Niederschlesien

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Das Bild des Bären und der Jungfrau auf dem Zobtenberge

Das Bild des Bären und der Jungfrau auf dem Zobtenberge

Einst wohnten in sehr frühen Zeiten, als noch eine Burg auf dem Zobtenberge stand, eine Fürstin dort, die einen zahm gemachten Bären zu ihrem Zeitvertreib unterhielt und ganz frei umher gehen ließ. Dieser Bär ward einst krank und man riet der Fürstin, ihm einen Hecht zu essen zu geben, dann würde er wieder gesunden. Die Fürstin, welche mit ihrem armen

Allgemein | Region: , | 1812


Das Bild des Mönchs und Wolfs an dem Fuß des Zobten

Ein Mönch aus dem Kloster des Berges wollte im tiefsten Winter in Berufssachen nach dem Dorfe Groß-Mohnan gehen, ward aber in der damals noch ganz mit Wald bedeckten Gegend, am Fuße des Berges, von einem hungrigen Wolfe angegriffen. Nichts hatte er zu seiner Verteidigung bei sich, als ein Federmesser, und mit diesem begann der Kampf zwischen Hunger und Verzweiflung. Das

Allgemein | Region: | 1812


Das Innere des Zobtenberges: Schatz im Berg

Es war einmal ein Mann, der ist einmal im Berge herum gekrochen und hat Vogelnester gesucht. Wie er nun in eine wilde, wüste Steinrücke kommt, so sieht er eine Höhle mit einer offen stehenden Türe, eine große, zwar nicht ganz finstere, doch weit hinein gehende, furchtsame Höhle. Da fing er sich an zu fürchten und blieb stehen, sah sich ganz

Allgemein | Region: | | 1300


Der diebische Ratsherr zu Schweidnitz

Es hat sich bei dem Altertum eine seltsame Geschichte zugetragen, daß ein Ratsmann, welcher dem Stadtkeller gegen über gewohnet, sich das Gold der gemeinen Schatzkammer verblenden lassen. Damit er nun seinen Gold- und Geldhunger stillen möchte, hat er eine Dohle unterrichtet, welche zu Abends durch eine ausgebrochene Glasscheibe, oder durch offenes, mit eisernem Gegitter verwahrtes Fenster, in die alte Ratsstube

Allgemein | Region: | 1500


Der edle Herzog Heinrich zu Pferd (Trebnitz)

Der edle Herzog Heinrich zu Pferd Stürzt in den Sumpf gar tief, tief, tief Seines Lebens er sich schier verwehrt Als Gott seinem Engel rief, rief, rief Der Engel nahm ein Köhlertracht Und trat zum Sumpf hinan, an, an Und schnell dem Herrn ein Ästlein bracht “Da halte der Herr sich dran, dran, dran.” Und als der Herzog g’rettet war

Geistliche Lieder | Liederzeit: Region: | | 1800


Die Ermordung der Tartarischen Kaiserin zu Neumarkt im Jahre 1240

Bei denselbigen Zeiten da regierte ein mächtiger und reicher Tartarischer Kaiser in dem Aufgang der Sonnen. Derselbige unter ihm viel Könige, Fürsten und Herren hatte; welcher mit dem Namen Batus geheißen war. Dieser Kaiser hatte auch ein Gemahl, welche ihm vertraut war nach Weise und Gewohnheit der Tartaren. Diese Tartarische Kaiserin hörte sagen oft und vielmal von ihren Herren und

Allgemein | Region: , | 1240


Die Gott geweihte Nonne zu Löwenberg

Vor Zeiten haben in der Nonnengasse zu Löwenberg die Gott geweihten Jungfrauen des heiligen Ordens St. Franziszi ihr Klösterlein gehabt, welches mit stattlichen Einkünften und Gütern begabt gewesen. Als nun die ungleiche Lehre Luthers den Ordenspersonen schmerzliche Verfolgung verursachte, haben die frommen geistlichen Jungfrauen, zu besserer Sicherheit ihres jungfräulichen Standes, ihre Wohnung zu Löwenberg und dabei die Schafnerin, so inmittelst

Allgemein | Region: | 1600


Die große Braupfanne beim Dorfe Warthau

In dem bei dem Dorfe Warthau, zwischen Bunzlau und dem Gröditzberg gelegen, befindlichen Steinbruche, steht, in waldiger, tiefer Gegend, eine mächtige Braupfanne, aus einem großen Granit gehauen. Das Volk erzählt: einst war zu Warthau ein Steinmetz, der durch liederliche Streiche sich die Strafe zuzog, daß ihm anbefohlen ward, aus einem mächtig großen Felsstück, in einer ihm vorgeschriebenen Frist, einen viereckigen

Allgemein | Region: | 1500


Hier im Ort ist ein Gericht (Das Blutgericht)

Hier im Ort ist ein Gericht viel schlimmer als die Vehme wo man nicht erst ein Urteil spricht das Leben schenn zu nehmen Hier wird der Mensch langsam gequält hier ist die Folterkammer hier werden Seufzer viel gezählt als Zeuge von dem Jammer Hier Herren Zwanziger die Henker sind die Diener ihre Schergen davon ein jeder tapfer schindt anstatt was

Arbeiterlieder | Weberlieder | Liederzeit: , Region: , , , , , | | 1844


Rechenberg’s Knecht

Der fromme, freundliche Kinderglaube unserer Vorfahren stattete das Haus des Frommen gar zu gern mit guten Engeln aus, so wie er zur Pein und Strafe des Bösen immer eine Schar Teufel und Unholde bei der Hand hatte. Wir haben auf beides Verzicht getan und müssen uns mit gewöhnlichen Menschen behelfen, die freilich manchmal Engels oder Teufels Natur erreichen können. Hans

Allgemein | Region: | 1600


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