Oberlausitz

Oberlausitz


mp3 anhören CD buch

Es ist kein Lohn mehr (Oberlausitz)
Das ist der Tag den Gott gemacht (Oberlausitz)
Hebe sieh in sanfter Feier
Wo soll ich mich hinwenden in dieser schlechten Zeit
Ach, was soll ich Weber machen…
Spring sie auf die Kette daß sie klingt
Es liefert ein Weber an seinen Herrn
Unsere ahle Miezekoatze
Still ruht der Bau die Maurer streiken
Wie´s jetzt uns armen Webern geht

Ach, was soll ich Weber machen…

Ach, was soll ich Weber machen Was soll ich denn fangen an Es ist mir nicht mehr zum Lachen Weil man kaum mehr leben kann Von dieser lieben Weberei Ja, ich sag es ohne Scheu Für 36 Groschen Lohn Muß man 200 Ellen weben Dazu von drei Wirkstühlen schon Gewerbesteuer geben Die Klassensteuer wird erhöht Sobald der dritte Stuhl dasteht

Weberlieder | Liederzeit: Region: , | 1830


Das ist der Tag den Gott gemacht (Oberlausitz)

Das ist der Tag den Gott gemacht die Völker haben Holz gehackt Da sandte Gott von seinem Thron 15 Pfennige Tagelohn Text: anonym – aus Löbau , Oberlausitz , in: Parodistische Volksreime aus der Oberlausitz von Curt Müller , Z. V. f. Vk 1905 – bei Steinitz I , 1962 eine Parodie auf Dies ist der Tag den Gott gemacht

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Liederzeit: Region: , | 1905


Der Arme sitzt am Webstuhl (Weberspruch)

Der Arme sitzt am Webstuhl Der Reiche liegt auf der faulen Seite Großschweidnitz, Mitteld. II 118 “Die Weberreime sollen bisweilen den Rhythmus bzw. die verschiedenen Rhythmen des Webergeräusches wiedergeben.  (siehe Curt Müller: “Lautausdeutung”) Sächs. II 55 ff. nach Wolfgang Steinitz: I. 266f

Weberlieder | Liederzeit: Region: | | 1900


Es ist kein Lohn mehr (Oberlausitz)

S’ist kee Luhn mie, s ‘is kee Luhn mie Die verflicksten Fabrikanten Wulln ou goar nischt gan (geben) Wenn’ch mich sull imsonst rimtreiben Konn’ch ju ou drheeme bleibm Radgendorf, Spitzkunnersdorf, Oberlausitz 38, Mitteld. II, 117 in Wolfgang Steinitz II

Weberlieder | Liederzeit: Region: | | 1900


Es liefert ein Weber an seinen Herrn

Es liefert ein Weber an seinen Herrn Zwei Stücke auf einmal Zwei Strähne, die er hat gemetzt Die fehlten an der Zahl Und als er durch den Kucker sah Da war der teufel lus (los) Da ging es gleich: “Mein lieber Mann, da fehlt der halbe Schuß!” Kleindehsa bei Löbau, Oberlausitz, S, 39 (Weiteres nicht bekannt” – Sieber) in: Steinitz

Weberlieder | Liederzeit: Region: | 1900


Hebe sieh in sanfter Feier

Hebe! sieh in sanfter Feier Ruht die schlummernde Natur Aus azurnem Wolkenschleier Träufelt Stärkung auf die Flur Sie schlummern schon alle, die holden Bewohner im Rosengestrauch Dort sinkt sie die Sonne wie golden Sie malt sich im wallenden Teich Ach so sinkt auch bald vergebens Meiner Tage Licht hinab So verhallt der Ton des Lebens Tief im schauerlichen Grab Ich

Liebeslieder | Liederzeit: Region: , | 1798


Spring sie auf die Kette daß sie klingt

Spring sie auf die Kette daß sie klingt Welches ist die Schönste in dem Ring Schönster Prinz, komm herein laß mich deine Dame sein Schönste Dam´komm herein laß mich sehen deinen Schein aus der Oberlausitz , Gegend von Camenz , 1830 in Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897)

Allgemein | Kinderspiele | Region: | 1830


Still ruht der Bau die Maurer streiken

Still ruht der Bau die Maurer streiken die Kelle liegt in guter Ruh der Kalk vertrocknet in dem Kasten weil man ihm gießt kein Wasser zu Still ruht der See die Maurer schlafen das Kalkfaß steht in guter Ruh Da kommt der Meester und setzt sich nieder und sieht den faulen Maurern zu Text: anonym – beide Strophen sind getrennt

Arbeiterlieder | Liederzeit: Region: , , | 1905


Unsere ahle Miezekoatze

Unsere ahle Miezekoatze Woas fir schiene Tage hoat’se Brauch ne spinn und brauch ne weefn Brauch o keene Butter keefn (kaufen) Und se brauch keen Hauszins gahn (geben) Brauch ock (nur) uff de Meise sahn (Mäuse sehen) Spruch, Oberlausitz. S.39 Varianten: “O du gute Mietzekatze, wieviel gute Tage haste, brauchst ni spinn´ und brauchst ni w. …. (Dürrhennersdorf, Mitteld II

Weberlieder | Liederzeit: Region: | , | 1900


Wie´s jetzt uns armen Webern geht

Wie´s jetzt uns armen Webern geht Das ist gar nicht zu sagen Trägt einer jetzt ´ne Leinwand heim Da hört man nichts als Klagen Da heißt’s: Ihr Weber, nehmt euch nur Zeit Vor Ostern braucht ihr nicht zu bäumen Die Zeiten sind zu schlecht! Schneid’t einer jetzt ein’ Brotlaib an Der ist gleich wieder weg Am Stückchen Butter ist auch

Weberlieder | Liederzeit: Region: | 1921


Oberlausitz

Lieder rund um Oberlausitz

Chemnitz (44) - Crimmitschau (21) - Dresden (54) - Görlitz (4) - Großenhain (1) - Halle (70) - Leipzig (181) - Löbau (3) - Meißen (6) - Oberlausitz (11) - Plauen (7) - Pöhla (1) - Schwarzenberg (1) - St. Annaberg (4) - Vogtland (33) - Zittau (10) - Zschopau (2) -

Noch mehr Volksliederorte;

Deutschland - Europa - Welt - Flüsse - Gebirge -