Kriegspropaganda


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Deutsche Recken

Deutsche Recken kühn sich strecken voll von Mut und Mark furchtlos, kühn und stark Wangen glühen, Blicke sprühen schwebt die Brust kraftbewußt Turnerlust Gut Heil! So lang noch ein Tropfen Blut die Adern spannt strebt er für Freiheit, Recht und Vaterland für deutsche Sitte, deutschen Sang und Wein hei, wer wollte da nicht Turner sein? Licht im Kopfe Feind dem

Liederzeit: | 1890


Die Bahn ist frei die Würfel sind gefallen

Die Bahn ist frei die Würfel sind gefallen breit aus die Schwingen seewärts, deutscher Aar zeig deiner Klauen erzgefügte Krallen wo dir sich beut willkommnes Opfer dar Flieg über Höllengrüfte Kreischt heiser durch die Lüfte aasgeiergleich der Feinde Wutgeschrei Glückauf zu letzter tat! Die Bahn ist frei Hört ihr der Weltuhr Schicksalsglocke schlagen seit dreißig Monden mit metallnem Mund vernehmt

Liederzeit: | 1914


Die deutsche Flagge sie soll wehn

Die deutsche Flagge sie soll wehn sonst wollen wir nicht leben woll´n siegen oder untergehn Pardon wird nicht gegeben Wer fällt, der fällt schlagt drein, schlagt drein Tot lieber als kein Deutscher sein Deutschland, Deutschland, Deutschland steh auf Es geht um Hof, es geht um Herd es geht um Tod und Leben Heraus das gute deutsche Schwert Pardon wird nicht

Liederzeit: | | 1914


Die ganze Welt in Waffen starrt

Die ganze Welt in Waffen starrt ein wogend Feld von Erz und Eisen und alles lauscht und alles harrt wer wird den rechten Pfad uns weisen Da tönt ein donnergleiches Wort herunter in die Völkerherde “Wir Deutsche fürchten unsern Gott sonst aber niemand auf der Erde!” Im Osten liegt der grimme Bär mit scharfem Biß und ehrnen Pranken und immer

Liederzeit: | 1914


Die Mädchen laßt im Kreis sich drehn (Lied der Knaben)

Die Mädchen laßt im Kreis sich drehn Wir wollen jetzt marschieren wir ziehen in die weite Welt durchs nasse Gras quer übers Feld Soldaten müssen marschieren Im Walde liegt der Feind versteckt wir schleichen auf heimlichen Wegen auf steiler Höh durch tiefe Kluft hoch weht die Fahne in der Luft dem Feinde immer entgegen Die Schlacht ist aus, die Feinde

Liederzeit: | 1914


Die Stunde hat geschlagen (U-Boote fahren)

Die Stunde hat geschlagen Britanniens Macht vergeht Durch U-Bootmänner Kühnheit Großdeutschlands Stärke lebt U-Boote fahren Gar weit in´s Meer hinaus U-Boote jagen Torpedos aus den Rohren raus, Jagen England, England in den Tod Ein Bersten und ein Krachen Zerreißt des Dampfers Schal´ Die letzte Fahrt zu machen Ist das nicht Todeswahl U-Boote fahren Gar weit in´s Meer hinaus U-Boote jagen

Liederzeit: | 1940


Die Trommeln und die Pfeifen

Die Trommeln und die Pfeifen die haben ein laut Getön mit Trommeln und mit Pfeifen da geht´s noch mal so schön sind wir nicht die Grenadiere Grenadier in Schritt und Tritt wenn die Grenadiere kommen klingen alle Fenster mit Du wunderschönes Mädchen du sollst die meine sein du wunderschönes Mädchen ich denke immer dein wenn die blauen Bohnen fliegen wenn

Liederzeit: , | 1914


Die Trommler die Trommel rühren

Die Trommler die Trommel rühren mit tschingdrata bum bum die da vorn können´s wohl musizieren aber wir müssen hinten marschieren bis daß uns die Beine wer´n krumm krumm bis daß uns die Beine wer´n krumm Und der Hauptmann führet das Häufel mit tschingdrata bum bum sein Rappel hebet das Schweifel und denkt Hol den Hauptmann der Teifel Der Rapp ist

Liederzeit: | 1915


Dumpf wogt das Meer die Brandung braust (1914)

Dumpf wogt das Meer die Brandung braust Kriegssturm um deutsche Küsten saust gen neidgeblähter Feinde Wut ist hell entglommen deutscher Mut Sei unverzagt, mein Vaterland halt aus in Sturm und Wogenbrand Fest steht die Küstenwacht am Nordseestrand “Rüm Hart, klar Kiming!” hallt es fort und donnernd wellt die Losung fort “Rüm Hart, klar Kiming!” zum Gefecht wenn sich der Feind

Liederzeit: | 1914


Ein jedes Herz das erst von dem ergriffen

Ein jedes Herz das erst von dem ergriffen was uns beseelt, jungdeutsch in unserer Brust dem geht es wie den stolzen Panzerschiffen des Meeres Wogen ist dann eine Lust Wenn Feinde drohn und wettern und wollen uns zerschmettern wir halten treu und schlagen uns mit Mut jungdeutsch, wie schon das alte deutsche Blut Das schwarze Kreuz auf weißem Ehrenschilde grüßt

Liederzeit: | 1921



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Fünf Lieder für deutsche Soldaten

Ernst Moritz Arndt.  1813.  Fünf Lieder für deutsche Soldaten Enthält das “Lied vom kühnen Schill”, “Das Lied vom tapfern Gneisenau”, “Das Lied vom edlen Dörnberg”, “Das Lied vom braven Chasot” und “Des Deutschen Vaterland” – Kriegspropaganda für die “Befreiungskriege” gegen Frankreich

Biese

Der Gymnasiallehrer und Literaturhistoriker Alfred Biese wurde am 25. Februar 1856 in Putbus geboren und verstarb am 11. März 1930 in Bonn. ,Er war Gymnasiallehrer in Kiel, Schleswig und Koblenz, danach Gymnasialdirektor in Neuwied und in Frankfurt am Main. Er gab Theodor Storms sämtliche Werke in vierzehn Teilen heraus, seine “Deutsche Literaturgeschichte in 3 Bänden” erreichte bis zu seinem Tode eine Auflage von über 100.000 Exemplaren. Während des ersten

Fischer-Friesenhausen

Der Kaufmann Friedrich Fischer,  so der eigentliche Name von Fischer-Friesenhausen, wurde  am 16. November 1886 in Detmold geboren. Er veröffentlichte schon vor dem Ersten Weltkrieg pathetische Kriegspropaganda. Nach 1918 wurde er Geschäftsführer des antisemitischen Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes in Detmold und gab die volksverhetzende  Zeitung “Die Fackel” heraus. Für die darin enthaltene üble Agitation gegen die jüdische Bevölkerung wurde er

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