Die Gründung des Klosters Schlägel


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Schloß Falkenstein liegt in Oberöstereich, am linken Ufer der Donau, drei Meilen von Linz. Die Sage erzählt dabei folgende Geschichte: Caliogius oder Calichirius, Herr von Falkenstein, verirrte sich einst auf einer Jagd im Walde. Die Nacht überfiel ihn und da er keinen Ausweg fand, so mußte er sich entschließen, hier zu übernachten. Auf einem freien Platze an der Miehl, wo die Holzhauer gearbeitet hatten, legte er sich nieder, ermattet durch Hunger und Angst, und ein Holzschlägel diente ihm zum Kopfkissen.

Da ereignete es sich, wie die Legende erzählt, daß im Schlafe die Mutter Maria mit dem Jesuskindlein ihm erschien und mit liebreichen Worten ihn ermahnte, an dieser Stelle eine Kirche zu bauen, mit der Vertröstung, daß er glücklich aus dem Walde und zu den Seinen kommen würde. Caliogus gelobte zu tun, wie ihm befohlen, und schritt gleich, als er glücklich nach Hause gekommen war, zu dem Kirchenbau. Bald darauf stand eine prächtige Abtei da, die er, nach seinem harten Kopfkissen, unserer lieben Frauen Schlag (Schlägel nach gemeiner Mundart) nannte.

Ein Lied dazu ist überliefert


Liederthema: Allgemein
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