Trinklieder


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An einem Sommerabend (und tranken immer noch eins)

An einem Sommerabend im Schatten des heiligen Hains, da zechten die alten Deutschen auf beiden Ufern des Rheins Und sieh, des Wegs von ferren ein Römer kam zu Fuss; der sagte: “ Meine Herren mein Nam‘ ist Tacitus. Von Ihres Landes Sitten schreib‘ ich eine Biographie, drum wollte ich Sie bitten erklären Sie mir die!“ Die alten Deutschen schwiegen und

Liederzeit: | 1872


Angezapft angezapft

Angezapft. angezapft! Rheinwein oder Bier aus Flandern Auf der durstgequälten Kehle sitzt ermattet schon die Seele um verzweifelnd auszuwandern Freilich ist´s noch früh am Tage aber glaub mir, was ich sage Trinken schmeckt zu jeder Stund´ Auf den Spund! Auf den Spund! Eingeschenkt, eingeschenkt! Füll die Gläser, schmucke Dirne Eins für mich, für dich das andre wenn ich fröhlich weiterwandre bleibt auch

Liederzeit: | 1846


Auf auf ihr Brüder hebt das Glas zum Mund

Auf auf ihr Brüder hebt das Glas zum Mund und lasset hell ein jubelnd Hoch ertönen! Es tu das Lied in hehren Tönen kund den deutschen Sinn von Deutschlands besten Söhnen Es lebt ins uns des regen Geistes Kraft die wir dem Lande unsrer Väter weihen Auf, bringt ein Hoch, ein jubelnd Hoch den geistig Freien ihr echten Sänger deutscher

Liederzeit: | 1883


Auf benutzt der Jugend Zeit (Aufmunterung zur Freude)

Auf, benutzt der Jugend Zeit lachet, scherzt und ſinget eh um Spiel und Fröhlichkeit euch das Alter bringet; wenn die Jahre steigen, fällt jeder Reiz der schönen Welt Aber wenn noch junges Blut in den Adern quillet, – wenn das Herze froher Mut Hang zur Freud’ erfüllet wenn die Wange Röte ſchmückt und das Auge lachend blickt Dann schmeckt jede Lustbarkeit

Liederzeit: | 1791


Auf Brüder laßt uns lustig leben!

Auf, Brüder, laßt uns lustig leben! vivallerallerallera! auf, daß das ganze Haus mag leben! vivallerallerallera! Vivallerallerallera! Bei Sang und Tanz und nicht allein bo wollen wir jetzt lustig sein. Vivallerallerallera! Man kann nicht immerfort studieren vivallerallerallera! man muß zuweilen commersieren vivallerallerallera! man muß zuweilen lustig sein, drum schenkt die leeren Gläser ein! vivallerallerallera! Weg, Corpus iuris, weg Pandekten vivallerallerallera! weg

Liederzeit: | 1793


Auf Brüder laßt uns Rosen pflücken (Lied der Fröhlichkeit)

Auf, Brüder, laßt uns Rosen pflücken noch blühen sie für uns so schön: laßt uns mit Freuden in den Blicken nach liebevollen Mädchen sehn Sie sind uns allenthalben nah drum, Brüder, lustig, trallerallera Noch winkt der holde Lenz dem Leben noch scheint die liebe Sonne hell noch blinkt der edle Saft der Reben auf, trinkt aus diesem Götterquell Für uns

Liederzeit: | 1791


Auf dem Schloße von Gradesco

Auf dem Schloße von Gradesco Hinterwärts von Temesvar Saß der tapf’re Fürst Bibesco Serbiens greiser Hospodar Sprich, was tat der Fürst Bibesco Serbiens greiser Hospodar Auf dem Schloße von Gradesco Hinterwärts von Temesvar? “Sliwowitz” trank Fürst Bibesco Serbiens greiser Hospodar Auf dem Schloße von Gradesco, Bis er schwer betrunken war Text: Verfasser unbekannt , eines der Trink- und Sauflieder, die

Liederzeit: | 1883


Auf Deutschlands hohen Schulen

Auf Deutschlands hohen Schulen da trinken des Gerstenweins altdeutsche Völkerscharen ein Glas und immer noch eins. Die Bayern und Alemannen Westfalen und Friesen auch, Thüringer, Sachsen und Franken sie folgen dem heiligen Brauch Das ist altdeutsche Sitte in seiner Germania hat’s Tacitus schon berichtet hört zu, wie das geschah: An einem Sommerabend im Schatten des heiligen Hains, da zechten die

Liederzeit: | 1875


Auf hascht am Rosensaume den Lenz eh er verblüht

Auf hascht am Rosensaume den Lenz eh er verblüht und hin zum leeren Raume entflohener Freuden flieht Wir haschen schnell am Saume sein Blütenluftgewand eh ihn zum leeren Raume des Schicksals Strenge bannt Der bleiche Grübler säet nur Aussaat für das Grab und jeder Seufzer mähet ihm neue Rosen ab Wir grübeln nicht, wir säen nur die Saat der Freuden aus und keimt sie, wir mähen sie

Liederzeit: | 2008


Auf ihr meine deutschen Brüder (Deutsches Trinklied)

Auf ihr meine deutschen Brüder! feiern wollen wir die Nacht. Schallen sollen frohe Lieder, bis der Morgenstern erwacht, Laßt die Stunden uns beflügeln! Hier ist echter deutscher Wein, ausgepreßt auf deutschen Hügeln, und gereift am alten Rhein Wer im fremden Tranke prasset meide dieses freie Land; wer des Rheines Gaben hasset, – trink als Sklav am Marnestrand! Singt in lauten

Liederzeit: | 1772



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