Kriegspropaganda

Lange bevor die Nationalsozialisten bestimmte Volkslieder „missbrauchten“, nutzten deutsch-nationale Kreise bereits Lieder zur Kriegspropaganda. Diese wurden in Liederbüchern in großer Auflage verbreitet und auch im Schulunterricht eingesetzt.

Als der Weltkrieg ward verkündet alle Feinde sich verbündet zu dem Krupp der Kaiser meint: „Wie ich oft im Blatt gelesen Fabrizierst du Eisenbesen hast du einen für den Feind?“ Sagt der Krupp „Ich helf dir immer ich hab da ein Frauenzimmer die ist nicht von Porzellan Ja, die macht …

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Liederzeit: | | 1915


Als die Trommel klang Tal und Feld entlang auf zum Rhein, zum deutschen Rhein Vorwärts nach Paris! Der Trompeter blies ach, da war ich noch zu klein Konnt´ die Büchse noch nicht tragen konnt´ die Feinde noch nicht schlagen doch wo Deutschland schritt und stritt zog mein Herz stets fröhlich …

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Liederzeit: | 1926


Als ein Denkmal jener Tage überstandner Leidenszeit als ein Sinnbild harter Plage war das eh´rne Kreuz geweiht eines Mannes Brust zu schmücken der mit unerschrock´nen Blicken und mit eisernem Gemüt der Gefahr ins Auge sieht Stark und fest wie dieses Eisen müsse sich des Bergmanns Mut stets fürs Vaterland beweisen …

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Liederzeit: | 1900


Als wir nach Frankreich zogen wir waren unser drei Ein Schütze und ein Jäger und ich, der Fahnenträger der schweren Reiterei Drei Brüder und drei Herzen der Fahne folgten sie Zu Lüttich auf dem Plane da flüsterte die Fahne: „Herr Jesus und Marie!“ Und als wir weiter zogen, wir waren …

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Liederzeit: | 1914


(Alle:) Auf auf ihr munteren Kameraden mit Wehr und Waffen, groß und klein Wir spielen wiederum Soldaten doch sagt, wer soll der Hauptmann sein (Hauptmann:) Mich nehmt zu eurem Hauptmann an doch folgt mir treulich Mann für Mann (Alle:) Dich nehmen wir zum Hauptmann an wir folgen treulich Mann für Mann (Alle:) Trompeter …

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| | 1914


Auf, auf zum Kampf! Zum Kampf sind wir geboren. Auf, auf zum Kampf, fürs Vaterland ins Feld! Für Gott und Vaterland sind wir geboren für Deutschlands Ruhm allhier auf dieser Welt Was macht der Sohn der Mutter soviel Schmerzen, bis dass sie ihn zum Kampfe auferzog. Denn Liebe trägt sie …

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Liederzeit: , | 1890


Ob Sturm uns bedroht hoch vom Norden, Ob Heimweh im Herzen uns brennt; Wir sind Kameraden geworden, nicht Tod und Verderben uns trennt Matrosen die wissen zu sterben, Wie immer das Schicksal auch spielt, Und geht uns´re Trommel in Scherben, Dann singt uns der Nordwind ein Lied: Auf einem Seemannsgrab, …

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Liederzeit: | 1940


Auf, mein Deutschland, schirm dein Haus Stelle deine Wachen aus! Keine Zeit ist zu verlieren Schlägt der Erbfeind an das Schwert. Laß marschieren, laß marschieren Daß die Grenze sei bewehrt! Österreich einst im Siegesglanz fürchtest keinen Waffentanz laß hell auch die Tromme rühren von der Donau bis zum Po laß …

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Liederzeit: | , | 1859


Bismarck erwach Steige heraus aus dem Gruftgemach sprenge, du Einz´ger des Grabes Tür brich mit Sturmesgewalt herfür Siehe dein Volk in tiefster Not Arm, im Fron, umringt von Tod Bismarck erwach Bismarck erwach Feuer im Hause, Feuer im Dach Deutsche Ehre am Boden liegt Welt und Hölle haben gesiegt Satan …

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Liederzeit: | , | 1918


Blau wie die See ist unser Kleid wir sind Matrosen, heohe stehn fest in Luv und Lee heohe ja draußen auf See sind wir zu Haus Stelling hol ein auf Back und Schanz klar zum Manöver, der blaue Peter weht und frisch die Brise geht, he o he heiß vor …

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Liederzeit: | | 1976


Mehr zu Kriegspropaganda im Archiv:

Fünf Lieder für deutsche Soldaten

Ernst Moritz Arndt.  1813.  Fünf Lieder für deutsche Soldaten Enthält das „Lied vom kühnen Schill“, „Das Lied vom tapfern Gneisenau“, „Das Lied vom edlen Dörnberg“, „Das Lied vom braven Chasot“ und „Des Deutschen Vaterland“ – Kriegspropaganda für die „Befreiungskriege“ gegen Frankreich ...

Biese

Der Gymnasiallehrer und Literaturhistoriker Alfred Biese wurde am 25. Februar 1856 in Putbus geboren und verstarb am 11. März 1930 in Bonn. ,Er war Gymnasiallehrer in Kiel, Schleswig und Koblenz, danach Gymnasialdirektor in Neuwied und in Frankfurt am Main. Er gab Theodor Storms sämtliche Werke in vierzehn Teilen heraus, seine „Deutsche Literaturgeschichte in 3 Bänden“ erreichte bis zu seinem …

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Fischer-Friesenhausen

Der Kaufmann Friedrich Fischer,  so der eigentliche Name von Fischer-Friesenhausen, wurde  am 16. November 1886 in Detmold geboren. Er veröffentlichte schon vor dem Ersten Weltkrieg pathetische Kriegspropaganda. Nach 1918 wurde er Geschäftsführer des antisemitischen Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes in Detmold und gab die volksverhetzende  Zeitung „Die Fackel“ heraus. Für die …

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