Kriegspropaganda


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Die Noten zu "Unter der Fahne schreiten wir":

Unter der Fahne schreiten wir

Brüder in Zechen und Gruben

Brüder in Zechen und Gruben Brüder ihr hinter dem Pflug Aus den Fabriken und Stuben Folgt uns’res Banners Zug Börsengauner und Schieber Knechten das Vaterland Wir wollen ehrlich verdienen Fleißig mit schaffender Hand Hitler ist unser Führer Ihn lohnt nicht goldner Sold Der von den jüdischen Thronen Vor seine Füße rollt Einst kommt der Tag der Rache Einmal, da werden

Liederzeit: , | | 1930


Brüder laßt uns Arm in Arm in den Kampf marschieren

Brüder laßt uns Arm in Arm in den Kampf marschieren Schlägt der Trommler schon Alarm fremdesten Quartieren West- und östlich glüht der Brand Sternenschritt im Dunkeln läßt die Worte funkeln Freies deutsches Land Hebt die Hand empor Kriegsfreiwillige vor Schwestern, denkt an uns zurück wie wir selig waren und der Jugend leichtes Glück träumerisch erfahren wenn sich´s nun zum Kampf

Liederzeit: | , | 1914


Dank Kaiser Wilhelm für das Wort

Dank, Kaiser Wilhelm, für das Wort es widerhallt von Ort zu Ort “Nun wollen wir sie verdreschen” Schon überreif die Ernte war jetzt kommt das große Erntejahr “Nun wollen wir sie verdreschen!” Ihr Preußen, haltet guten Takt mit euren Ernteflegeln Ihr Bayern, feste angepackt ihr kennt ja auch die Regeln Ihr Württemberg und Baden auch gebt gute Drescher beide und

Liederzeit: | | 1914


Das muss den ersten Seelord doch erschüttern

Das muss den ersten Seelord doch erschüttern Wie gern hätt Churchill uns blockiert You see it looks now black Das deutsche U-Boot torpediert Ihm seinen Frühstücksspeck Ihn selber trifft ein jeder Schuß Die welt zu “rulen” ist jetzt Schluß Die Nordsee ward ein deutsches Meer Nu kiekste hinterher Das muß den Ersten Seelord doch erschüttern Jeder Streich macht ihn weich,

Liederzeit: | 1940


Der ganze Krempel auf der Welt wär nichtig (Vaterland)

Der ganze Krempel auf der Welt wär nichtig gäb es kein liebes deutsches Vaterland auf fremde Ehrungen und Ruhm verzicht ich der Fremde streut so gerne Tand und Sand weh dem, der´s sollte wagen zu zwingen mich zu tragen ein fremdes Joch – geknechtet und nicht frei ich schlüg ihn tot – und fände nichts dabei Die schönste Heimat ist

Liederzeit: | 1914


Der Knabe Robert fest und wert

Der Knabe Robert fest und wert hält in der Hand ein blankes Schwert Er legt das Schwert auf den Altar und schwört beim Himmel treu und wahr Ich schwöre dir, o Vaterland mit blankem Schwert in fester Hand An des Altares heil´gem Schrein bis in den Tod dir treu zu sein Ich schwöre dir, o Freiheit, auch zu dienen bis

Liederzeit: | 1860


Der König rief: Mein Volk wach auf

Der König rief: Mein Volk wach auf Germania recke dich die Feinde drängen sich zuhauf dein Gott verläßt dich nicht Das gute alte deutsche Schwert nimm kraftvoll in die Hand Es hat noch immer sich bewährt zum Schutz fürs Vaterland Deutschland mein Deutschland du kannst nicht untergehn wenn deine Grauen für dich im Felde stehn ruhmreiche Helden kämpfen für deine

Liederzeit: | 1914


Der Roggen war schon abgemäht

Der Roggen war schon abgemäht wir fuhren grade ein der Weizen auf dem Halm noch steht die Ernte,die wird fein Da plötzlich droht uns rechts der Russ´ links droht uns der Franzos´ Jetzt heißt es mit der Arbeit “Schluß!” den Säbel her, ´s geht los Und so zieh´n wir wieder alle einmal stolz ins Feld mag da kämpfen gegen uns

Liederzeit: | | 1914


Der Sturm brach ein in deutsches Land (Sturmlied 1914)

Der Sturm brach ein in deutsches Land nehmt kaltes Eisen in die Hand an Weichsel, Rhein und See und Sund schlag, Tambour, schlag den Wirbel rund Und sollt´ die Welt voll Teufel sein deutsch Eisen trägt den Tod hinein Marschiert, marschiert und fragt nicht viel nach Feindeszahl und Wegesziel Wenn euer Schwert die Feinde frißt ist´s Antwort, die sich nie

Liederzeit: | 1914


Der Sturm hat den Paß und die Grenze verweht

Der Sturm hat den Paß und die Grenze verweht und Berg und Baum übermannt weiß keiner mehr, wo der Grenzpfahl steht und wo zur Heimat die Straße geht in schlesisch und böhmischem Land Da die Alten sitzen am Baudenherd und summen ein deutsches Lied von Rübezahl, der durch die Wälder fährt von Siegfried und seinem guten Schwert und von Wieland,

Liederzeit: | | 1932



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Fünf Lieder für deutsche Soldaten

Ernst Moritz Arndt.  1813.  Fünf Lieder für deutsche Soldaten Enthält das “Lied vom kühnen Schill”, “Das Lied vom tapfern Gneisenau”, “Das Lied vom edlen Dörnberg”, “Das Lied vom braven Chasot” und “Des Deutschen Vaterland” – Kriegspropaganda für die “Befreiungskriege” gegen Frankreich

Biese

Der Gymnasiallehrer und Literaturhistoriker Alfred Biese wurde am 25. Februar 1856 in Putbus geboren und verstarb am 11. März 1930 in Bonn. ,Er war Gymnasiallehrer in Kiel, Schleswig und Koblenz, danach Gymnasialdirektor in Neuwied und in Frankfurt am Main. Er gab Theodor Storms sämtliche Werke in vierzehn Teilen heraus, seine “Deutsche Literaturgeschichte in 3 Bänden” erreichte bis zu seinem Tode eine Auflage von über 100.000 Exemplaren. Während des ersten

Fischer-Friesenhausen

Der Kaufmann Friedrich Fischer,  so der eigentliche Name von Fischer-Friesenhausen, wurde  am 16. November 1886 in Detmold geboren. Er veröffentlichte schon vor dem Ersten Weltkrieg pathetische Kriegspropaganda. Nach 1918 wurde er Geschäftsführer des antisemitischen Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes in Detmold und gab die volksverhetzende  Zeitung “Die Fackel” heraus. Für die darin enthaltene üble Agitation gegen die jüdische Bevölkerung wurde er

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