Die Lieder zu: Schiffe nach Amerika (Die Grenzgänger) (1)

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Ein neues Auswandererlied

Hört Ihr Leute, kommt herbei und höret nun die Mär von der neuen Welt, die man gefunden überm Wolkenmeer Es fuhr die Fähre Challenger mit Computer und Radar Gloria, Victoria! Plötzlich war sie da! Ein Mann, der sich Kolumbus nannt fand einst Amerika nun gibt es wieder neues Land und Träume werden wahr! Da gibt es Schnee, so weiß wie

Auswandererlieder | Politische Lieder | 1994


Hallelujah hallelujah wir wandern nach Amerika (Deutscher Nationalreichtum)

Hallelujah, hallelujah wir wandern nach Amerika was nehmen wir mit ins neue Vaterland, wohl allerlei, wohl allerhand: Viele Bundestagesprotokolle, manch Budget und manche Steuerrolle eine ganze Ladung von Schablonen zu Regierungsproklamationen weil es in der neuen Welt, sonst dem Deutschen nicht gefällt Hallelujah, hallelujah wir wandern nach Amerika was nehmen wir mit ins neue Vaterland, wohl allerlei, wohl allerhand: Korporal-

Auswandererlieder | 1841


Havre ist ein schönes Städtchen

Havre ist ein schönes Städtchen, so es an dem Meere liegt. Drin verspricht man uns viel Schönes, aber Halten tut man´s nicht. Und ein Schiff, das heißt „La France“, führt uns nach Amerika. Drinnen gibt es schlechtes Fressen und eine Schweinerei ist da. Wer viel frißt, der muß viel kotzen, kotzt bei Tage und bei Nacht. Drum sind all schon

Auswandererlieder | 1880


Höret zu Ihr deutsche Brüder (Auswanderung Brasilien)

Höret zu Ihr deutsche Brüder Was In Bremen Ist geschehn Hier von unsern Landeskinder Die nach Brasilien wollen gehn Sie verließen hier ihr Vaterland. Und dachten nach Brasilien Aber welche.Buße sie dort fanden War nicht auszugründen Als wir nun zu Bremen kamen Hörten wir das Klagen schon Greise. Väter. Weib und Kinder Schrien hier, hilf Gott und Sohn Lass uns hier

Auswandererlieder | 1820


Hört mir zu (Lied für Auswanderer nach Amerika)

Hört mir zu, ihr deutschen Brüder Was in Bremen ist geschehn Die von unsern Landeskindern Nach Amerika wolln ziehn Sie verließen ja ihr Heimatland, sie dachten nach Amerika, Aber welche Buß´ sie fanden War nicht auszugründen da. Als wir nun nach Bremen kamen, Hörten wir das Klagen schon, Greise, Väter, Weib und Kinder Schrieen: Heiliger Gottessohn. Laß uns ja doch

Auswandererlieder | 1850


Ihr Freunde wer will sich noch quälen?

Ihr Freunde, wer will sich noch quälen? Denn in Amerika ist´s gut! 0 laßt den Wanderstab uns wählen Ziehen fort mit heiterm Mut Man hat ja nichts als Leid und Schmerz Dort aber jubelt jedes Herz Und freudig tönet ein Hurra Durch´s schöne Land Amerika! Dort schlagen nicht so kalt die Herzen, Amerika, Du schönes Land! Dort sind so ängstlich

Auswandererlieder | 1870


Im dem Tal der Guadelupe

In dem Tal der Guadelupe Wohnt kein Fürst, kein Edelmann Kennt man keine Fronarbeiten Zehnten und Gerechtigkeiten Kein Regal und keinen Bann In dem Tal der Guadelupe Gibt es keinen Herrn und Knecht: Niemand wird der Willkür Beute, Alle sind wir freie Leute, Haben ein Gesetz, ein Recht. In dem Tal der Guadelupe Fragt mich nie ein Polizist, Was ich

Auswandererlieder | 1845


In Paris in Kopenhagen Zürich Prag (Emigrantenlied)

In Paris, in Kopenhagen , Zürich , Prag – scheint die Sonne und derselbe runde Mond Und wir gehen unsern ruhelosen Tag fremder als wir es gewohnt. Wir grüßen heiß das Meer von Hamburg , Bremen – und den Strand von Swinemünde und Wollin – Unsere Berge, Wälder, Täler, Höhen Kiefern, Heide , Müggelsee – Funkturm von Berlin . Wir

Auswandererlieder | 1934


Leb wohl du teures Land (Beamtenwillkür treibt mich fort)

Leb wohl du teures Land das mich geboren Beamtenwillkür treibt mich fort von hier. Ich hab Amerika mir auserkoren. Dort scheint allein der Freiheit Sonne mir Dort drücken mich nicht der Tyrannen Ketten dort schätzt man erst des Lebens hohen Wert und wer sich will aus Sklaverei erretten der folge mir, dort wird er erst geehrt Dort kennt man nicht

Auswandererlieder | Politische Lieder | 1849


Manche tanzen manchmal wohl ein Tänzchen (Lied vom Kompromiß)

Manche tanzen manchmal wohl ein Tänzchen immer um den heißen Brei herum, kleine Schweine mit dem Ringelschwänzchen, Bullen mit erschrecklichem Gebrumm. Freundlich schaun die Schwarzen und die Roten, die sich früher feindlich oft bedrohten. Jeder wartet, wer zuerst es wagt, bis der eine zu dem andern sagt: „Schließen wir nen kleinen Kompromiß! Davon hat man keine Kümmernis. Einerseits – und

Freiheitslieder | Politische Lieder | 1919


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