Volkslieder von A-Z



M

M´r sein ja die lustigen Hammerschmiedsg´söll´n

Wir sind ja die lustigen Hammerschmiedgesellen M´r sein ja die lustigen Hammerschmiedsg´söll´n Hammerschmiedsg´söll´n,  Hammerschmiedsg´söll´n können do bleib´n, können fortgehn können tun, was m´r wöll´n Der Schuster, der Schneider , der Webergesöll die scheuen das Feuer, das Lederschurzföll das Löederschurzföll Mir seins Demokrat´n, seins Ultramontan das geht ja kon Moaster, kone Moastrin was on kone Moastrin was on Was kümmert denn

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Schuster | | 1900


Mach auf mein Schatz

„Mach auf mein SchatzMein goldne PfortHör an mein Stimmhör an mein Wort“„Ich hör nicht an deine Stimmeich hör nicht an deine Bittdu bist ein falscher Knabund ich getrau dir nit“ „Ich bin kein falscher Knabkein Falschheit ist bei bei mirMach auf mein Schatzund öffne mir die Tür“„Ich öffne dir das Fensterich öffne dir die TürKomm rein mein Schatz mein Engelkomm

Liebeslieder | | 2011


Mach mir du die sieben Sprünge

Mach mir du die sieben Sprünge mach mir all sieben mach mir´s wie ein Edelmann mach mir´s daß ich´s tanzen kann Ist ein! Ist zwei! Mach mir du die sieben Sprünge mach mir all sieben mach mir´s wie ein Edelmann mach mir´s daß ich´s tanzen kann Ist ein! Ist zwei! Ist drei! (….) Mach mir du die sieben Sprünge mach

Tanzlieder | 1819


Macha ma no a Stößle (O Susanna)

Macha ma no a Stößle macha ma no a Stößle en des rosa Onderhösle Trenk ma no an Becher trenk ma no an Becher a uf die Susanna ond ihrn Stecher O Susanna – du hast am Arsch nen Leberfleck O Susanna – den küss dir gleich weg Trenk ma no a Halbe trenk ma no a Halbe auf de *** 

Erotische Lieder | 1950


Machangel lieber Machangelbaum (Der Traum)

Machangel, lieber Machangelbaum in Trauern komm ich her ich träumte einen bösen Traum das Herze ist mir schwer Mein Myrtenstock trug Blümelein als wie das Blut so rot ist krank der Herzgeliebte mein oder ist er am Ende tot? Dein Herzgeliebter im fernen Land ist krank nicht und nicht tot er hat sein Lieben zugewandt einem Mägdlein rosenrot Einem rosenroten

Liebeskummer | 1910


Machet auf das Tor (Markttag)

Machet auf das Tor Machet auf das Tor ich komm mit meinem Wagen steh schon lange Zeit steh schon lang davor und hab gar schwer geladen Zahlt das Straßengeld wenn es euch gefällt fünf Pfennig ohne Handeln Hier, mein lieber Mann nehm er schnell es an nun laßt mich weiter wandeln Milch frisch von der Kuh Butter auch dazu und

Kinderlieder | | 1922


Machst du mir keinen Topfenstrudel

werd ich dich nicht mehr stopfen Trudel Machst du mir keinen Topfenstrudelwerd ich dich nicht mehr stopfen, Trudel

Allgemein | 2009


Macht auf das Tor macht auf das Tor

Wir kommen mit unserm Wagen Macht auf das Tor macht auf das Tor Wir kommen mit unserm Wagen Wer sitzt darin, wer sitzt darin ein Mann mit roten Haaren Was will er denn, was will er denn er will die Tochter holen Was tat sie denn, was tat sie denn sie hat ja was gestohlen Was ist es denn, was

Allgemein | 2009


Macht hoch die Tür die Tor macht weit

Macht hoch die Tür die Tor macht weit Es kommt der Herr der Herrlichkeit Ein König aller Königreich´ Ein Heiland aller Welt zugleich Der Heil und Leben mit sich bringt Derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott Mein Schöpfer, reich von Rat! Er ist gerecht, ein Helfer wert Sanftmütigkeit ist sein Gefährt Sein Königskron´ ist Heiligkeit Sein Zepter

Geistliche Lieder | | 1635


Macht man denn aus Kalk die Terzen

Nein man macht aus Talg die Kerzen Macht man denn aus Kalk die Terzen?Nein, man macht aus Talg die Kerzen„Also heißt´s Kerzierer Talg?“Nein, mein Kind, Terzierer Kalk!

Allgemein | 2009


Deutsche Volkslieder

Jacob Grimm sah das wesentliche Merkmal aller Volkspoesie darin, daß sie nicht von einzelnen und namhaften Dichtern hervorgegangen, vielmehr unter dem Volk selbst, im Munde des Volkes entsprossen sei. Also nicht ein einzelner, sondern die Gesamtheit, der Volksgeist selber dichtet die Volksgesänge: sie sollen sich „sozusagen von selber an- und fortgesungen haben“. Und für den neugierigen Frager, der diesen Vorgang gedeutet wissen wollte, hatte er die Antwort: „Über die Art, wie das zugegangen, liegt der Schleier des Geheimnisses gedeckt, an das man Glauben haben soll.“ (Jac. Grimm, Über den altdeutschen Meistergesang, Göttingen 1811, Vorrede.)