Volksliedbücher


Als der Großvater die Großmutter nahm (Auflage 1922)

Schlager sind Lieder, bestehend aus Musik und Worten, die kaum noch etwas mit ihren Autoren zu tun haben, sondern die aus der Literatur zum Gebrauchsgegenstand des Volkes oder des jeweiligen Volkskreises avanciert oder degradiert sind. Solche Lieder zum sonntäglichen Gebrauch des deutschen Bürgertums aus den Jahren 1740 bis 1840 hat Gustav Wustmann, der Schöpfer des ausgezeichneten Werkes ›Allerhand Sprachdummheiten‹, veranstaltet,

Liederzeit: | 1922


Die Bedeutung des Liedes für die Auswanderung

In der Geschichte der deutschen Auswanderungsbewegung nach Amerika haben auch Lieder eine nicht ganz unbedeutende Rolle gespielt. Auf die Bedeutung des Liedes für die Auswanderung ist in der Forschung bisher noch kaum geachtet worden. Das zugehörige Material liegt im Deutschen Volksliedarchiv bereit und wartet darauf, daß sich jemand seiner annimmt.  R.W.Brednich im Führer des Deutschen Schiffahrtmuseums in Bremerhaven Aus diesem

| , | 1995


Geschichtliche Entwicklung der Heimathymnen

Die Bezeichnung der Lieder In den Kommers- und Liederbüchern der letzten Jahrzehnte nimmt eine Liedergattung einen immer breiteren Raum ein, die in den früheren Sammlungen nur durch einige im weitesten Sinne zu Volksliedern gewordene Vertreter angedeutet war. Es sind dies Lieder, die dem Preise eines enger begrenzten Gebietes, sei es einer Provinz oder einer Landschaft, gewidmet sind, die in dem betreffenden Gebiete eine gewisse Volkstümlichkeit

| 1919


Mitteilung über das niederdeutsche Volkslied „Burlala“ (=Peterlein)

Am 21. Oktober 1913 habe ich einem Konzerte des Liedersängers Robert Kothe beigewohnt. Unter den Liedern, deren Text ich mir bereits vor dem Konzert durchlas, befand sich das niederdeutsche Volkslied „Burlala“, dessen hochdeutsche Übersetzung folgendermassen lautet: Als Burlala geboren war Da war er noch sehr klein Seine Mutter nahm ihn wohl auf den Arm Und legte ihn in die Wiege so warm

Liederzeit: | 1914


Schlesische Volkslieder (1842): Vorwort

Im Sommer 1836 besuchte ich einen Freund auf dem Lande Ich hörte gegen Abend die Grasmädchen fingen Ich forschte nach sie sangen Volkslieder die mir des Sammelns werth schienen Ich erhielt nachher von der Hand eines dieser Mädchen Aufzeichnungen und faßte nun den Entschluß in Schlesien weiter nach Volksliedern zu suchen Einige Jahre später gewann ich die Ueberzeugung daß Schlesien

Liederzeit: | 1841


Schlesische Volkslieder: Vorwort von Ernst Richter

Es bleibt dem Unterzeichneten die Melodien in unserer Sammlung betreffend im Ganzen wenig zu bemerken übrig sie werden für sich selbst sprechen Sie leben im Volke und sind sein Eigenthum geworden sie kommen vom Herzen und gehen zum Herzen Einfach in der Tonfolge im Rhythmus und in der Modulation sind sie Jedem verständlich der seinen Geschmack noch nicht gänzlich an

| 1842


Schulfibel Anno Dazumal

In den Anmerkungen zu der Sammlung “ Als der Großvater die Großmutter nahm (1885) “ findet sich ein interessanter Abschnitt über Fibelverse im 18. und 19. Jahrhundert: „In Neues Leipziger Allerlei für 1755 , S. 243 , findet sich bereits eine literarische Parodie [auf Fibelverse] , z.B. Der Affe gar possierlich ist, zumal wenn er sich selber liest. oder: Den

| | 1885


Unterhaltungen und Belustigungen aus dem Kinderleben

Ohne feste Spielregel Nie fehlt es dem Kinde an Lust zum Spiele, weil der Tätigkeitstrieb allzeit Beschäftigung verlangt und alle gesunden Kinder zur nächstliegenden Tätigkeit, zum Spiele treibt. Ebensowenig fehlt es dem Kinde an Stoff zu seiner Unterhaltung, auch das kleinste und unscheinbarste seiner Umgebung vermag seine Spiellust zu befriedigen. Und wie wenig braucht doch ein Kind um glücklich zu

Liederzeit: | 1895


Volkslied-Bücher

Die sich emanzipierende städtebürgerliche Kultur bringt ab Mitte des 15. Jahrhunderts, wesentlich begünstigt durch die Entwicklung des Buchdrucks, eine Reihe bedeutsamer Liederhandschriften, gedruckter Sammlungen und fliegender Blätter, vor allem weltlichen Liedgutes hervor. Sie sind nicht nach wissenschaftlichen oder historischen Gesichtspunkten angelegt, sondern für den täglichen Gebrauch bestimmt. Vor allem die städtischen Mittel- und Oberschichten haben wachsenden Bedarf an Liedern, die

| | 2007


Volkstümliche Lieder der Deutschen (Vorwort)

Franz Magnus Böhme hat im Vorwort seiner bedeutenden Sammlung mit volkstümlichen Liedern dargelegt, wie sich aus seiner Sicht das volkstümliche Lied vom eigentlichen Volkslied unterscheidet – hierbei erwähnt er auch Gassenhauer, Flugblattlieder und ähnliche. Ohne seine Ansichten werten zu wollen, bilden diese doch die Grundlage für seine auch heute noch bedeutende Sammeltätigkeit und das Vorwort lässt Rückschlüsse darüber zu, was

Liederzeit: | 1895




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