Volkslieder von A-Z



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Ka Diandle das mag mi net (Der Tost)

Ka Diandle das mag mi net singen das kann i net Z´Bergsteigen trau i mi net drum hab i halts G´fret drum hab i, drum hab i drum hab i halt´s G´fret Die Häuschen is an net ´zahlt pfändt´ hams mi a schon bald der Nanerl, der bin i z´alt drum hat´s mir was g´malt Zum Halten ham´s mi ausg´lost

Liebeskummer | 1900


Kaffee komplett

Welches Tier gibt den Kaffee komplett? — Die Ziege, sie gibt erstens die Bohnen, zweitensdie Milch, und wenn man sie sticht, macht sie noch´n Zucker. Unter Scherzfragen – in Lacht Euch Laune (1925)

Witzesammlung | 2011


Kaffee oder Tee

Wer hat es besser, Kaffee oder Tee? Der Kaffee, er kann sich setzen, der Tee muß ziehen. Unter Scherzfragen – in Lacht Euch Laune (1925)

Witzesammlung | 2011


Kaiser der Napoleon ist nach Rußland zogen

Kaiser der Napoleon ist nach Rußland zogen hat sogar die große Stadt Moskau eingenommen Ein französcher Offizier sprach „Mer sin verlore“ alli unsri schönschti Mann sin im Schnee verfrore Grenadier und Voltigeur steigen auf die Schanze spießen sie und morden sie mit ihr scharfe Lanze Spanien und Engeland dien sies Gloria singe Rußland muß verrissen sein sunscht gibt’s keine Friede

Soldatenlieder | | 1812


Kaiser Wilhelm friedlich weise (Kriegslied-Chronik 1914)

Kaiser Wilhelm friedlich weise war auf seiner Nordlandreise an Norwegens Felsenstrand Mitternachtensonnenschimmer leuchtet übers Meer wie immer wie es männiglich bekannt Und zugleich der Präsidente Frankreichs sich vom Zaren trennte den er eben noch besucht Beide meinten giftgeschwollen „Deutschland wir zu Leibe wollen das sei unsres Bundes Frucht!“ „Neunzehnhundertsechzehn müssen wir uns beide fertig wissen zu marschieren auf Berlin Und

Soldatenlieder | , | 2009


Kaiserpreissingen deutscher Männerchöre (1903)

Kaiser rügt Liedauswahl Nach dem Schluß des 2. Kaiserpreissingens deutscher Männerchöre in Frankfurt a. M. rügt der Kaiser in Gegenwart des Kultusministers Dr. Studt die Dirigenten, unter ihnen viele Lehrer, u. a. wegen unzulänglicher Liedauswahl. Auszüge aus dieser Rede vom 6. Juni 1903: Ich möchte dringend davor warnen, daß Sie nicht etwa auf den Weg treten, es philharmonischen Chören gleichzutun. Meine Ansicht

Volkslied-Forschung | 1903


Kam’rad reich mir die Hände (Stahlhelm)

Kam’rad reich mir die Hände lass uns zusammen stehn hat man uns auch bekämpfet Frontgeist kann nicht vergehn Hakenkreuz am Stahlhelm Schwarz-weiß-rotes Band Bund der Frontsoldaten Werden wir genannt Hat man uns einst verraten trieb mit uns Schindluderei wir blieben als Kam’raden einig, entschlossen, treu. Hakenkreuz am Stahlhelm Schwarz-weiß-rotes Band Bund der Frontsoldaten Werden wir genannt Stolz tragen wir den

NS-Propaganda | Soldatenlieder | 1924


Kamerad du gehst

Kamerad, du gehst, aus Elend, Not und Grauen, ein neues Leben dir zu bauen im grauen Nebeldunst der Zeit. Es werden Freundesherzen weit und offen dir entgegenschlagen. Du hörst so manche Stimme klagen, und Freunde schau´n dir sinnend nach, was dich wohl nur entehren mag? Du wirst dir alle Herzen binden, wird man als Kamerad dich finden. Kamerad, du gehst.

Lieder aus Konzentrationslagern | 1938


Kamerad ich bin geschossen

Kamrad ich bin geschossen die Kugel hat mich getroffen führe mich in mein Quartie daß ich gleich verbunden werd Kamrad ich kann dir nicht helfen helfe dir der liebe Gott selber helfe dir der liebe Gott morgen früh marschiern wir fort Morgen früh um halber viere da müssen wir Soldaten marschieren marschiern wir zum Tor hinaus schönster Schatz komm zu

Soldatenlieder | 1856


Kamerad nun laß dir sagen

Kamerad, nun laß dir sagen Kamerad, nun sei bereit Horch, die Trommel hat geschlagen: Auf zum Streit, auf zum Streit Aus ist der Traum, jetzt heißt´s marschieren heißt sein wen´ges Leben zu verlieren rot ist jeder Wolke Saum Rot und das soll Tod bedeuten Kamerad, so denk daran Gilt das allen jungen Leuten ob der Bahn Was meinst du, wen

Soldatenlieder | 1914


Deutsche Volkslieder

Jacob Grimm sah das wesentliche Merkmal aller Volkspoesie darin, daß sie nicht von einzelnen und namhaften Dichtern hervorgegangen, vielmehr unter dem Volk selbst, im Munde des Volkes entsprossen sei. Also nicht ein einzelner, sondern die Gesamtheit, der Volksgeist selber dichtet die Volksgesänge: sie sollen sich „sozusagen von selber an- und fortgesungen haben“. Und für den neugierigen Frager, der diesen Vorgang gedeutet wissen wollte, hatte er die Antwort: „Über die Art, wie das zugegangen, liegt der Schleier des Geheimnisses gedeckt, an das man Glauben haben soll.“ (Jac. Grimm, Über den altdeutschen Meistergesang, Göttingen 1811, Vorrede.)