Volksliedbücher


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Vorwort: Volkssagen, Märchen und Legenden (1811)

Sagen und Märchen werden gemeiniglich in früher Jugend den Kindern vorgeführt, es ist gleichsam eine süßere und mildere Speise, die man ihnen einflößt, da sie die härtere und rauhere, welche das wirkliche Leben und seine Geschichte uns gibt, nicht ertragen können. Ein rosenroter Morgenhimmel geht dem Kinde auf, es lebt in einer Welt unschuldiger Träume, und es wird wohl nicht

| | 1811


Vorwort: Zupfgeigenhansl (1915 , Erster Weltkrieg)

Der Krieg hat dem Wandervogel recht gegeben, hat seine tiefe nationale Grundidee los von allem Beiwerk stark und licht in unsere Mitte gestellt Wir müssen immer deutscher werden. Wandern ist der deutscheste aller eingeborenen Triebe, ist unser Grundwesen, ist der Spiegel unseres National-charakters überhaupt. Und nun laßt Euch nicht irre machen! Jetzt erst recht gewandert! Erwandert euch, was deutsch ist.

Liederzeit: | 1915


Wie´s klingt und singt (Vorwort,1936)

Der Oberhesse singt gern. Ich habe unter den Rheinhessen 30 Jahre gelebt, aber ich habe sie nie so viel singen hören als die Oberhessen. Der Oberhesse singt bei allen nur denkbaren Gelegenheiten, bei der Hochzeit , der Taufe , bei der Kirmes , in der Spinnstube , beim Schlachtfest und weiß Gott, wo sonst noch. Der Oberhesse singt das Volkslied.

Liederzeit: | 1936



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