Volkslieder von A-Z



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C A F F E E (Kaffee)

C A F F E E, trink nicht so viel Caffee. Nicht für Kinder ist der Türkentrank, schwächt die Nerven, macht dich blass und krank. Sei doch kein Muselman, der ihn nicht lassen kann. Kanon zu drei Stimmen Text und Melodie: Karl Gottlieb Hering (1766 – 1853) in Die weiße Trommel (1934)

Essen und Trinken | Pädagogische Kinderlieder | 1850


Ca ca geschmauset

Ça, ça, geschmauset, laßt uns nicht rappelköpfich sein ! wer nicht mit hauset, der bleib´ daheim. Edite, bibite, collegiales ! post multa saecula pocula nulla ! post multa saecula pocula nulla ! post multa saecula pocula nulla ! Der Herr Professor liest heut kein Kollegium; drum ist es besser man trinkt eins rum. Edite, bibite… Trinkt nach Gefallen bis ihr

Studentenlieder | 2006


Ca Ira – Ah das geht ran

Ah, das geht ran, das geht ran, das geht ran Die Aristokraten an die Laterne Ah, das geht ran, das geht ran das geht ran Die Aristokraten, hängt sie dran Und wenn sie alle hängen, marsch Haut man ihn´n die Schippe vorn Arsch Ah! das geht ran, das geht ran, das geht ran die Aristokraten hängt sie dran Ah, das

Freiheitslieder | 1790


Caliogus Herr von Falkenstein

Caliogus, Herr von Falkenstein Reit’t in seinen Wald allein Begegnet ihm eine junge Maid Gar kühnlich sie zu ihm sait (sagt) »Seid ihr der Herr von Falkenstein Und dieses Orts ein Herre? So gebt mir euren Gefangnen heraus Der allen Jungfrauen ein Ehre.« Da sprach Caliogus von Falkenstein „Das kann ich fürwahr nicht tun Zu Falkenstein unter den Mauern Da

Allgemein | , | 1210


Cerevisiam bibunt homines

Cerevisiam bibunt homines animalia cetera fontes. Absit ab humano gutture potus aquae! Sic bibitur, sic bibitur in aulis principum, sic bibibibibibitur in aulis principum, pum, pum Text: Verfasser unbekannt, zuerst in: im Neues allgemeines Leipziger Kommers- und Liederbuch von C. F. Fiedler, 1822 . Musik: Text: Verfasser unbekannt u.a. in: Kommersbuch für den deutschen Studenten (Magdeburg 1855) — Allgemeines Deutsches Kommersbuch –

Studentenlieder | Trinklieder | 1822


Chef und Kontoristin

Kontoristin (zum Chef, — freudestrahlend): „Herr Goldstein, ich hab ne neue Stellung . . . “ Chef (sie unterbrechend) ; „Nu, dann zieh Dich rasch aus, Mädchen, ich hab heut nicht viel Zeit!“ in Hilfe mein Zwerchfell (1928)

Witzesammlung | 2011


Chimmt a Vogerl geflogen setzt sich nieder auf main Fuß

Chimmt a Vogerl geflogen setzt sich nieder auf main Fuß hat a Zetterl im Goscherl und vom Diarndl an Gruß Und a Büchserl zum Schießn und a Straußring zum Schlagn und a Diarndl zum Liebn muß a  frischer Bua ham Hast mi allweil vertröstet uf die Summeri-Zeit, und der Summer is chimma und main Schatzerl is weit Daheim ist main

Liebeskummer | 1822


Christ ist erstanden

Christ ist erstanden Von der Marter alle Deß soll´n wir alle froh sein Christ will unser Trost sein Kyrieleis! Wär er nicht erstanden, Wär die Welt vergangen Seit daß er erstanden ist Loben wir den Vater Jesu Christ Kyrieleis Halleluja, Halleluja, Halleluja! Deß solln wir alle froh sein Christ will unser Trost sein Kyrieleis! Das Osterlied Christ ist erstanden ist

Geistliche Lieder | 1100


Christinchen ging in Garten

Christinchen ging in Garten, drei Rosen zu erwarten Ein Zeichen sah sie am Himmel wohl stehn, dass sie im Rhein sollt´ untergehn Sie ging zu ihrem Vater: „Guten Tag, herzliebster Vater! Könnte dies, könnte das wohl möglich sein, dass ich ein Jahr könnte bei dir sein?“ „Mein Kind, das kann nicht gehen, deine Heirat muss geschehen, mein Kind, das bild

Balladen | Liebeskummer | | 1820


Christkind das vom Licht umwoben

Christkind das vom Licht umwoben fliegt herab im Sternenschein das vom lieben Vater droben kam, die Kinder zu erfreun Nimm auch uns in deinen Schimmer in dein Weihnachtsreich hinein wollen gute Kinder immer wollen brav und folgsam sein Text: Robert Reinick – Musik: ohne Angabe in Lieder- und Bewegungsspiele (1922)

Weihnachtslieder | 1900


Deutsche Volkslieder

Jacob Grimm sah das wesentliche Merkmal aller Volkspoesie darin, daß sie nicht von einzelnen und namhaften Dichtern hervorgegangen, vielmehr unter dem Volk selbst, im Munde des Volkes entsprossen sei. Also nicht ein einzelner, sondern die Gesamtheit, der Volksgeist selber dichtet die Volksgesänge: sie sollen sich „sozusagen von selber an- und fortgesungen haben“. Und für den neugierigen Frager, der diesen Vorgang gedeutet wissen wollte, hatte er die Antwort: „Über die Art, wie das zugegangen, liegt der Schleier des Geheimnisses gedeckt, an das man Glauben haben soll.“ (Jac. Grimm, Über den altdeutschen Meistergesang, Göttingen 1811, Vorrede.)