Volkslieder von A-Z



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Packend

Wenn meine Frau auf Reisen geht, kommt sie mir immer wie ein moderner Roman vor. „Wieso denn?“ „Packend bis zum Schluß!“ in Hilfe mein Zwerchfell (1928)

Witzesammlung | | 2011


Palm Palm Pause

Palm Palm Pause ist die Frau zu Hause Wenn die Frau zu Hause ist daß sie nicht das Ei vergißt das Osterei das Osterei eins zwei drei Nach einem Ansingelied aus Niedersachsen (Jöde) (Heischen) aus „Der Musikant“ von Fritz Jöde – daher auch in Ringel Rangel Rosen (1949)

Brauchtum | Kinderlieder | | 1920


Pamietasz bracie kochany (J, 1831)

Pamietasz bracie kochany Gdysmy zawsze w dni wiosnowe Wychodzili na Bielany i Obchodzic swieto majowe Nucacwraz; Boze daj By nam lepszy zakwitl maj Ci, ktorzy nam wiezy dali Zhoszao majowa ustawe Jeszczearodze zabraniali Swiecic drogq ojcow slawe Smutno zyc, smutno zyc Gdy sie z sercem trzeba kryc …… Die ersten zwei Strophen des Textes von K. Gaszynski (geschrieben im April 1831

Volkslied-Forschung | | 1831


Papagei und Verlobung

„Warum hast Du denn Deine Verlobung mit der Zilli aufgehoben?“ „Weil der Papagei in ihrem Zimmer fortwährend schrie; Georg — nicht doch — laß das sein — pfui — ich rufe Mama!“ „Nun, war das ein Unglück?“ „Gewiß, — ich heiße doch Karl!“ in Hilfe mein Zwerchfell (1928)

Witzesammlung | 2011


Papiers Natur ist Rauschen (Schreiber-Lied)

Papiers Natur ist Rauschen Und Rauschen will es viel Man kanns nit wol vertuschen Dann es stets rauschen will; Es rauscht an allen Orten Weil sein ein Stücklein ist: Desgleichen die Gelehrten duschen ohn argen List Aus Lumpen thut man machen Unedlen Schreibern Zeug; es möcht wohl jemand lachen Führwahr es ist nit Leng: Alt Lumpen schon gewaschen darzu man

Schreiber | | 1550


Papiers Natur ist Rauschen (Schreiberlied)

Papiers Natur ist Rauschen Und rauschen kann es viel, Leicht kann man es belauschen Denn es stets rauschen will Es rauscht an allen Orten Wo sein ein Bißlein ist Also auch die Gelehrten Rauschen ohn alle List Aus Lumpen tut man machen Des edlen Schreibers Zeug Es möcht wohl jemand lachen Fürwahr ich dir nicht leug Alt Lumpen rein gewaschen Dazu

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | | 1800


Papst und Rabbi sollen weichen

Papst und Rabbi sollen weichen Heiden wollen wir wieder sein Nicht mehr in die Kirchen schleichen Sonnenrad für uns allein Juden raus, Papst heraus aus dem deutschen Vaterhaus aus einem Lied der Hitler-Jugend zitiert nach: Lapide, Pinchas: Rom und die Juden, Freiburg im Breisgau: 1967, S. 369. womöglich ist der Text erst 1941 entstanden?

Politische Lieder | | 1936


Partisanen vom Amur

Partisanen vom Amur Durchs Gebirge, durch die Steppen zog unsre kühne Division hin zur Küste dieser weißen heiß umstrittenen Bastion. Rot vom Blut, wie unsre Fahne, war das Zeug. Doch treu der Schwur stürmten wir die Eskadronen, Partisanen vom Amur. Kampf und Ruhm und bittere Jahre! Ewig bleibt im Ohr der Klang, das „Hurra“ der Partisanen als der Sturm auf

Freiheitslieder | Soldatenlieder | 1922


Pasteten hin Pasteten her (Kartoffellied)

Pasteten hin, Pasteten her was kümmern uns Pasteten? Die Kumme hier ist auch nicht leer und schmeckt so gut als bonne chère von Fröschen und von Kröten Und viel Paste´ und Leckerbrot verdirbt nur Blut und Magen. Die Köche kochen lauter Not sie kochen uns viel eher tot Ihr Herren, laßt Euch sagen! Schön rötlich die Kartoffeln sind und weiß

Essen und Trinken | | 1783


Petersilie Suppenkraut

Petersilie Suppenkraut wächst in unserm Garten unser Hannchen ist ´ne Braut soll nicht länger warten Roter Wein, weißer Wein morgen soll die Hochzeit sein roter Wein, weißer Wein morgen soll sie sein Varianten des Anfangs: a) Sellerie und Suppenkraut wächst in unserm Garten , Fräulein Martha … ( aus Dresden ) b) Rosmarin und Thymian wächst in unserm Garten .

Brautlieder | Hochzeitslieder | 1900


Deutsche Volkslieder

Jacob Grimm sah das wesentliche Merkmal aller Volkspoesie darin, daß sie nicht von einzelnen und namhaften Dichtern hervorgegangen, vielmehr unter dem Volk selbst, im Munde des Volkes entsprossen sei. Also nicht ein einzelner, sondern die Gesamtheit, der Volksgeist selber dichtet die Volksgesänge: sie sollen sich „sozusagen von selber an- und fortgesungen haben“. Und für den neugierigen Frager, der diesen Vorgang gedeutet wissen wollte, hatte er die Antwort: „Über die Art, wie das zugegangen, liegt der Schleier des Geheimnisses gedeckt, an das man Glauben haben soll.“ (Jac. Grimm, Über den altdeutschen Meistergesang, Göttingen 1811, Vorrede.)