Volkslieder von A-Z



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Bächlein fließet und ergießet

Bächlein fließet und ergießet immer weiter hin sich fort Seht die hellen Silberwellen wie sieh ziehn von Ort zu Ort Keine bleibet, jede treibet ohne Rast und Aufenthalt Immer munter geht´s hinunter und verronnen sind sie bald Text: ( und Musik ? ) : Lieth – In Lieder- und Bewegungsspiele (1922)

Kinderlieder | 1922


Bacht mir mei Muatter Nidala

Bacht (backt) mir mei Muatter Nidala, Nidala hei di li dei dom, hei di li dei dom, sen weißer als wie Zwiebala, Zwiebala hei di li dei dom, hei di li dei dom Gibt mir mei Muatter an Brocka zum Bulli, Bulli neilocka, zum Bulli, Bulli bibi, den Brocka, Brocka friß i Bacht mir mei Muatter Küachala, Küchala hei di

Tanzlieder | | 1900


Bachus kann nicht müssig sein

Bachus kann nicht müssig sein trinkt er nicht, so schenkt er ein zapft ein Fäßchen nach dem andern lasset Cäsarn, Alexandern ihres Heldenruhms sich freun Bachus kann nicht müssig sein Bachus gibt den Rebensaft der uns neue Kräfte schaft gibt ihn seinen Freunden allen drum soll hoch sein Lob erschallen. Weinerfinder, gib uns Kraft! Noah, gib uns Rebensaft Und zu

Trinklieder | 1791


Backe Backe Kuchen (kein Teig gebracht)

Backe Backe Kuchen Der Bäcker hat gerufen hat gerufen die ganze Nacht Gretchen hat keinen Teig gebracht kriegt auch keinen Kuchen kriegt auch keinen Kuchen siehe auch die bekanntere Fassung von Backe Backe Kuchen Text und Musik: Verfasser unbekannt – in Lieder- und Bewegungsspiele (1922) parodistische Umdichtung von Backe Backe Kuchen – als Kinderreim auch  bei Schleicher 94, Simrock 39, Fiedler 29 ,in: – Macht auf

Kinderlieder | 1922


Bäckerlied – Mir vor allem auf der Welt

Mir vor allem auf der Welt Das Handwerk der Bäcker gfällt Wenn schon alles ruht und schlaft Munter ist der Bäck und wacht. Die honet galanten Bäcken Haben Kisseln, Semmel, Wecken Brezen, Beigel und zur Not Schwarz-weiß und französisch Brot Man sieht keinem Bäcker an Was er vor ein ganzer Mann Der bei Nacht beim Mondenschein Schießt das Brot in

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Scherzlieder | 1764


Bäh Lämmel bäh (1842)

Bäh Lämmel bäh es stieß sich an ein Steinel da tat ihm weh sein Beinel da schrief das Lämmel „bäh!“ Bäh Lämmchen bäh – aus Breslau , bei Hoffmann von Fallersleben und Ernst Richter : Schlesische Volkslieder 1842 , S. 323

Allgemein | 1842


Bald fällt von diesen Zweigen (Herbstlied)

Bald fällt von diesen Zweigen Das letzte Laub herab. Die Busch´ und Wälder schweigen, Die Welt ist wie ein Grab Wo sind sie denn geblieben? Ach, sie sangen einst so schön Der Reif hat sie vertrieben Weg über Tal und Höh´n. Und bange wird´s und bänger Und öd´ in Feld und Hag; Die Nächte werden länger Und kürzer wird der

Herbstlieder | 1836


Bald gras ich am Neckar

Bald gras ich am Neckar bald gras ich am Rhein bald hab ich ein Schätzel bald bin ich allein. Was hilft mir das Grasen wenn die Sichel nicht schneid’t, was hilft mir das Schätzel, wenn’s bei mir nicht bleibt. Und soll ich denn grasen am Neckar, am Rhein, so werf‘ ich mein schönes Goldringlein hinein. Es fließet im Neckar, es

Liebeskummer | 1808


Bald ist der schöne Frühling da

Bald ist der schöne Frühling da bald sind die Bäume weiß bald hängen schöne Blüten dran und nicht mehr Schnee und Eis Schneeglöcken hat geläutet schon heraus: Ihr Blümelein Schlaft nicht so lange, hört es doch der Frühling zieht jetzt ein Da strecken sie die Köpflein hoch Wir sind schon längst erwacht und üb´rall wird´s schon grün und blau O

Frühlingslieder | | 1916


Bald ist es wieder Nacht

Bald ist es wieder Nacht mein Bettlein ist gemacht Drein will ich mich legen wohl mit Gottes Segen weil Er die ganze Nacht gar treulich mich bewacht Da schlaf ich fröhlich ein Gar sicher kann ich sein Vom Himmel geschwinde Kommen Engelein linde Und decken mich dann zu Und schützen meine Ruh Und wird´s dann wieder hell dann wecken sie

Religiöse Lieder für Kinder | 1843



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Die Noten zu "Bald ist es wieder Nacht":

Bald ist es wieder Nacht

Deutsche Volkslieder

Jacob Grimm sah das wesentliche Merkmal aller Volkspoesie darin, daß sie nicht von einzelnen und namhaften Dichtern hervorgegangen, vielmehr unter dem Volk selbst, im Munde des Volkes entsprossen sei. Also nicht ein einzelner, sondern die Gesamtheit, der Volksgeist selber dichtet die Volksgesänge: sie sollen sich „sozusagen von selber an- und fortgesungen haben“. Und für den neugierigen Frager, der diesen Vorgang gedeutet wissen wollte, hatte er die Antwort: „Über die Art, wie das zugegangen, liegt der Schleier des Geheimnisses gedeckt, an das man Glauben haben soll.“ (Jac. Grimm, Über den altdeutschen Meistergesang, Göttingen 1811, Vorrede.)