Volkslieder von A-Z



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Tä tä tä die Feuerwehr

Tä tä tä die Feuerwehr Machet Platz ihr Leute Tä tä tä sie kauft daher weit muß sie noch heute Töff Töff Töff ein Auto fährt blitzschnell durch die Straße töff töff töff es saust vorbei dicht an eurer Nase Teng teng teng die Eisenbahn muß stets tüchtig eilen teng teng teng steigt ein geschwind kann nicht lang verweilen Bim

Feuerwehrlieder | Kinderlieder | , | 1910


Tabak ist mein Leben

Tabak ist mein Leben dem hab ich mich ergeben Tabak ist meine Lust Und eh ich ihn sollt lassen viel lieber wollt ich hassen selbst eines Mädchens Kuss ^ Geh mein Mädchen hole hol mir eine Kohle ja Kohle auf daß mein Pfeifchen brennt mein Pfeifchen anzuzünden der Tabak muß verschwinden, schwinden gleich wie der Rauch im Wind Rosen und

Raucherlieder | | 1843


Table d´hote oder a la carte

„Wünschen Sie Table d´hote oder a la carte zu speisen?“ Raffke: „Na, bringen Sie von jedem eine halbe Portion und einmal Bratkartoffeln dazu“ in Gesalzenes und Gepfeffertes (1926)

Witzesammlung | 2011


Tadle nicht der Nachtigallen (Das Flüchtigste)

Tadle nicht der Nachtigallen Bald verhallend süßes Lied Sieh, wie unter allen, allen Lebensfreuden, die entfallen Stets zuerst die schönste flieht Sieh, wie dort im Tanz der Horen Lenz und Morgen schnell entweicht Wie die Rose, mit Auroren Jetzt im Silberthau geboren, Jetzt Auroren gleich erbleicht Höre, wie im Chor der Triebe Bald der zarte Ton verklingt Sanftes Mitleid, Wahn

Weisheit | 1800


Tage der Wonne (Frühzeitiger Frühling)

Tage der Wonne kommt ihr so bald? schenkt mir die Sonne Hügel und Wald? Reichlicher fließen Bächlein zumal Sind es die Wiesen? ist es das Tal? Blauliche Frische Himmel und Höh Goldene Fische wimmeln im See Buntes Gefieder rauschet im Hain Himmlische Lieder schallen darein Unter des Grünen blühender Kraft Naschen die Bienen summend am Saft Leise Bewegung bebt in

Frühlingslieder | , , | 2009


Tage von Aranjuez

Lehrer: „Die schönen Tage von Aranjuez sind nun vorüber.  Wer hat das gesagt?“ Schüler: „Mein Vater, als meine Mutter gestern von ihrer Reise zurückkam!“ in Hilfe mein Zwerchfell (1928)

Witzesammlung | 2011


Täglich Abzug, immer runter

Täglich Abzug, immer runter und der karge Lohn gedrückt schlüg gleich eine Bombe runter in demselben Augenblick. soll einem da das Blut nicht starren, in den Adern stille stehn wenn man sieht, wie heut die Reichen mit dem armen Mann umgehn um 1910 aus Wiesau Kr. Sagan ( Schlesien ) eingesandt … Wird der Arbeitslohn gedrückt. Schlägt zuletzt eine Bombe

Arbeiterlieder | 1910


Takt Takt Auf Takt habt acht (Norwegischer Arbeitermarsch)

Takt! Takt! Auf Takt habt acht! Der ist mehr als halbe Macht. Formt aus vielen einen, stärkt die Kraft der schwachen Kleinen, läßt das Schwerste leicht erscheinen, zeigt die Ziele uns, die reinen, näher, schärfer, ohne Schatten, wie wir sie vor Augen hatten. Takt! Takt! Auf Takt habt acht! Der ist mehr als halbe Macht. Nah’n im Takt wir ein’ge

Arbeiterlieder | | 1925


Taler Taler Du musst wandern

Taler, Taler, Du musst wandern von der einen Hand zur andern. Taler hin, Taler her niemand darf den Taler sehn! Ringlein, Ringlein, du mußt wandern von dem einen zu dem andern Ei wie schön,ei wie schön ist das Ringlein anzusehn aus dem 18. Jahrhundert vergleiche auch das Spiel „Ringlein Ringlein du mußt wandern“ in: Was die deutschen Kinder singen (1914) —

Kinderlieder | | 1900


Tante Hedwig deine Nähmaschine geht nicht

Tante Hedwig, Tante Hedwig deine Nähmaschine geht nicht. Der Faden ist gerissen das ist ja be – schissen ähnlich: Ach Hedwig, Ach Hedwig die Nähmaschin die geht nicht ich hab die ganze Nacht probiert und hab mein ganzes Öl verschmiert oder Ach Hedwig, Ach Hedwig die Nähmaschine näht nicht wie soll das weiter gehn das Ding bleibt dauernd stehn (Text

Scherzlieder | 1950


Deutsche Volkslieder

Jacob Grimm sah das wesentliche Merkmal aller Volkspoesie darin, daß sie nicht von einzelnen und namhaften Dichtern hervorgegangen, vielmehr unter dem Volk selbst, im Munde des Volkes entsprossen sei. Also nicht ein einzelner, sondern die Gesamtheit, der Volksgeist selber dichtet die Volksgesänge: sie sollen sich „sozusagen von selber an- und fortgesungen haben“. Und für den neugierigen Frager, der diesen Vorgang gedeutet wissen wollte, hatte er die Antwort: „Über die Art, wie das zugegangen, liegt der Schleier des Geheimnisses gedeckt, an das man Glauben haben soll.“ (Jac. Grimm, Über den altdeutschen Meistergesang, Göttingen 1811, Vorrede.)