Bergsteigerlieder


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Glaubt mir dass i oft moa (Wendelstein)

Glaubt mir, dass i oft moa triari, triarai traira, über mein´ Wendelstoa triari trara, geht mir koa andrer Platz trarairai traira. Er ist mein grösster Schatz traraitraira, trallera trallera trallerallerallera Tralle, trararara tralle tralle tralle trarara trallera! Drob’n, da thiat’s mi freu’n triari, triarai traira, singa und juhhe schrein triari trara, drob’n, wo’s kloa’ Kircherl steht trarairai traira. und’s Wölkerl

Liederzeit: | 1898


Gott zum Gruß im Böhmerwalde

Gott zum Gruß im Böhmerwalde hin zuerst zu Stifters Mal das von steiler Felsenhalde niederschaut auf Berg und Tal Dann hinab auf rauhem Pfade winkt uns doch der Zaubersee mit ureigenem Gestade wie ein tiefgeheimes Weh Soll dein Sehnen neu erstarken steigen wieder rasch empor und auf dreier Länder Marken drängt ein neuer Reiz sich vor Neuer Zauber wird dich

| 1924


Heraus heraus mein Wanderstab

Heraus heraus mein Wanderstab und laß dich fröhlich schwingen wir wollen heut dem jungen Lenz ein feines Liedlein singen Er hat mit Schnee und Eis und Frost viel Monde lang gestritten als Sieger kommt er jauchzend heut auf unsre Alb geschritten Den letzten Schnee am Zellerhorn ich seh ihn freudig schwinden Wir werden in den Schluchten zwar noch manches Schneefeld

Liederzeit: | 1899


Hoch droben auf´m Berge

Hoch droben auf´m Berge da horstet der Aar da scheinet die Sonne so herrlich und klar Was nützt uns eu´r Reichtum , eu´r Hab euer Gut Wir singen und tanzen mit fröhlichem Mut Ihr sitzt da beim Glasel und freut euch a so kommt mit auf die Alpenda wird man erst froh Das ist eine Glori das ist eine Pracht Das

Liederzeit: | 1826


Im Frühtau zu Berge wir ziehn

Im Frühtau zu Berge wir ziehn, vallera grün schimmern wie Smaragde alle Höhen, vallera Wir wandern ohne Sorgen singend in den Morgen noch ehe im Tale die Hähne krähen Ihr alten und hochweisen Leut’, vallera Ihr denkt wohl wir wären nicht gescheit, vallera Wer sollte aber singen Wenn wir schon Grillen fingen In dieser herrlichen Frühlingszeit. Werft von Euch, Ihr Menschen,

Liederzeit: | , , | 1921


Im Herbst hab i mei größte Freud (Edelweiss)

Im Herbst hab i mei größte Freud Da  brock  i´s Edelweiß am Watzmann über´ Auerhorn und  übers hohe  Eis Die Berchtesgadner haben ja dös Blüamerl gar so gern da kim  i  mit  mein  Edelweiß zu   manchem hohen  Herrn Is schad daß´s liebe Edelweiß so hoch am Gletscher steht wo a andre Pflanzn nimma wachst koa Mailüfterl mehr weht Da gibts koan Frühling und

Liederzeit: | 1900


In die Berg bin i gern

In die Berg bin i gern Und da gfreut si mei Gmüat Wo die Almröserln wachs´n und der Enzian blüaht Und der Schnee geht bald weg Und es wird wieder scheen Und hiazt wer i bald wieda auf die Alm aufi gehn Mei Freid san die Küah und die Berg und die Bam Ja dort auf der Alma ist der

Liederzeit: | 1924


Mit Gott tritt ein

Mit Gott tritt ein bist sauber und rein Doch, Saukerl! Du erst kratz dir weg von deinen klotzigen Schuh den Dreck Bürst dir den Schnee aus dem struppigen Bart dann bist du willkommen! Der Hüttenwart C. Luther , München

Liederzeit: | 1930


Seid mir gegrüsst ihr Eyachhöhen

Seid mir gegrüsst ihr Eyachhöhen drauf ich so oft den Fuß gesetzt an eurer Tannen würzgerm Wehen in jungen Jahren mich ergötzt hab euch schon lang nicht mehr gesehen und auch versagt ist mir dies jetzt doch send ich heute euch statt meiner ein ganzes Heer:Die Albvereiner Seid mir gegrüsset, Hörnle, Locken und Schalksburg, Wenzelstein und Grat manch Ammonshorn hab

Liederzeit: | 1896


Stolze Zinnen zu gewinnen (Bergsteigerlied)

Stolze Zinnen zu gewinnen Und dem Fels und Firn bieten keck die Stirn Grad und Wände steigt behende Himmelweit allezeit unsre Freud So nehmt den Pickel in die Rechte kühn Und laßt uns froh zu unsern Bergen ziehn Auf ihren Gipfeln thront die höchste Lust. Es jauchzt das Herz aus freier Brust Bergesrecken uns nicht schrecken Selbst die glatte Wand

Liederzeit: | 2011



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