Volkslieder von A-Z



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La kova shelie shalosh pinot

La kova shelie shalosh pinot, Shalosh pinot la kova shelie. Lu-ley hayu lo shalosh pinot, Lo haya ze ha kova shelie. Text und Musik: Verfasser unbekannt Kinderlied, das beim jüdischen Purimfest gesungen wird das Lied bedeutet auf deutsch: Mein Hut der hat drei Ecken drei Ecken hat mein Hut und hätt er nicht drei Ecken so wär er nicht mein

Jiddische Lieder und Klezmer | 1816


Lachend ziehn wir in die Welt

Lachend ziehn wir in die Welt durch Wiesen Felder und Wälder jubelnden Herzens, froh und frei und unser Lied auf den Lippen (Nur erste Strophe wegen Urheberrecht) Text und Musik: Siegfried Köhler () in Zieh mit mir hinaus II , 1960

Wanderlieder | 1960


Lähmt dir die Schwerste aller Ketten (Schau ins Auge deinem Kinde)

Lähmt dir die schwerste aller Ketten die Alltagsnot, des Geistes Kraft Hast du die deinen warm zu betten in Sorgen Tag und Nacht geschafft und kommt kein Hoffnungshauch, der linde das bange Vaterherz durchweht Dann schau ins Auge deinem Kinde das kräftigt dich, wie ein Gebet Wenn dich ein falscher Freund verraten dem du vertraut in Lust und Leid wenn

Lieder von Alt und jung | 1900


Lampenputzer ist mein Vater

Lampenputzer is meen Vaterim Berliner Stadttheater Meene Mutter wäscht Manschettenfür Soldaten und Kadetten Meene Schwester, die Gertrudesteht in eener Selterbude (Meine Schwester hat´n Ludenmit drei jroße Selterbuden) Schusterjunge is meen Brudaund ick bin det kleenste Luda! Text: anonym – Melodie: Peter Ludwig Hertel (1858) (1817 – 1899)zum Feuerwehr-Galopp aus der Ballettmusik: Flick und Flocks Abenteuer von P. Taglioni – u.a. in

Tanzlieder | | 2004


Lampenschirm

Was ist Pensch? —- Genau die Mitte von Lampenschirm. Unter Scherzfragen . in Lacht Euch Laune (1925)

Witzesammlung | 2011


Landwirtschaft und Industrie (Konsomolzenlied)

Landwirtschaft und Industrie produzieren wie noch nie in der Sowjetunion. Bauer, der so lange schlief schafft jetzt mit dem Kollektiv für die Sowjetunion Im Betrieb: Komsomol! Auf dem Land: Komsomol! Überall Komsomol! Bricht dem Sozialismus Bahn! Ja, die Komsomolzen, was sind das doch für Kerle! Knorke, Knorke, knocke alle Mann! Lenin spricht: Elektrokraft mit am Sozialismus schafft in der Sowjetunion.

Arbeiterlieder | | 1929


Lang genug hab ich geschwiegen

Lang genug hab ich geschwiegen aber jetzt ist Alles aus weil du mich so sehr veracht und meine Treuheit nur auslachst Hast gemeint du bist die Schönste das ist aber weit gefehlt Wer du bist der bin auch ich wer mich veracht den veracht auch ich Was nützt mir ein schöner Garten wenn schon Andre drinnen gehn brechen mir die

Liebeskummer | 1856


Lange Lange Lise

twintig is en Sniese Lange Lange Lisetwintig is en SnieseDörtig is en Rosenkranzveertig is en JüngferndansKeefen wi so karn wiund slan de Pott in´n Soot Snies = Friesisches Wort ,  bedeutet ? , Stiege = 20 Stück , aus Schleswig ( Achtrup ) 1896 – in Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897)

Allgemein | 2009


Lange lange Reige (Reihe)

zwanzig ist ´ne Steige Lange lange Reigezwanzig ist ´ne Steigedreißig ist ein Rosenkranzvierzig ist ein JungferntanzJungfer muß sich neigen Steige = altes Zählmaß , 20 Stück Ausführung: Die Kinder ziehen in einer Reihe (hintereinander) auf und ab. Bei dem letzten Worte bleiben sie stehen und verneigen sich. (nach: Kindervolkslieder) Eine andere Spielanleitung steht in Macht auf das Tor : „Zwei

Allgemein | 2009


Lange lange Reihe

es sind der Kinder zweie Lange lange Reihees sind der Kinder zweie Wir sitzen auf dem Wachholderbuschund machen alle Husch husch husch aus Kassel , bei Lewalter 4 , Nr. 16 – in Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1895)

Allgemein | 2009



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Deutsche Volkslieder

Jacob Grimm sah das wesentliche Merkmal aller Volkspoesie darin, daß sie nicht von einzelnen und namhaften Dichtern hervorgegangen, vielmehr unter dem Volk selbst, im Munde des Volkes entsprossen sei. Also nicht ein einzelner, sondern die Gesamtheit, der Volksgeist selber dichtet die Volksgesänge: sie sollen sich „sozusagen von selber an- und fortgesungen haben“. Und für den neugierigen Frager, der diesen Vorgang gedeutet wissen wollte, hatte er die Antwort: „Über die Art, wie das zugegangen, liegt der Schleier des Geheimnisses gedeckt, an das man Glauben haben soll.“ (Jac. Grimm, Über den altdeutschen Meistergesang, Göttingen 1811, Vorrede.)