Potsdam

Potsdam

Ade du liebes Waldesgrün ade

1836

Ade, du liebes Waldesgrün Ade! Ade! Ihr Blümlein mögt noch lange blühn Ade! Ade! Mögt andre Wandrer noch erfreun und ihnen eure Düfte streun Ade! Ade, ihr Felsen braun und grau Ade! Ade! weiß Gott, wann ich euch wiederschau Ade! Ade! mir ist das Herz so trüb und schwer als rief´s, du siehst sie nimmermehr Ade! (Ade, du lieber Tannenwald

Alles schweige Jeder neige (Landesvater)

1781

Alles schweige! Jeder neige ernsten Tönen nun sein Ohr! Hört, ich sing´ das Lied der Lieder hört es, meine deutschen Brüder, hall es wider, froher Chor! Deutschlands Söhne, laut ertöne euer Vaterlandsgesang! Vaterland, Du Land des Ruhmes weih’ zu Deines Heiligtumes Hütern uns auf Lebenslang Hab und Leben dir zu geben sind wir allesamt bereit; sterben gern zu jeder Stunde

Auch schon für diese Unterwelt

1859

Auch schon für diese Unterwelt knüpft sich der Freundschaft Band noch eh´ der Vorhang niederfällt wird schon ihr Wert erkannt Dies Herz, das euch so treulich schlägt das euch so innig liebt ist von dem Gott in uns gelegt der uns nur Gutes gibt Mit diesem Herzen danken wir dass ihr uns Freunde seid den Menschen gut und treu wie

Auf auf ihr Brüder und seid stark (Das Kaplied)

1787

Auf, auf! ihr Brüder und seid stark der Abschiedstag ist da! Schwer liegt er auf der Seele, schwer Wir sollen über Land und Meer ins heiße Afrika Ein dichter Kreis von Lieben steht, ihr Brüder, um uns her: Uns knüpft so manches theure Band An unser deutsches Vaterland, Drum fällt der Abschied schwer. Dem bieten graue Eltern noch Zum letzten

Auf des Pilgerpfades Auen

1859

Auf des Pilgerpfades Auen stehn zwei Blümchen gleicher Art schön und lieblich anzuschauen hold und heiter, süß und zart Selig, wer die Blümchen findet dreimal selig, wer sie pflückt Wer in einen Kranz sie windet der ihm Aug´ und Herz entzückt Nie verweilen diese beiden Frost und Hitze rührt sie nie Mag der Herbst die Flur entkleiden auch den Stürmen

Auf fremder ferner Aue da liegt ein toter Soldat

1848

Auf fremder ferner Aue da liegt ein toter Soldat ein ungezählter Vergeßner wie brav er gekämpft auch hat Es reiten viel Generäle mit Kreuzchen an ihm vorbei denkt keiner, daß, der da liegt auch wert eines Kreuzleins sei Es ist um manchen Gefall´nen viel Frag´ und Jammer dort doch für den armen Soldaten da gibt´s nicht Tränen noch Wort Und

Auf hascht am Rosensaume den Lenz eh er verblüht

2008

Auf hascht am Rosensaume den Lenz eh er verblüht und hin zum leeren Raume entflohener Freuden flieht Wir haschen schnell am Saume sein Blütenluftgewand eh ihn zum leeren Raume des Schicksals Strenge bannt Der bleiche Grübler säet nur Aussaat für das Grab und jeder Seufzer mähet ihm neue Rosen ab Wir grübeln nicht, wir säen nur die Saat der Freuden aus und keimt sie, wir mähen sie

Auf Ihr Brüder Deutschlands Söhne

1859

Auf Ihr Brüder Deutschlands Söhne auf zum feierlichen Mahl Euer Jubelsang ertöne laut beim blinkenden Pokal Freud´ umkränze, traute Brüder unsere dicht verschlung´nen Reih´n Freude stimme unsere Lieder ihr nur lasst uns heute weih´n Heut sind von des Bundes Feier unsere Herzen hoch entzückt wo sich unser Kreis mit neuer so willkommener Zierde schmückt Hört´s, die heut Geweihten schwören zu dem Band, das uns

Auf lasset uns singen voll Freude und voll Lust

1859

Auf lasset uns singen voll Freude und voll Lust die Lieder erklingen aus froh bewegter Brust Nicht Kunst und Müh belebet unseren Sang froh steigt er aus des freudigen Herzens Drang Laßt klingen die Lieder voll trauter Harmonie verbindend die Brüder durch holde Sympathie denn wo ein Lied aus vollem Herzen schallt die Freud´ auch und die Liebe dem Aug´

Auf singet ein Liedlein das lustig erklingt

2008

Auf singet ein Liedlein das lustig erklingt das alle die Herzen mit Freude durchdringt Nicht jegliches Liedlein singt jeder wohl gern der eine liebt´s Nahe, der andere die Fern´ Der Trinker ein Liedlein vom Glase begehrt der andre ein Verslein vom Liebchen gern hört Vom Vaterland singet der eine mit Lust ganz andres erfüllet des Weltbürgers Brust Von Kämpfen und Fechten der eine gern singt den anderen die Wohlfahrt des Friedens durchdringt

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