Rennsteig

Rennsteig

Enn Vergniegen eigner Ahrd (Hummeristisches Rennsteiglied)

1906

Enn Vergniegen eigner Ahrd ist doch so ne Rennschteigfahrd jedes Jahr gemiedlich emal fängt´s beim Brieschwein an dan nemal beim Gonnermann wiestersch äh, so ieblich Midden Gniddel in der Hand dibbelste durchs Dieringland duhster was druff giedlich Der Nase nach de frieher gingst der Schteene nach, ei dunnerlingst schtrambelste jetzt friedlich Moder geene Schteene stehn gannste weiße Ärre sehn ooch

Frischauf durchs Tal zieht Lenzesduft

2008

Frischauf durchs Tal zieht Lenzesduft und lauer Winde Wehen Wenn laut im Forst der Kuckuck ruft dann treibt´s uns zu den Höhen Dann nehmen wir den Stab zur Hand dann jubelt´s in uns allen Ich will waldauf durchs Thüringland empor zum Rennsteig wallen Valleria Vallera empor zum Rennsteig wallen Dort, wo an alter Grenze Rain die Runenmale ragen schläft die Vergangenheit

Herrliches Heimatland wo meine Wiege stand

2008

Herrliches Heimatland wo meine Wiege stand sei mir gegrüsst Germanias Edelstein strahlend so klar und rein sehnend gedenk ich dein sei mir gegrüßt Ob deiner Schönheit Pracht selig das Herz mir lacht wonnegeschwellt Auf deinen wald´gen Höhn reiner die Lüfte wehn Himmlisches Auferstehn zieht durch die Welt Selige Wanderlust strömet durch meine Brust im holden Mai Rennsteig, dich preist mein

Steigt hinan zum Bergeskamme (Rennsteig-Lied)

1894

Steigt hinan zum Bergeskamme trinkt der Freiheit herben Hauch wer da in den goldnen Morgen ziehet, laß daheim die Sorgen so will´s alter Wanderbrauch In des Hochwalds ernstem (wildem) Wehen Melodien das Herz erlauscht Städt´ und Dörfer tief sich breiten und entzückt in neue Weiten taucht das Auge farbberauscht Will nun fröhlich dich erwandern der du grün voran mir fließt der

Von Hörschel bis nach Blankenstein (Der Rennsteig)

1932

Von Hörschel bis nach Blankenstein zieht sich ein Steig durch Wald und Rain von Sagen dicht umsponnen den wir so lieb gewonnen Das ist der Rennsteig – Heil! Ski Heil! Der Renner-Steig Ski-Heil Zu mancher Runst der Rennwart rief dieweil man rings im Tal noch schlief Durch dunkler Tannen Zeile den Weg weist das Mareile das ist der …… Der

Wohlauf ihr Renner nun sattelt das Pferd

1898

Wohlauf ihr Renner nun sattelt das Pferd und hört mein Horn erschallen Die Pfingstzeit naht, wo zu Berg man fährt zu des Waldes frischlaubigen Hallen Der den Rennstein umspannte winterlang des Eises drückender Panzer sprang So laßt uns Menschenkinder auch die Sorgen vom Herzen werfen Das Ätherblau, waldwürziger Hauch kurieren die marternden Nerven Es versauert,wer hinter dem Ofen hockt und

Wohlauf nun geklommen zum luftigen Ort

2008

Wohlauf nun geklommen zum luftigen Ort zum luschigen Bergpfad treibt´s mächtig mich fort Es blauen die Berge die Sonne lacht hell Drum rüstet zur Wand´rung das Ränzelein schnell Über Bord mit den Sorgen den Nöten und Mühn Im rauschenden Tannwald die Freuden uns blühn Bekränzet die Hüte mit gründndem Reis Und pflückt auf der Höhe der Wanderung Preis Laßt schallen

Wohlauf nun getrunken den funkelnden Wein (Rennsteig-Rennen)

2008

Wohlauf nun getrunken den funkelnden Wein den Siegeslauf feiert im frohen Verein Heil, wem es im Busen noch glühet so heiß wenn draußen die Welt ist erstarret im Eis Wir sausen im Fluge auf rasender Höh´ wohl über die Lauba im glitzernden Schnee die Tanne am Wege, demantenbestreut dem Skier allein ihre Grüße entbeut Wir fahren des Rennsteigs waldeinsame Spur

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