Glatz

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Kłodzko [ˈkwɔʦkɔ] (deutsch Glatz [ɡlaːʦ]; schlesisch Glootz; tschechisch: Kladsko) ist die Hauptstadt des Powiat Kłodzki in der polnischen Woiwodschaft Niederschlesien. Die Stadt liegt etwa 80 Kilometer südlich der Stadt Breslau.
Bis in das 19. Jahrhundert war Glatz die Hauptstadt der Grafschaft Glatz, bis 1945 gehörte die Stadt zu Deutschland.

Das „castellum Cladsko“ wurde erstmals für das Jahr 981 vom böhmischen Chronisten Cosmas von Prag erwähnt. Es war eine gegen Polen gerichtete Grenzburg auf dem für Verteidigungszwecke gut geeigneten felsigen Hügel, dem späteren Burg- bzw. Schlossberg. Sie wurde durch den böhmischen Fürsten Slavnik, Vater des böhmischen Landesheiligen Adalbert von Prag, errichtet. Diese Burg wurde 1129 unter Herzog Soběslav I. stärker befestigt, um die wichtige Straße Prag-Pass von Nachod-Hummelpass-Wartha-Breslau zu sichern. Vermutlich um diese Zeit entstanden auf dem Burgberg der sogenannte Heidenturm und die Marienkapelle (Heidenkirchlein), die erstmals 1194 urkundlich belegt ist.


Die heidnische Jungfrau im Schlosse zu Glatz
Die große Linde bei Eisersdorf in der Grafschaft Glatz

Die große Linde bei Eisersdorf in der Grafschaft Glatz

Nicht weit von der Stadt Glatz:  Von dieser Linde werden viele Fabeln erzählt, nämlich, dass sie so alt sei, als der heidnische Turm bei Glatz, und obgleich sie ein und das andere Mal verdorrt, wäre sie doch immer wieder ausgeschlagen. Auch Sibylla soll einst darauf gesessen und von der Stadt Glatz viel zukünftige Dinge geweissagt haben, wobei sie unter andern

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Die heidnische Jungfrau im Schlosse zu Glatz

Als die Grafschaft Glatz noch heidnisch war, lebte auf dem Schlosse zu Glatz eine Jungfrau, deren Namen uns die Sage nicht aufbewahrt hat, Heidin und versenkt in die größten Üppigkeiten und Wollüste, dabei eine mächtige Zauberin. Bei ihr lebte ihr Bruder, den sie, wie die Sage geht, sich selbst als Gemahlin verbunden habe. Mit wunderbarer Stärke begabt, vermochte sie mit

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Kłodzko [ˈkwɔʦkɔ] (deutsch Glatz [ɡlaːʦ]; schlesisch Glootz; tschechisch: Kladsko) ist die Hauptstadt des Powiat Kłodzki in der polnischen Woiwodschaft Niederschlesien. Die Stadt liegt etwa 80 Kilometer südlich der Stadt Breslau.
Bis in das 19. Jahrhundert war Glatz die Hauptstadt der Grafschaft Glatz, bis 1945 gehörte die Stadt zu Deutschland.

Das „castellum Cladsko“ wurde erstmals für das Jahr 981 vom böhmischen Chronisten Cosmas von Prag erwähnt. Es war eine gegen Polen gerichtete Grenzburg auf dem für Verteidigungszwecke gut geeigneten felsigen Hügel, dem späteren Burg- bzw. Schlossberg. Sie wurde durch den böhmischen Fürsten Slavnik, Vater des böhmischen Landesheiligen Adalbert von Prag, errichtet. Diese Burg wurde 1129 unter Herzog Soběslav I. stärker befestigt, um die wichtige Straße Prag-Pass von Nachod-Hummelpass-Wartha-Breslau zu sichern. Vermutlich um diese Zeit entstanden auf dem Burgberg der sogenannte Heidenturm und die Marienkapelle (Heidenkirchlein), die erstmals 1194 urkundlich belegt ist.

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