Die Lieder zu: Heischen (1)

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Heischen Favoriten:

Danklied nach dem Krone Heischen
Mir kommen daher gegangen (Maibrot heischen um 1880)
Gott sei ihr Dank (Bolchen, Lothringen)
Wir danken Euch für Eure Gaben (Hambach , Lothringen)
Lei kommen mir gegangen (Heischelied)
Kronen-Heische-Lied (Lothringen, 1933)
Gott grüss euch alle Leute (Kronelied)
N´oomd n´oomd Fastnachtoomd (Fastnacht)
Merket auf ihr christlichen Seel (Reyersweilerlied)
Veile Rose Blümelein

Da kommen wir gegangen mit Spießen und mit Stangen

Da kommen wir gegangen mit Spießen und mit Stangen gebt uns Holz und gebt uns Stroh das soll brennen lichterloh Fru Fre Fritt bringt uns viel mit! Ho! Da kommen wir mit Singen ihr sollt uns etwas bringen feurige Blümelein Eier, Mehl und roten Wein Fru Fre Fritt Bringt viel mit Ho! Da kommen wir mit Singen ihr sollt uns

Brauchtum | 1900


Da kommen wir hergegangen

Da kommen wir hergegangen Mit Spießen und mit Stangen Und wollen die Eier langen Feuerrothe Blümelein An der Erde springt der Wein Gebt ihr uns der Eier ein Zum Johannisfeuer Haberje haberje Fri fre frid Gebt uns doch ein Schiet Text: Verfasser unbekannt – aus das Deutsche Kinderbuch (1848)

Brauchtum | Kinderreime | Sommerlieder | 1848


Danklied nach dem Krone Heischen

Wir danken Euch für Eure Gaben die ihr uns habt getan Ihr werdet mit Eurer Seele vor Jesus kommen stahn Dies sangen in Lothringen im Mai beim Krone Heischen für den Muttergottesaltar ältere Schulmädchen, “wenn sie dann nach einigen Marienliedern (“Jungfrau wir dich grüssen”, “Maria zu lieben..” u.a. m.) die Gaben empfangen haben […] Und dann folgen zum Abschied die

Brauchtum | Geistliche Lieder | Marienlieder | 2011


Dass Pfingsten ist uns kommen

Dass Pfingsten ist uns kommen bei Rosenblümelein da freun sich Alt und Junge wackers Mägdelein Ach Frau gebt uns ein Pfingstei wir schlagens in der Pfann entzwei Und sind sie ja so kleine so gebt uns zwei für eine Seid ihr um unser Lied froh ums Jahr so sind wir wieder do nach einem Ansingelied aus Ostpreußen (Jöde) in Ringel

Brauchtum | 1920


Den Tod den haben wir vertrieben (Sommereinholen)

Den Tod den haben wir vertrieben und sind in unserm Dorf geblieben in unserm Dorf und Lande das macht uns keine Schande Die Schüssel hat einen goldenen Rand und Jungfrau hat ein´ milde Hand sie wird uns wohl bedenken und uns ein Sack-Ei schenken Und schenkt sie uns das Sack-Ei nicht so bringen wir auch den Sommer nicht der Sommer

Brauchtum | 1905


Der Meie-n-isch kommen (Berner Mailied II)

Der Meie-n-isch kommen un das isch ja wahr Es grünet jitz alles i Laub un i Gras I Laub un i Gras sy der Blüestli so vil Drum tanzet´s Mareyle im Saitenspiel Nu tanz, nu tanz, Mareyli tanz Du hesch es gewunne-ne Rosekranz Mir haue der Mey, mir thüe-´ne ins Thau Mir singe´s dem Vuure syr fründliche Frau Der fründliche

Brauchtum | 1900


Die Seidenschnur geht um das Haus (Neujahr)

Die Seidenschnur geht um das Haus der Herr der guckt zum Fenster raus Neues Jahr das sei wohlgetan Was trägt der Herr in seiner Hand Ein Schreibbuch ist von Gold so blank Neues Jahr das sei wohlgetan Nun wolln den Herrn wir lassen stehn und wolln zu der Frau hingehn Neues Jahr das sei wohlgetan Was trägt die Frau in

Neujahrslieder | 1913


Er ist kommen er ist kommen (Frühling)

Er ist kommen er ist kommen der gewünschte Frühlingsbot so uns alles Leid benommen und die kalte Wintersnot der da gute Stunden bringet und ein gutes Jahr bedinget Kommen ist die liebe Schwalbe und das schöne Vögelein dessen Bauch ist weiß und falbe dessen Rücken schwarz und fein Schauet wie es ummer flieget und sich bittend zu euch füget Wollet

Frühlingslieder | 1676


Gaun Dag, gaun Dag, Fru Mauderin

Gaun Dag, gaun Dag, Fru Mauderin, hett jug oll Kau ok noch Fauder in? Jug oll Del is so holl un so boll. Gewt uns ´n por Eier, dei hewt ji noch wol, fif in ´n Grapen, fif in ´n Schapen, fif inne Kip´, denn ward ji selig, un wi ward´n rik. Stig s´ ok in den Wim´n bi dat

Brauchtum | 1900


Goden abend, fastelabend

Goden abend, fastelabend, jug´ dal is so holl un boll, jug´ höhner leggen wol rief schock eier in de moll, wi sünd selig un ji sünd riek; laat´t uns nich so lang´ stahn, wi möten bald wider gähn; wenn ji uns keen eier gäben, sall uns´ hahn jug´ höhner nich träden: kikeriki. Text und Musik: Verfasser unbekannt – siehe: Heischen

Brauchtum | Karnevalslieder | 1900


Siehe auch Martinslieder und Lieder beim Laternelaufen

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