Reichenbach

Reichenbach

Bibele Babele Gänseschnabele

1897

Bibele Babele Gänseschnabele Wenn ich dich im Himmel habe reiß ich dir ä Beinel raus Mach ich mir ä Pfeifel draus Kommen die jungen Staaren flogen ´nein in´s Wirtshaus Tranken än Krug Bier aus Werfen ´n Krug zum Fenster `naus aus Reichenbach , Köhler S. 34 – nach Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897)

Blau wie der Himmel über uns

1862

Blau wie der Himmel über uns sich ziehet blau wie das sanfte Veilchen auf dem Feld blau wie das Auge, womit Liebchen ziehet ist in der Fahne unser erstes Feld Wir denken dran im blutigen Gefecht denn „blau“ bedeutet: Glauben an das Recht Weiß wie der Schnee, den uns der Winter bringet weiß wie das Bild der Unschuld uns erscheint

Hier im Ort ist ein Gericht (Das Blutgericht)

1844

Hier im Ort ist ein Gericht viel schlimmer als die Vehme wo man nicht erst ein Urteil spricht das Leben schenn zu nehmen Hier wird der Mensch langsam gequält hier ist die Folterkammer hier werden Seufzer viel gezählt als Zeuge von dem Jammer Hier Herren Zwanziger die Henker sind die Diener ihre Schergen davon ein jeder tapfer schindt anstatt was

Ri Ra Rutschika

1897

Ri Ra Rutschika wir ziehen nach Amerika Ri Ra Rutsch Wir fahren in der Kutsch aus Reichenbach im Vogtland – bei Dunger , 293 – nach Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897)

Schlesische Volkslieder (1842): Vorwort

1841

Im Sommer 1836 besuchte ich einen Freund auf dem Lande Ich hörte gegen Abend die Grasmädchen fingen Ich forschte nach sie sangen Volkslieder die mir des Sammelns werth schienen Ich erhielt nachher von der Hand eines dieser Mädchen Aufzeichnungen und faßte nun den Entschluß in Schlesien weiter nach Volksliedern zu suchen Einige Jahre später gewann ich die Ueberzeugung daß Schlesien

Schwarzer König weißer König

1897

Schwarzer König weißer König tu nur nicht so prahlen schau dich um und schau dich an welche willst du haben Ei das schöne Annelein sitzt auf seinem (ihrem) Knieelein gibt ihm einen sanften Kuß daß man drüber lachen muß Eine im Kreise sitzende Spielgenossin wird von Mädchen umtanzt, wobei sie das Lied singen. Beim Wort „Annelein“ sucht sich die drinnen

Ufm Berge da geht der Wind

1905

Ufm Berge, da geht der Wind da wiegt die Maria ihr Kind mit ihrer schlohengelbweißen Hand sie hat dazu kein Wiegenband Ach Joseph, lieber Joseph mein Ach, hilf mir wiegen mein Kindelein Wie kann ich dir denn dein Knäblein wiegen Ich kann ja kaum selber die Finger biegen Schum schei, schum schei Text und Musik: Verfasser unbekannt  – die zweite

Wo Jesus wohnt da wird es helle

1921

Wo Jesus wohnt da wird es helle da weicht die Lüge von der Stelle da zieht ins Herz die Wahrheit ein mit ihrem hellen lichten Schein Da spinnt man nicht mehr Lufgespinnste da sucht man nicht mehr viele Künste da pilgert man durch Freud und Leid in Einfalt hin zur Ewigkeit O Jesus Christus meine Sonne o du mein Heil

Lieder rund um Reichenbach


Reichenbach (8) -

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