Volkslieder aus Mecklenburg

Mecklenburg: Volkslieder, Reime, Gedichte

Heil unserm Friedrich Franz (Mecklenburg, 1812)
Gott segne Friedrich Franz (Hymne Mecklenburg 1825)
Gott segne Friedrich Franz (Hymne Mecklenburg-Schwerin)
Volkslieder aus Mecklenburg
Die Väter haben Sand gekarrt (Mecklenburg)
Rostocker Liederbuch
Es wollt ein Mägdlein wohl früh aufstehn (Verwundeter Knabe)
Fürsten zum Land hinaus (Das deutsche Treibjagen , 1832)
Tourjours toujours travailler
Heute gehn wir noch nicht weg

Es wollt ein Mägdlein wohl früh aufstehn (Verwundeter Knabe)

Es wollt ein Mägdlein wohl früh aufstehn wollt in den grünen Wald spazieren gehn Und als sie in den Wald nein kam ei da fand sie einen verwundten Knabn Der Knab, der war von Blut so rot und als sie ihn verband, war er schon tot Wo krieg ich nun sechs Leidfräulein die mein Feinsliebchen […]

Liebeskummer | Trauerlieder | 1778


Aus der Tiefe ruf ich

Aus der Tiefe rufe ich Will dann niemand hören mich Hör mich armer Webersknapp Der muß machen knipp knapp Wenn die Knipp knapp staille stehen Müssen wir alle ohne Hemdle gehen Hemder ist das schonste Kleid Denn es zieret manches Weib Endlich kommt der Sonntag herbei Bin ich von Knipp Knapp Frei So verzecht der […]

Lieder vom Weben und Spinnen | 1805


Heil unserm Friedrich Franz (Mecklenburg, 1812)

Heil unserm Friedrich Franz Herrscher des Vaterlands Heil, Herzog, Dir Fühl in des Thrones Glanz Die hohe Wonne ganz Liebling des Volks zu seyn Heil, Herzog, Dir Wir alle sind Dir gut, Und opfern Gut und Blut Gern für Dich auf Regier uns lang beglückt Im Frieden, der Dich schmückt Und werd einst spät entrückt […]

Landeshymnen | 1812


Gott segne Friedrich Franz (Hymne Mecklenburg 1825)

Gott segne Friedrich Franz Und Seiner Krone Glanz Trübe sich nie! Friede und Heiterkeit Bleibe stets sein Geleit Bis in die fernste Zeit, Fliehe Ihn nie! Ueber Sein Fürsten=Haus Schütte Dein Füllhorn aus Freundlicher Gott Für deines Hauses Glück Schärfe den Vaterblick und jedes Mißgeschick Scheuch Dein Gebot! Sei eine feste Burg Dem theuern Mecklenburg […]

Landeshymnen | 1825


Fürsten zum Land hinaus (Das deutsche Treibjagen , 1832)

Fürsten zum Land hinaus nun kommt der Völkerschmaus! Raus! Erst jagt den Kaiser Franz, dann den im Siegerkranz! Schub! Bayernland ans Gewehr, Ludwig geniert gar sehr! Fort! Adlig Hannoverland, du wirst zur Affenschand! Pfui! Der schönste Schwabenstreich war Wilhelm aus dem Reich! Raus! Sachsen wo bleibst du dann? der Mitregent muss dran! Auf! Zarter Kurfürstensohn, […]

Freiheitslieder | 1832


Gott segne Friedrich Franz (Hymne Mecklenburg-Schwerin)

Gott segne Friedrich Franz Und seiner Krone Glanz trübe sich nie Denn schon seit fünfzig Jahr Er unser Heilstern war; Und wir, die treue Schaar Lassen ihn nie Auf sein erhabnes Haupt Vom Eichenkranz umlaubt, Gnädiger Gott, Senke den Vaterblick Senke Du wahres Glück, Und jedes Mißgeschick Scheuch Dein Gebot. Friede und frische Kraft, Die […]

Landeshymnen | 1835


Ich will euch erzählen und will auch nicht lügen

Ich will euch erzählen und will auch nicht lügen: Ich sah zwei gebratene Ochsen fliegen sie flogen von ferne. Sie hatten den Rücken zur Erde gekehrt den Bauch wohl gegen die Sterne. Heidideldumdei. heidideldumdei den Bauch wohl gegen die Sterne. Ein Amboß und ein Mühlenstein die schwammen bei Zanow über den Rhein. sie schwammen also […]

Scherzlieder | 1843


Johann blif hier (Wat wist du in Amerika)

Johann, blif hier – blif hier, Johann! Wat wist du in Amerika! Blif hier, wenn ick di raden kann besinn di doch un denk eens nah Du seggst, di hölt nu keen Spann Pir noch vör de Aust denn schall dat furt denn dat´s doch hier all nicks nich mihr – Amerika, dat is de […]

Auswandererlieder | 1855


Die Gassen sein so enge (Tote Braut)

Die Gassen sein so enge es war einmal ein Gedränge es kommt mein lieber Sohn nach Haus mit seiner verliebten jungen Braut Die Mutter lag aufs Hecke ihren Arm tat sie austrecke „Sei willkommen, mein lieber Sohn zu Haus mit deiner verliebten jungen Braut!“ Sie führt´n die Braut zu Tische trug´n auf gebratne Fische dazu auch […]

Balladen | Hochzeitslieder | Lieder vom Tod | 1900


Es zog ein Herr wohl in den Krieg

Es zog ein Herr wohl in den Krieg übergab dem Schreiber seine Liebste. Und als ein Jahr verflossen war da wollt er bei ihr schlafen. „Ach nein, ach nein, lieber Schreiber mein mein Herz hat mirs verboten!“ Der Schreiber ward voller Zorn und Grimm und sattelt geschwind sein Pferdchen. Er reitet den Wald wohl durch und durch […]

Raub-Mord-Totschlag | Schreiber | Verlorene Ehre | 1900