fünfte Teil der ganzen Bevölkerung der Union,die sich auf 23 Millionen beläuft . Deutsche Auswandererzeitung, Nr.35, 1852

Auswandererlieder | 1852


Zechpreller und Wirt

Wirt, der einen Zechpreller aus dem Lokale wirft: „So, das ist die Straf´, Sie Erzlump, und damit Sie es wissen, — Pferdefleisch haben Sie auch gegessen!” in Hilfe mein Zwerchfell (1928)

Witzesammlung | 2011


Zehn Jahr ein Kind

zwanzig Jahr ein Jüngling Zehn Jahr ein KindZwanzig Jahr ein JünglingDreißig Jahr ein MannVierzig Jahr wohlgetanFünfzig Jahr geht auch noch anSechzig Jahr geht´s Alter anSiebzig Jahr ein GreisAchtzig Jahr schneeweißNeunzig Jahr gebückt zum TodHundert Jahr ein Gnad´von Gott in: Macht auf das Tor (1905)

Allgemein | 2009


Zehn Jahre seit den letzten Vogel (Der Gefangene)

Zehn Jahre! seit den letzten Vogel ich Im Blütenwald sein Liedchen schlagen hörte; Zehn Jahre! seit der blaue Himmel sich Zum letzten Male meinem Blick bescherte; Zehn Jahre! was ist weiter dein Begehr? Kann meine Wange sich noch blässer färben? Sieh, diese Hand bricht keine Kronen mehr; Laß, König, laß mich in der Freiheit sterben Zehn Jahre! meine Sehnen sind

Gedichte | Gefangenenlieder | 1841


Zehn kleine Neger

Zehn kleine Neger die gingen in den Hain der eine fiel vom Baum herab da warens nur noch neun Ein klein zwei klein drei klein vier klein fünf klein Negerlein sechs klein sieben klein acht klein neun klein zehn klein Negerlein Neun kleine Neger die haben sehr gelacht der eine hat sich totgelacht da waren´s nur noch acht Ein klein

Kinderlieder | Scherzlieder | 1924


Zehn kleine Negerlein

Zehn kleine Negerlein die krochen mal auf die Scheun´ da ist das eine runtergefall´n, Da waren´s nur noch neun Neun kleine Negerlein, Die gingen auf die Jagd, Das eine wurde totgeschossen, Da waren’s nur noch acht Acht kleine Negerlein, Die gingen in die Rüb’n, da ist das eine steckengeblieben Da waren’s nur noch sieb’n. Sieben kleine Negerlein, Die gingen mal

Kinderlieder | 1885


Zehn kleine Negerlein (übern Rhein)

Zehn kleine Negerlein Die fuhren übern Rhein Das eine ist in’s Wasser gefall´n Da waren´s nur noch neun Ein klein, zwei klein, drei klein Vier klein, fünf klein Negerlein Sechs klein, sieb´n klein, acht klein Neun klein, zehn klein Negerlein Neun kleine Negerlein Die gingen auf die Jagd Das eine wurde totgeschossen Da warens nur noch acht Acht kleine Negerlein

Kinderlieder | Volksliedversionen | 1930


Zehn Liter Boddermelk

und zehn Liter Klümp Tein Liter Boddermelkun tein Liter Klümpun wenn de Schoh versapen sündso danst wi op de Strümpun wenn de Schoh sünd kort un kleenso danst wi op de barten BeenJuchheidi Juchheidi in: Macht auf das Tor (1905)

Allgemein | 2009


Zehn Zwanzig Dreißig Mädchen du bist fleißig

Zehn Zwanzig DreißigMädchen du bist fleißigvierzig fünfzig sechzigMädchen du bist prächtig Siebzig achtzig neunzigMädchen du bist einzigHundert Tausend Eine MillionMädchen du verdienst die Kron´       aus Schlesien , bei Jakob 469, als  Reim zum Stillen aus Frankfurt angeführt bei Rochholz 310, in Zeile vier aber “herzig” – nach Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897)

Allgemein | 2008



Deutsche Volkslieder

Jacob Grimm sah das wesentliche Merkmal aller Volkspoesie darin, daß sie nicht von einzelnen und namhaften Dichtern hervorgegangen, vielmehr unter dem Volk selbst, im Munde des Volkes entsprossen sei. Also nicht ein einzelner, sondern die Gesamtheit, der Volksgeist selber dichtet die Volksgesänge: sie sollen sich „sozusagen von selber an- und fortgesungen haben“. Und für den neugierigen Frager, der diesen Vorgang gedeutet wissen wollte, hatte er die Antwort: „Über die Art, wie das zugegangen, liegt der Schleier des Geheimnisses gedeckt, an das man Glauben haben soll.“ (Jac. Grimm, Über den altdeutschen Meistergesang, Göttingen 1811, Vorrede.)