Volksliedversionen


Es wollt ein Mädel in der Früh aufstehn (1936)

Es wollt ein Mädel in der Früh aufstehn Dreiviertel Stund voraus wollte in den Wald spazieren gehn wollte Brombeern pflücken ab Und als das Mädel in den Wald hinein kam begegnet ihm des Jägers Knecht Schönstes Mädchen, scher dich aus dem Wald denn es ist meines Herren Recht Und als das Mädel ein Stück weiter kam begegnet ihm des Jägers

| 1936


Es wollt ein Mädl wohl früh aufstehn (1819, Österreich)

Es wollt ein Mädl wohl früh aufstehn dreiviertel Stund vor Tag wollt in den Wald spazieren gehn hm hm hm spazieren gehn und Brombeer brocken ab Und wie sie zu dem Wald hingeht begegnet ihr ´s Jägers Knecht Ei Mädl pack dich aus dem Wald hm hm hm ja aus dem Wald meim Herrn dem ists nicht recht Und als

| 1819


Es wollt ein Mägdlein früh aufstehn (1933)

Es wollt ein Mägdlein früh aufstehn Dreiviertelstund vor Tag Wollt in den Wald spazieren gehn wollt Brombeern brechen ab Und als sie in den Wald nein kam, Begegnet ihr Jägers Knecht. Ey Mädchen scher dich weg nach Haus, Dem Herren ist das nicht recht. Und als das Mädchen rückwärts kam, Begegnet ihr Jägers Sohn: »Ey Mädchen setz dich nieder und

| 1933


Es wollt ein Mägdlein früh aufstehn (unklar)

Es wollt ein Mägdlein früh aufstehn Drei Stündelein vor dem Tag Wollt in den grünen Wald ´naus gehn Brombeerlein brechen ab. Und als sie in den Wald nein kam Begegnet ihr Jägers Knecht Ey Mädchen scher dich weg nach Haus Dem Herren ist das nicht recht Und als das Mädchen rückwärts kam Begegnet ihr Jägers Sohn: »Ey Mädchen brech dir

| 1800


Es wollt´ ein Mädchen früh aufstehn (1918)

Es wollt´ ein Mädchen früh aufstehn ein Stündelein vor Tag Brombeeren wollt sie brechen gehn Fadiralala juja spazieren gehn wohl in den grünen Wald Und als sie in den Wald hinein kam begegnet ihr dem Jäger sein Knecht. „Ach Mädchen, schaff dich aus dem Wald ich behaupt meim Herrn sein Recht“ Und als sie stückwärts weiter ist komm´ begegnet ihr dem Jäger sein Sohn. „Ach Mädchen setz dich nieder und

| 1918


Es wollt´ ein Mägdlein wohl früh aufstehn (1926)

Es wollt´ ein Mägdlein wohl früh aufstehn dreiviertel Stund vor Tag wollt in den Wald spazieren gehn holdri, holdri, spazieren gehn wollt Brombeern brechen ab Und als sie in den Wald reinkam da kam des Försters Sohn „Ei, Mägdlein, setz dich nieder holdri, holdri, dich nieder ich pflück dein Körbchen voll“ „Ein Körbchen voll, das brauch ich nicht Eine Hand voll ist genug.“

Liederzeit: | 1926


Wenn ich ein Vöglein wär (vor 1856, Frankfurt)

Wenn ich ein Vöglein wär und auch zwei Flüglein hätt flög ich zu dir weils aber nicht kann sein weil aber nicht kann sein bleib ich allhier Bin ich gleich weit von dir bin ich doch im Schlaf bei dir und red mit dir wenn ich erwachen tu wenn ich erwachen tu bin ich allein Es vergeht keine Stund in

| | 1856


Wohlan die Zeit ist kommen (vor 1856)

Er : Wohlan die Zeit ist kommen mein Pferd das muß gesattelt sein ich hab mirs vorgenommen geritten muß es sein Geh du nur hin , ich hab mein Teil ich lieb dich nur aus Narretei Ohne dich kann ich schon leben ohne dich kann ich schon sein So setz ich mich auf Pferdchen und trink ein Gläschen kühlen Wein

| | 1856


Zehn kleine Negerlein (übern Rhein)

Zehn kleine Negerlein Die fuhren übern Rhein Das eine ist in’s Wasser gefall´n Da waren´s nur noch neun Ein klein, zwei klein, drei klein Vier klein, fünf klein Negerlein Sechs klein, sieb´n klein, acht klein Neun klein, zehn klein Negerlein Neun kleine Negerlein Die gingen auf die Jagd Das eine wurde totgeschossen Da warens nur noch acht Acht kleine Negerlein

| 1930




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