Volkslieder von A-Z



N

Nach Amerika zu fahren

Nach Amerika zu fahren muss man ja das Geld nicht sparen da ist statt der Traurigkeit Freud und Lust zu jeder Zeit Holder Schatz, ich muß dich preisen daß du kommst mit diesem Plan nach Amerika zu reisen wo man sich ernähren kann Hier kann man sein Glück nicht gründen dort ist’s aber leicht zu finden das ist für die

Auswandererlieder | 1900


Nach Arbeit und Mühe ums tägliche Brot (Wanderlied)

Nach Arbeit und Mühe ums tägliche Brot o Turnerschar, da ziehe hinaus im Morgenrot Hinaus in die Weite hinaus in die Welt Ein freier Sang sich leite der froh die Kehle schwellt Kann´s Schön´res wohl geben und Bess´res zumal als Wandern und als Streben fern über Berg und Tal Rings lachen die Auen im Feld und im Wald ist Freiheit

Arbeiterlieder | Turnerlieder | Wanderlieder | 1913


Nach Beute jagt im Sklavenkleide

Nach Beute jagt im Sklavenkleide ein wundersamer Feind der fessellos im wilden Streite mit Herrscherglanz erscheint und kämpft er siegestrunken mit Riesenmacht dann sprühen helle Funken durch dunkle Nacht Das All der Welt war auserkoren zu seinem Wiegenland kein sterblich Weib hat ihn geboren kein Held ihn Sohn genannt Viel schönen Sagen melden wie einst erschuf den ewig jungen Helden

Feuerwehrlieder | 2007


Nach Christi Geburt (Heinrich der Löwe)

Nach Christi Geburt elf hundert vierzehn Jahr Herzog Heinrich von König Konrad vertrieben war Daß ihm allein blieb Braunschweig die Stätte Nachdem zog er aus mit dem Adel zum heil gen Land Seinem Weib zuletzt er ein halb gülden Ringlein gab Das andre halb er behalten hätte Ins weite Meer that sich das Schiff einheften Ein Greif her in den

Balladen | | 1841


Nach Darmstadt marschieren

Nach Darmstadt marschieren lassen uns visitieren ob wir taugen für das Feld ob wir taugen für das Feld Juvivallerallalalala Juvivallerallalalala ob wir taugen für das Feld ob wir taugen für das Feld Der Hauptmann steht draußen schaut sich seine Leute an seid nur lustig, seid nur fröhlich es kommt keiner davon Was nützt mich der Hauptmann sein Reden und Sagen

Soldatenlieder | , | 1900


Nach dem Krieg nach dem Krieg

Nach dem Krieg, nach dem Krieg Wenn erst unser der Sieg Und wir sind wieder glücklich zu Haus Wenn der Hauswirt dann glaubt Mit der Miete er schraubt Er uns Ärgern könnt ziehn wir aus, Sag dann schlau zu der Frau, Komm husch husch in den Busch In dem wald ist gesünder die Luft, Steigre zu Hauswirt du und lass

Lieder gegen den Krieg | Soldatenlieder | 1918


Nach der Bahn

Ein Reisender fragt den Hotelportier: „Geht die Uhr nach der Bahn?“ „Nein, nach der Bahn geht unser Friedrich.“ in Hilfe mein Zwerchfell (1928)

Witzesammlung | 2011


Nach der Heimat geht mein heimlich Sehnen

Nach der Heimat geht mein heimlich Sehnen, nach der Heimat möcht´ ich gerne zieh´n. Möcht im Stillen heiße Tränen weinen, wenn Ich an die Abschiedsstunde denk. Eines Abends in der Gartenlaube, ich mit Liebchen fest umschlungen saß Ja, ich scherzte, Liebchen aber weinte, als ich Abschied nahm von Ihrer Hand Großer Vater, der du bist da droben, laß mein Flehen

Abschiedslieder | Auswandererlieder | | 1900


Nach der Heimat möcht ich wieder (1885)

Nach der Heimat möcht ich wieder nach dem teuren Vaterort wo man singt die frohen Lieder wo man spricht manch trautes Wort. Teure Heimat, sei gegrüßt in der Ferne sei gegrüßt Sei gegrüßt in weiter Ferne Teure Heimat, sei gegrüßt Deine Täler, deine Höhen deiner heil´gen Wälder Grün o die möcht ich wiedersehen dorthin, dorthin möcht ich ziehn Teure Heimat…. Doch mein

Heimatlieder | | 1885


Nach der Heimat möcht ich wieder (Süße Heimat, 1828)

Nach der Heimat möcht ich wieder in der Heimat möcht ich sein strahlt mir doch noch eins so golden dort der lieben Sonne Schein In der Heimat wohnt die Liebe in der Heimat weilt die Lust und so bange, ach so bange klopft das Herz mir in der Brust Süße Heimat Warum ist es denn das Sehnen nach der Heimat

Heimatlieder | | 2012


Deutsche Volkslieder

Jacob Grimm sah das wesentliche Merkmal aller Volkspoesie darin, daß sie nicht von einzelnen und namhaften Dichtern hervorgegangen, vielmehr unter dem Volk selbst, im Munde des Volkes entsprossen sei. Also nicht ein einzelner, sondern die Gesamtheit, der Volksgeist selber dichtet die Volksgesänge: sie sollen sich „sozusagen von selber an- und fortgesungen haben“. Und für den neugierigen Frager, der diesen Vorgang gedeutet wissen wollte, hatte er die Antwort: „Über die Art, wie das zugegangen, liegt der Schleier des Geheimnisses gedeckt, an das man Glauben haben soll.“ (Jac. Grimm, Über den altdeutschen Meistergesang, Göttingen 1811, Vorrede.)