Volkslieder von A-Z



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Wach auf du neuer deutscher Geist

Wach auf, wach auf, du neuer deutscher Geist und senke deine Schwingen auf unsere Heimat nieder daß lebenswarm erklingen die neuen deutschen Lieder Wach auf, wach auf, du neuer deutscher Geist Wach auf, du neuer deutscher Geist Deutsch unser Leben lang Deutsch unser Vaterland Deutsch unser Sang Wach auf, wach auf, du neuer Geist Wach auf, wach auf, du neuer

Kriegspropaganda | 1914


Wach auf mein Herz und singe

Wach auf, mein Herz, und singe dem Schöpfer aller Dinge dem Geber aller Güter dem frommen Menschenhüter Heut, als die dunklen Schatten mich ganz umgeben hatten hat Satan mein begehret Gott aber hat´s gewehret Du sprachst: “Mein Kind, nun liege trotz dem, der dich betrüge schlaf wohl, laß dir nicht grauen du sollst die Sonne schauen” Dein Wort, das ist

Geistliche Lieder | 1647


Wach auf mein Volk Es naht der Tag der Rache

Wach auf, mein Volk! Es naht der Tag der RacheErhebe dich und nimm dein Schwert zur Hand! Es gilt der Freiheit große heil´ge Sachegilt deine Ehre, gilt dem Vaterland. Hinaus in Kugelregen! Die Blutsaat wird zum Segen!und ob auch unser Aug im Tode brichtAuf unsern Gräbern strahlt der Freiheit Licht Hinaus, hinaus! Hörst du die Schwerter klingen? Hinaus, hinaus! Begeist´rung

Freiheitslieder | 2010


Wach auf meins Herzens Schöne

Wach auf meins Herzens Schöne Herzallerliebste mein Ich hör ein süß Getöne von kleinen Waldvöglein die hör ich so lieblich singen ich mein, ich säh des Tages Schein vom Orient her dringen Ich hör die Hahnen krähen und spür den Tag dabei die kühlen Windlein wehen die Sternlein leuchten frei singt uns Frau Nachtigalle singt uns ein süße Melodei sie

Liebeslieder | Morgenlieder | 2004


Wach auf o Volk und säume nicht

Wach auf o Volk und säume nicht es rüstet zum Gefecht der Freiheit Feind, drum säume nicht es gilt dein gutes Recht Du mußt der höchsten Güter dein erkauft um kostbar Blut Mein Volk, nun wieder Hüter sein o hüt sie treu und gut Mußt deines Schicksals Lenker sein lenk es zum guten Ziel Willst deines Rechts du Henker sein?

Freiheitslieder | 1890


Wach auf wach auf der Steiger kommt!

Wach auf, wach auf! Der Steiger kommt! Er hat sein Grubenlicht schon angezündt Hats angezündt, es gibt einen Schein Damit fährt er wohl aus und ein. Die Bergleut die seind hübsch und fein Sie hauen das Erz aus festem Gestein. Der eine haut Silber, der Andere rothes Gold Dem schwarzbraunen Mägdelein dem seind sie hold. – Schenkt ein, schenkt ein

Bergmannslieder | 1740


Wach auf wach auf du deutsches Land!

Wach auf, wach auf, du deutsches Land! Du hast genug geschlafen, bedenk, was Gott an dich gewandt, wozu er dich erschaffen Bedenk, was Gott dir hat gesandt und dir vertraut sein höchstes Pfand, drum magst du wohl aufwachen Die Wahrheit wird jetzt unterdrückt, will niemand Wahrheit hören; die Lüge wird gar fein geschmückt, man hilft ihr oft mit Schwören; dadurch

Geistliche Lieder | | 2004


Wach auf wach auf du Handwerksgesell

Wach auf wach auf du Handwerksgesell du hast zu lang geschlafen! Da draussen, da singen die Vögelein hell der Fuhrmann lärmt auf der Strassen Was gehen mich die Vögelein an und was des Posthorns Blasen denn ich bin ja ein freier Handwerksgesell und wandre auf freier Straßen Und komm ich in eine fremde Stadt so werde ich gleich fragen wo

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | | 1900


Wach auf wach auf du Handwerksgesell (1934)

Wach auf, wach auf, du Handwerksgesell du hast so lang geschlafen Da draußen, da singen die Vöglein so hell der Fuhrmann lärmt auf der Straßen Was gehen mich die Vöglein an Und was des Fuhrmanns Klatschen Ich bin ein freier Handwerksgesell Ich wandre auf freier Straßen Ich kam wohl vor das Potsdamer Tor Die Schildwach tät ich fragen Allwo der

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | | 1934


Wach auf wach auf du junger Gesell

Wach auf, wach auf, du junger Gesell Du hast so lang geschlafen da draußen singen die Vögel hell der Fuhrmann lärmt auf der Gassen Wach auf, wach auf, mit heller Stimm´ hub an der Wächter zu rufen wo zwei Herzlieben beisammen sind da müssen sie sein gar kluge Der Knabe war verschlafen gar er schlief so lang, so süße Die

Abschiedslieder | Liebeskummer | | 2009



Deutsche Volkslieder

Jacob Grimm sah das wesentliche Merkmal aller Volkspoesie darin, daß sie nicht von einzelnen und namhaften Dichtern hervorgegangen, vielmehr unter dem Volk selbst, im Munde des Volkes entsprossen sei. Also nicht ein einzelner, sondern die Gesamtheit, der Volksgeist selber dichtet die Volksgesänge: sie sollen sich „sozusagen von selber an- und fortgesungen haben“. Und für den neugierigen Frager, der diesen Vorgang gedeutet wissen wollte, hatte er die Antwort: „Über die Art, wie das zugegangen, liegt der Schleier des Geheimnisses gedeckt, an das man Glauben haben soll.“ (Jac. Grimm, Über den altdeutschen Meistergesang, Göttingen 1811, Vorrede.)