Zittau

Zittau


mp3 anhören CD buch

Hier sitz ich erbärmlich (Zittau)
Jungfernsprung auf dem Oybin
Dort sinket die Sonne im Westen
Völker Rache wetzt des Henkers Beil
Aus Lumpen macht man Schreibpapier
Sprungsage vom Oybin (Bechstein)
Der diebische Müller
Heckerlied ein Studentenlied – aus Heidelberg? (1962)

Aus Lumpen macht man Schreibpapier

Aus Lumpen macht man Schreibpapier Das legt man feinen Herren für Drum muß ich auch auf meinen Wagen Lumpen, Haderlumpen fahren Text und Musik: Verfasser unbekannt – aus Wittgendorf , Kreis Zittau , um 1850 – mitgeteilt von Friedrich Sieber-Dresden, daher bei Steinitz II 1962

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Liederzeit: Region: , | | 1850


Der diebische Müller

Das Lied vom diebischen Müller ist schon um 1680 hochdeutsch, um 1600 niederdeutsch belegt. Während der Feudalzeit bestand Mühlzwang: der Bauer mußte die Mühle aufsuchen, in deren Bannmeile er wohnte. Der Müller, der die Bauern — zu all ihren anderen Lasten — noch um einen beträchtlichen Teil des ihnen gebliebenen Korns brachte, war verhaßt und verachtet, was sich außer in

Volkslied-Forschung | Region: , , , | 1960


Der Jungfernsprung auf dem Oybin (Dietrich)

Es war einmal ein Jungfräulein Aus einem nahen Städtchen, Die war so nett, so zart und fein Es war ein hübsches Mädchen Die ging einst nach dem Oybin hin Um sich dort umzuschauen Auch wollte sie mit frommem Sinn Im Kirchlein sich erbauen Dort sah das schöne Jungfräulein Ein junger Mönch aus Schwaben Der glaubt es wär’ ein Engelein Und

Gedichte | Liederzeit: Region: | , | 1927


Dort sinket die Sonne im Westen

Dort sinket die Sonne im Westen umflossen von goldenem Schein Bald birgt sie sich hinter den Ästen bald hinter dem blühenden Hain Die Glocken der Dörfer erschallen und Schweigen bedeckt die Natur die Lüfte umwehen mit Milde erfrischend die blühende Flur Der Landmann verlässt die Gefilde und Schweigen bedeckt die Natur Die Lüfte umwehen mit Milde erfrischend die blühende Flur

Abendlieder | Liederzeit: Region: , | 1806


Heckerlied ein Studentenlied – aus Heidelberg? (1962)

Nachweisbar ist das Heckerlied im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts “in den deutschsprachigen Universitäten weit verbreitet gewesen; und zwar nicht als republikanisches Kampflied, sondern als “Juxlied” der Korpsstudenten, als “Anstich- und Randalierlied”. “Ratschintschin, ratschintschin Kriwali krawali krum! Die Revolution! die Revolution! Blut muß fliessen knüppeldick Vivat hoch die Republik Sechsunddreißig Jahre währt die Knechtschaft schon nieder mit den Hunden von der Reaktion”

Zeitgeschehen | Liederzeit: Region: , , , , , , , , , , , | , , | 1962


Hier sitz ich erbärmlich (Zittau)

Hier sitz ich drbärmlich Und wirke Kattun De Stunde drei viertel Do hoa ich ze tun Beim Kinderwarten gesungen wie auch sonst. Olbersdorf bei Zittau, Sächs. III 181, Mitteld. II, 117 in Wolfgang Steinitz I (1960) ähnlich: Hier sitz ich barmherzig Gott erhält mich knapp, knapp Hier sitz ich barmherzig Mit Hunger und Kummer Hier sitz ich barmherzig Mei Spuler

Weberlieder | Liederzeit: Region: | 1900


Jungfern-Sprung auf dem Oybin

Ein Mädchen ging nach dem Oybin Dort wollt sie ihren frommen Sinn Im Kirchlein recht erbauen Und dann den Berg beschauen Da plötzlich trat ihr in die Quer Ein schnöder junger Mönch und der Wollt sie betörn und küssen Mit Schmeichelein und Rissen Die Jungfer floh vor diesem Bär Der tolle Mönch dicht hinterher Doch stand sie bald mit bleichem

Gedichte | Liederzeit: Region: | | 1929


Jungfernsprung auf dem Oybin

Auf dem steilen, mit Klüften und Schluchten umgebenen Oybin zeigt man noch jetzt dem Wanderer eine Felsenschlucht, welche der Jungfrauensprung genannt wird, und erzählt dabei drei verschiedene Sagen, die den Namen gegeben haben sollen. Als noch das Kloster, dessen Ruinen man nur jetzt bewundert, auf dem Gipfel des Oybin stand, kam auch, wie, erzählt die Sage nicht, einst ein Mann

Allgemein | Region: , | , | 1601


Sprungsage vom Oybin (Bechstein)

Der hohe Berg Oybin – anderthalb Stunden, und was der Fuchs, der sie gemessen, noch dreingegeben, von Zittau – erhebt sich stolz und prachtvoll inmitten eines herrlichen Gebirgskranzes; in alter Zeit ward ein Jagdhaus auf ihm erbaut durch einen Ritter, Quahl von Berka, dann eine Raubburg, die ein Eigen wurde der Herren von Leipa. Dieser Burg erwies Kaiser Karl IV.

Allgemein | Region: | | 1853


Völker Rache wetzt des Henkers Beil

Völker Rache wetzt des Henkers Beil die Fürsten und die Pfaffen die bringen uns kein Heil eingesandt ans ALS 1956 von Bernd Seypelt , Zittau – Die Fürsten und die Pfaffen die bringen uns kein Heil den Hitler und den Stahlhelm erschlagen wir mit dem Beil eingesandt ans ALA von Alfred Hermann , Berlin , 1958 Ri Ra Rache wetzt

Allgemein | Liederzeit: , Region: , | , , , | 1849


Zittau

Lieder rund um Zittau

Chemnitz (44) - Crimmitschau (21) - Dresden (53) - Görlitz (4) - Großenhain (1) - Halle (70) - Leipzig (177) - Löbau (3) - Meißen (6) - Oberlausitz (12) - Plauen (7) - Pöhla (1) - Schwarzenberg (1) - St. Annaberg (4) - Vogtland (34) - Zittau (10) - Zschopau (2) -

Noch mehr Volksliederorte;

Deutschland - Europa - Welt - Flüsse - Gebirge -