Volkslied-Forschung


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Was uns der Väter Heldentum (Sedantag)

Was uns der Väter Heldentum in schwerer Zeit errungen das preisen wir zu ihrem Ruhm mit allen deutschen Zungen Der Ahnen zeigten sie sich wert in Tapferkeit und Treue sie schützten Heimat, Hof und Herd mit ihrem Blut aufs neue Im Hochgesange ehren wir die todesmut´gen Degen des Vaterlandes stolze Zier Heil ihnen, Glück und Segen Jungdeutschland, folge ihrer Spur

Liederzeit: | | 1900


Wege nach Amerika – The Redemptioner System

Als in Deutschland schließlich bekannt wurde, daß die Auswanderung nach Amerika nicht notwendigerweise das Ende allen irdischen Übels sei, steigerten die Schiffahrtsgesellschaften und ihre Werber die Bemühungen, neue Auswanderer zu gewinnen: Sie schickten ganze Karawanen mit grell bemalten Wagen und federgeschmückten Pferden durch die süddeutschen Dörfer, mit Trompetenbläsern, Trommlern und Rum gratis für alle Neugierigen. Diejenigen, die sich zur Auswanderung

Liederzeit: | 1750


Wehrkraft durch Erziehung (1904)

Rühret die Trommeln und schwenket die Fahnen Mit Gesang durch Wald und Feld (Hoffmann von Fallersleben) Wohl jeder, der im deutschen Heere gedient hat, wird sich gerne an den erfrischenden, belebenden Zauber der Musik und des Singens errinnern, den er so manchmal an sich empfunden hat, wenn es einer schweren Marschanstrengung entgegenging, oder wenn nach beendigter Übung die ermüdete Truppe auf staubiger

Liederzeit: | 1904


Weltmachtstellung Deutschlands in der Schule (1905)

Inwiefern hat die Volksschule in ihrem Lehrplan auf die Weltmachtstellung Deutschlands Rücksicht zu nehmen? Leitsätze: Der gesamte Unterricht hat die Ereignisse der Gegenwart bei der Darbietung des Lehrstoffs gebührend zu berücksichtigen. Die Erwerbung der Kolonien des Deutschen Reiches ist ein Ereignis von weittragender Bedeutung für die Weiterentwicklung unserer Nation. Die Kolonien sind nunmehr integrierende Bestandteile des Deutschen Reiches geworden. Jeder

Liederzeit: | | 2009


Wenn ich ein Vöglein wär (vor 1856, Frankfurt)

Wenn ich ein Vöglein wär und auch zwei Flüglein hätt flög ich zu dir weils aber nicht kann sein weil aber nicht kann sein bleib ich allhier Bin ich gleich weit von dir bin ich doch im Schlaf bei dir und red mit dir wenn ich erwachen tu wenn ich erwachen tu bin ich allein Es vergeht keine Stund in

| | 1856


Wenn ich groß bin dann werd ich General

Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin dann werd ich General mit dem Helme auf dem Kopfe mit dem Säbel von Stahl Wird der Kaiser dann kommen kommandiere ich laut Präsentiert die Gewehre und nach links nun geschaut Doch ich selber salutiere stehe kerzengrad´ da Ist der Kaiser vorüber ruft´s “Hoch” und “Hurra” Text: J. Herz – Musik: auf

Liederzeit: | | 1914


Wer Hosen und Stiefel schon tragen kann (1915)

Wer Hosen und Stiefel schon tragen kann der schließe sich unserm Zuge mit anl Ich werd´ euch die allerschönsten Waffen aus meiner Mutter Küche schaffen Der Borstwisch hier ist unsre Fahn´ damit will ich zeigen im Kampfe die Bahn Nun, Michel und Peter und Hans und Töffel hier nehmt als Pistolen die Kochelöffel Und daß ihr auch alle habt eine

Liederzeit: | 1915


Wer schrieb: Das Schiff streicht durch die Wellen?

Franz Magnus Böhme schreibt in seinem Standardwerk ” Volkstümliche Lieder der Deutschen ” (1895) ausführlich über die Autorenschaft des vor allem im 19. Jahrhundert sehr populären Volksliedes “Das Schiff streicht durch die Wellen, Fidelin!” Sein Text ist hier wieder gegeben:     “Die lange Zeit offene Frage über die Persönlichkeit des Autors ist endgültig gelöst durch Angaben der neuesten Conversationslexika und durch ein

| | 1897


Wer will tapfere Soldaten sehn

Wer will tapfere Soldaten sehn der muß zu uns Kindern gehn laßt sie wehn, laßt sie wehn Soldaten, laßt die Fahne wehn Wer will tapfere Soldaten sehn der muß zu uns Kindern gehn zieht heraus, zieht heraus Soldaten, zieht den Säbel ´raus Wer will tapfere Soldaten sehn der muß zu uns Kindern gehn Stillgestanden, Mann für Mann seht da kommt

Liederzeit: , | 1914


Wie strahlt Germania stolz und mild (Kaiser Wilhelm)

Wie strahlt Germania stolz und mild hervor aus allen Erdenmächten in starker Hand hält sie den Schild und schwingt die Palme in der Rechten ihr Wort im Rate wieget schwer erschallet über Land und Meer und diese stolze Herrlichkeit ihr treues Herz nur einem weiht: Heil, Kaiser Wilhelm, dir Dir Heil, Heil, Heil Mein Kaiser, dir schlägt unser Herz in

Liederzeit: | | 1907



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