Volkslieder von A-Z



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D Mariandel ist so schön

D Mariandel ist so schön D Mariandel gilt mir alls Und wenn ich s nur erwischen kann Fall ich ihr um den Hals Es gibt zwar der Mariandeln viel Auf dieser weiten Welt Doch keine, die so herzig ist Und die mir so gefällt D Mariandel ist so zart Ja, ich gesteh es frei, Bis sie ein halbes Knödel ißt

Liebeslieder | 1824


Da bin ich gern wo frohe Sänger weilen

Da bin ich gern wo frohe Sänger weilen Denn schöner kanns ja nirgends sein Da baut die Freude ihres Tempels Säulen uns auf und führt uns alle ein Der Sänger weiß wo schöne Blumen stehn und blühn der Sänger weiß wo unschuldfrohe Herzen glühn Drum bin ich gerne wo frohe Sänger weilen denn schöner kann´s ja nirgends sein Da bin

Lob der Musik | 1913


Da Bonapartl (Spottlied auf Napoleon)

Da Bonapartl is nimmer stolz handelt mit Schwefelholz rennt in Markt auf und ab „Kaft´s mar an Schwefel ab!“   Text und Musik: anonym – mitgeteilt von Professor Dr. J. M. Jüttner – aus Niederösterreich ( Wien , Neustadt) – Dieses Spottlied auf Napoleon I ist auch in Vorarlberg ( Bildstein ) und im nördlichen Böhmen ( bei Marienbad ) bekannt.

Freiheitslieder | | 1815


Da draußen am Schießstandwald

Da draußen am Schießstandwald da steht ein Schilderhaus da stand ich einst auf Posten und schaut nach Westen aus Ich dacht ans ferne Liebchen ich dacht ans Elternhaus an meine ferne Heimat o wie gern wär ich zu Haus Da hört ich leise Schritte es muß die Ronde sein da fiel mir auf einmal die Parole nicht mehr ein Da

Soldatenlieder | 1915


Da drob af dem Bergal

Da drob af dem Bergal do steht a kloans Wuzerl wia du Steig oba, mei Wuzerl zu mir i kaaf da an Wei und a Bier I schenk da a Nuß und an Kern wannst anderst mei Schatzerl wüllst wern Eh daß i an Wittiber nahm eh häng i mi zhöchst an an Baaam Mei Herzal, mei herzal is trei

Liebeslieder | 1900


Da droben auf dem Berge (Feldartillerie)

Da droben auf dem Berge da stehen zwei Küh´ die hält der Herr Hauptmann für Feldartillerie in: Die weiße Trommel (1934) Variante von „Dort oben am Berge“

Gstanzln | Soldatenlieder | 1934


Da droben auf dem Berge (Maurer)

Da droben auf dem Berge da steht ein schönes Haus Da schauen jeden Morgen lustige Maurer raus Ach Mutter, liebste Mutter, Von diesen möchte ich ein’n Der mit den schwarzbraun‘ Äugelein das soll mein Liebster sein! Ach Tochter, liebste Tochter Du bist noch viel zu klein; Bleib du noch ein, zwei Jahre zu Haus, sonst wird’s dich reu’n Eh‘ ich

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Frauenlieder | Liebeslieder | 1900


Da droben auf dem Berge da wehet der Wind

Da droben auf dem Berge da wehet der Wind da sitzt die Maria sie wieget ihr Kind sie wieget´s mit ihrer schneeweißen Hand dazu braucht sie kein Wiegenband Text und Musik: Verfasser unbekannt Diese Fassung von „Da oben auf dem Berge“ in Hoffmann von Fallersleben , Schlesische Volkslieder Nr. 271 , auch in Kindervolkslieder (1920)

Marienlieder | Weihnachtslieder | 1842


Da droben auf jenem Berge

Da droben auf jenem Berge da steht ein hohes Haus da schauen wohl alle Frühmorgen drei schöne Jungfrauen heraus Die eine die heißet Susanne die andere Anne Marei die dritte die darf ich nicht nennen weil sie es mein eigen soll sein In meines Vaters Lustgarten da stehen zwei Bäumelein das eine das traget Muskaten das andre Feinsnägelein Muskaten und

Liebeskummer | | 1800


Da droben auf jenem Berge

Da droben auf jenem Berge da steht ein hohes Haus da schauen wohl alle Frühmorgen drei schöne Jungfrauen heraus. Die eine heißt Susanne die andere Anne-Marei die dritte die darf ich nicht nennen weil sie es mein eigen sein soll In meines Vaters Garten da stehn zwei Bäumelein das eine trägt Muskaten das andre feins Nägelein Muskaten die sind süße

Liebeskummer | , | 1900



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Die Noten zu "Da droben auf jenem Berge":

Da droben auf jenem Berge

Deutsche Volkslieder

Jacob Grimm sah das wesentliche Merkmal aller Volkspoesie darin, daß sie nicht von einzelnen und namhaften Dichtern hervorgegangen, vielmehr unter dem Volk selbst, im Munde des Volkes entsprossen sei. Also nicht ein einzelner, sondern die Gesamtheit, der Volksgeist selber dichtet die Volksgesänge: sie sollen sich „sozusagen von selber an- und fortgesungen haben“. Und für den neugierigen Frager, der diesen Vorgang gedeutet wissen wollte, hatte er die Antwort: „Über die Art, wie das zugegangen, liegt der Schleier des Geheimnisses gedeckt, an das man Glauben haben soll.“ (Jac. Grimm, Über den altdeutschen Meistergesang, Göttingen 1811, Vorrede.)