Konstanz

Konstanz

Ballspiel um 1400

1418

Über ein Ballspiel, wie es zu Konstanz zur Zeit des Konzils (1414-1418) getrieben ward, berichtet der Italiener Poggio in einem an seinen Landsmann Nicoli gerichteten Briefe: „Sie spielen nicht wie bei uns, sondern Mann und Frau wirft sich, je nachdem man sich am liebsten hat, einen Ball voll Schellen zu. Alles rennt dann, ihn zu haschen, und wer ihn bekommt,

Das schönste Land in Deutschlands Gauen (Badnerlied)

1865

Das schönste Land in Deutschlands Gau´n das ist das Badnerland, es ist so herrlich anzuschaun und ruht in Gottes Hand. Drum grüß ich dich, mein Badnerland, Badnerland, du edle Perl im deutschen Land Frisch auf, frisch auf! Frisch auf, frisch auf, mein Badnerland, Du edle Perl im deutschen Land! Zu Haslach gräbt man Silbererz in Freiburg wächst der Wein, im

In Konstanz ist der Rhein noch klar (Badnerlied)

1990

In Konstanz ist der Rhein noch klar Bei Mannheim wird er grau Da fließt der Neckar in den Rhein Die alte Schwabensau Drum grüß ich Dich mein Badnerland Du edle Perl im deutschen Land der Schwab muß raus / der Schwab muß raus der Schwab muß raus aus dem Badnerland Bei Sipplingen ist Pump´station da pumpets Wasser ´naus doch vorher brunsle

Kneip- und Kommerslieder um 1880

1880

68 Bummellieder aus: Deutsch-Österreichisches Studentenliederbuch von 1888 – ausdrücklich mit dem Hinweis, daß wenn jemandem die vollständigen Texte nicht bekannt sind, dieser erst das “ Kneipen “ erlernen solle: Es geht ein Rundgesang Littum littum littumlei Stiebel muß sterben Zieh Schimmel zieh Er sang so schön Das klingt ja so herrlich Dem Sänger drauf ein Drulalala Wißt ihr nicht wo

Schnee ist Glück und Glück ist Schnee

1926

Schnee ist Glück und Glück ist Schnee kaum genossen, heißt´s Ade Die Jugend saust in flottem Schwung zu Tal der alte Herr dreht mühsam seine Qualspiral Gradmann , Konstanz

Seht da steht der große Hecker

2006

Seht, da steht der große Hecker,eine Feder auf dem Hut,seht, da steht der Volkserwecker,lechzend nach Tyrannenblut!Wasserstiefeln, dicke Sohlen,Säbeln trägt er und Pistolen,und zum Peter sagte er:„Peter, sei du Statthalter!“ „Peter“, sprach er, „du regiereKonstanz und den Bodensee,ich zieh aus und kommandiereunsere tapfre Arimee;mit Polacken und Franzosenwird der Herwegh zu mir stoßen,und der stirbt lebendig eh’r,als daß er ein Hundsfott wär.“

Ursprung der Schweizer

1853

Heilige Wasser rinnen von Himmelsbergen – singt die Edda, das uralte Götterlied, so auch der Rhein, des deutschen Vaterlandes heiliger Strom, rinnt vom Gottesberge (St. Gotthard), aus Eispalästen, aus dem Schoße der Alpen nieder, als Strom des Segens. Schon die Alten sagten von ihm: Die Donau ist aller Wasser Frau, doch kann wohl der Rhein mit Ehren ihr Mann sein

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