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´s Falkenauer Kreiz

Van Dorf dau kumma d´ Leit in d´ Stod za jedra Zeit In d´Arwat u in d´ Schöll, ma braucht bal des ma braucht bal söll Ma siahrt u häiat hier wos, u ma drinkt a gern a Gloß Drüm glengts uin mit´n Gella grod, sua schwengt ma holt nu in´d Stod U moncha Vetta draß van land, der gäit

Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | | 1920


´s ist alles dunkel ´s ist alles trübe (Soldatenversion)

´s ist alles dunkel, ´s ist alles trübe Ja weil mein Schatz ein´n andern liebt. Ich hab geglaubt, sie liebet mich bei der Nacht Aber nein, aber nein, aber nein, aber nein Aber nein, aber nein, sie hasset mich Was nützt mir ein schöner Garten, Wenn andre drin spazieren geh´n Und pflücken mir die Röslein ab bei der Nacht woran

Soldatenlieder | | 1916


´s ist alles dunkel im Schützengraben

´s ist alles dunkel im Schützengraben verklang der letzte Schuß ins Tal wir glaubten schon, die Schlacht wär aus wir glaubten schon, die Schlacht wär aus aber nein, aber nein, aber nein, aber nein jetzt geht´s zum Sturme erst hinaus Was nützet mir das Käsemesser das sonst an meiner Seite hing es kam´s Kommando aufgesteckt es kam´s Kommando aufgesteckt ei

Soldatenlieder | 1926


´s war einst ein braver Junggesell (Kolping)

´s war einst ein braver Junggesell er lebe ewig hoch! Sein Name klingt so weit, so hell Vater Kolping lebe hoch Er machte Schuhe blank und fein als er die Welt durchzog Doch blieb sein Herz stets fromm und rein Vater Kolping lebe hoch Der Schuster ward ein Priester dann Gott war es, der in wog Hört, welch ein Werk

Geistliche Lieder | Vereinslieder | | 1913


´s wird besser gehn! ´s wird besser gehn!

S wird besser gehn s wird besser gehn Die Welt ist rund und muß sich drehn Das ist des Narren Sprüchelein Und bist du klug so stimmst du ein Seufzen und Klagen und Wüthen und Toben Mehret den Kummer erschweret das Leid Zage im Unglück nicht blicke nach Oben Immer ja wechselt die rollende Zeit S wird besser gehn s

Weisheit | 1829



Deutsche Volkslieder

Jacob Grimm sah das wesentliche Merkmal aller Volkspoesie darin, daß sie nicht von einzelnen und namhaften Dichtern hervorgegangen, vielmehr unter dem Volk selbst, im Munde des Volkes entsprossen sei. Also nicht ein einzelner, sondern die Gesamtheit, der Volksgeist selber dichtet die Volksgesänge: sie sollen sich „sozusagen von selber an- und fortgesungen haben“. Und für den neugierigen Frager, der diesen Vorgang gedeutet wissen wollte, hatte er die Antwort: „Über die Art, wie das zugegangen, liegt der Schleier des Geheimnisses gedeckt, an das man Glauben haben soll.“ (Jac. Grimm, Über den altdeutschen Meistergesang, Göttingen 1811, Vorrede.)