Volkslieder von A-Z



G

Gäb es nur eine Krone

Gäb es nur eine Kronewohlan, ich schenkte sie,der Tapferkeit zum Lohne,der deutschen Infanterie. Sie hat den Ruhm, der nie vergeht,der ewig in den Sternen steht,sich vor der ganzen Welt erworben.Mit Waffen leicht, mit Waffen schwer,Kompanie an Kompanie,ist sie die Königin im Heer,die deutsche Infanterie Infanterie, du trägst die Krone aller Waffen,Infanterie, du trägst mit Stolz den schweren Affen,Infanterie, ja dich

Soldatenlieder | 2006


Gams tot

(Jagdsignal) Gams tot (Jagdsignal)

Jagdsignale - Signale bei der Jagd | | 2008


Gang mer nit über mis Mätteli

Gang mer nit über mis Mätteli gang mer nit mis Gras gang mer nit geng zue mim Schätzeli oder i prügle di ab Meitschi wo hesch du dis Chämmerli Meitschi wo hesch du dis Bett Hinter der Stege n isch d’s Chämmerli hinter der Thüre n isch d’s Bett Meitschi was het der Draguner g seit wo n er isch

Liebeslieder | 1843


Gänsemarsch

Die Zurückbleibenden trifft allgemeine Schmach Alle mitspielenden Knaben treten in einer Reihe hintereinander an, der flinkeste und gewandteste an der Spitze. Was dieser Führer an Laufen und Springen vormacht, sind alle verbunden nachzumachen. Der Zug geht auf ebenen und unebenen Wegen und wird in buschiger Gegend ein Rennen mit Hindernissen, bei welchem ein Gestrüpp, ein Graben zu überspringen ist, oder

Allgemein | 2009


Ganz bedächtlich sprech ich immer (Die Alte)

Ganz bedächtlich sprech ich immer unsre Jungfern werden schlimmer und auf Eitelkeit erpicht hab ich gleich in sechzehn Jahren noch von Fiekchen nichts erfahren trau ich doch dem Mädchen nicht Wird nicht bald der Himmel strafen dürfen Mütter nicht mehr schlafen die Verführung ist zu arg Mädchen die noch nichts bedeuten wissen Dinge, die man Bräuten noch zu meiner Zeit

Frauenlieder | Lieder von Alt und jung | 1749


Ganz einsam und verlassen (Edelweiss)

Ganz einsam und verlassen An einer Felsenwand, Stolz unter blauem Himmel Ein kleines Blümlein stand. Ich konnt´ nicht widerstehen, Ich brach das Blümelein, Und schenkte es dem schönsten, Herzliebsten Mägdelein. Es war ein Edelweiß, Ein kleines Edelweiß, Holla-hidi hollala, Hollahi diho Sie trägt es treu in Ehren An ihrem Sonntagskleid. Sie weiß, daß dieses Sternlein Ein Männerherz erfreut. Sie trägt

Liebeslieder | 1934


Ganz einsam und verlassen (Edelweisspiraten)

Ganz einsam und verlassen an einer Felsenwand, da liegt ein stilles Wasser der Felsensee genannt. Hier treffen sich Piraten vom Stamm der Edelweiss, mit ihren blonden Mädel von Köln am Rhein zu sein. Wir sind Piraten von Trempen und von Fahrten, unser kleines Edelweiss soll unser Zeichen sein … Wurde im Gestapoverhör von Robert Etheber , Köln , als Edelweißpiratenlied zu

Edelweisspiraten | 1940


Gar fröhlich tret ich in die Welt

Gar fröhlich tret ich in die Welt Und grüß den lichten Tag Mit Sang und Liedern reich bestellt Sagt, was mir fehlen mag? Viel Menschen schleichen matt und träg Ins kalte Grab hinein Doch fröhlich geht des Sängers Weg Durch lauter Frühlingsschein Natur, wie ist es doch so schön An deiner treuen Brust lieg ich auf deinen Zauberhöhn in stiller

Lob der Musik | Wanderlieder | 1813


Gar heimlich geht der Mond (Blau blau Blümelein)

Gar heimlich geht der Mond auf Blau blau Blümelein Die Klosterzelle thut sich auf Rosen im Thal , Mädel im Saal o schönste Rose Der Ritter tritt zur Mauer Blau blau Blümelein Leb wohl leb wohl mein Trauter Rosen im Thal , Mädel im Saal o schönste Rose Mein Lieb noch eine finstre Nacht Blau blau Blümelein Dann bist du

Balladen | | 1841


Gar herrlich ist die Jugendzeit

Gar herrlich ist die Jugendzeit man lacht man scherzt man singt Die Jugend kennt noch nicht das Leid das oft das Alter bringt Da kommt das schöne Monat Mai mit seiner Blütenpracht Dann denkt man daß es stets so sei so wie man sichs gedacht Da braust ein wilder Sturm heran zerstört das Röslein klein Und Silberfäden spinnt er dann

Lieder von Alt und jung | 1936



Deutsche Volkslieder

Jacob Grimm sah das wesentliche Merkmal aller Volkspoesie darin, daß sie nicht von einzelnen und namhaften Dichtern hervorgegangen, vielmehr unter dem Volk selbst, im Munde des Volkes entsprossen sei. Also nicht ein einzelner, sondern die Gesamtheit, der Volksgeist selber dichtet die Volksgesänge: sie sollen sich „sozusagen von selber an- und fortgesungen haben“. Und für den neugierigen Frager, der diesen Vorgang gedeutet wissen wollte, hatte er die Antwort: „Über die Art, wie das zugegangen, liegt der Schleier des Geheimnisses gedeckt, an das man Glauben haben soll.“ (Jac. Grimm, Über den altdeutschen Meistergesang, Göttingen 1811, Vorrede.)